Schlagwort-Archive: Waffenlager

Köln: Polizisten räumen Waffenarsenal aus Jägernachlass

Zahlreiche Waffen beschlagnahmt

Waffenspezialisten der Polizei Köln haben am Montagvormittag (29. April) 127 nicht registrierte und zum Teil illegale Lang- und Kurzwaffen sowie große Mengen Munition aus dem Nachlass eines Jägers in dessen Haus in Köln-Weiß beschlagnahmt. Neben Gewehren, Pistolen und Revolvern sowie 103 Gewehrläufen hatte der kürzlich Verstorbene (61) auch Waffen in seiner Wohnung gelagert, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen – unter anderem ein Sturmgewehr AK 47. Eine Spezialfirma soll heute noch einen Tresor im Keller des Hauses öffnen.

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Gigantischer Waffenfund in Pinneberg

114 Schusswaffen, etwa 71.000 Schuss scharfe Munition mit einem Gesamtgewicht von über einer Tonne sowie weitere 1,5 Tonnen Hülsen und Geschosse stellte die Polizei Donnerstag früh in Pinneberg sicher. Im Zuge einer gerichtlich angeordneten Durchsuchung passten Zivilkräfte der Polizeidirektion Bad Segeberg den 62-jährigen Besitzer dieses beachtlichen Arsenals ab, nachdem dieser das zu durchsuchende Objekt verlassen hatte, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei heißt.  Es folgte die Aushändigung einer Verfügung der Ordnungsbehörde des Kreises Pinneberg, nach der der Mann alle in seinem Gewahrsam befindlichen Waffenteile und Munition herauszugeben hatte, da er die erforderliche Zuverlässigkeit nach dem Waffengesetz nicht mehr besitzt. Dieser Umstand sei gerichtlich und unanfechtbar bestätigt.

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Dessau: Polizei stellt hunderte Lang- und Kurzwaffen sicher

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat gestern früh (Mittwoch) einen 52-jährigen festgenommen, als er seine Wohnung verlassen wollte. Der Mann stammt aus Höxter in NRW, wo dem Waffensammler und Jäger Anfang 2016 die Waffenbesitzkarten (WBK) entzogen worden waren. Bei einer Zwangsräumung der Wohnung in Höxter war Munition gefunden worden, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt. Der Waffensammler tauchte nach dem Entzug der WBKs unter, seine Waffensammlung nahm er offenbar mit. Nach Angaben der Polizei wurden zwischen 700 und 800 funktionsfähige Lang- und Kurzwaffen auf dem Dachboden des durchsuchten Hauses sichergestellt, die jetzt inventarisiert werden. Der Sammler soll laut WBK-Einträgen über 900 Waffen ehemals legal besessen haben. Die Polizei durchsuchte noch ein zweites Haus, was und ob dort etwas gefunden wurde, teilten die Behörden nicht mit. Der Mann sitzt jetzt in der JVA Halle ein, er muss sich wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten. Einen politisch oder religiös motivierten Hintergrund schloss die Polizei aus. SE

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Zoll hebt Waffenlager in Schwerte (NRW) und Freiburg (BW) aus

Der Zoll hat ein gigantisches Waffenlager in Schwerte (NRW) ausgehoben: Rund 700 Lang- und Kurzwaffen sowie über zwei Tonnen Munition, also ungefähr zwei Millionen Schuss, bunkerte das Waffenhändler-Ehepaar in seinem unscheinbaren Einfamilienhaus, wo es zusammen mit einem gemeinsamen Sohn wohnte. Die Waffen waren frei zugänglich gelagert und versperrten u.a. den Zugang zur Waschmaschine. Der Zoll wurde über das Waffenhandelsportal egun auf den 54-jährigen aufmerksam.

Wenige Tage zuvor hatte das Zollfahndungsamt Stuttgart einen ähnlichen Fall gemeldet: 19 Pistolen, neun Gewehre, 28 Waffenteile und 16 Kilogramm nicht ordnungsgemäß aufbewahrtes Treibladungspulver wurden bei einem weiteren Waffenhändlerehepaar aus dem Regierungsbezirk Freiburg sichergestellt. Diese hätten “ohne die erforderliche Erlaubnis Waffen bearbeitet und hergestellt. In Wohnung und Ladengeschäft fanden Zollfahnder außerdem zahlreiche Waffen, Munition und Pulver, die für jedermann zugänglich und somit nicht den Vorschriften entsprechend gelagert waren.

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