Schlagwort-Archive: Waffen

Niedersachsen: 30 Schusswaffen aus Büro der Oldenburger Jagdbehörde gestohlen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es zu einem Einbruch in das städtische Bürogebäude am Pferdemarkt 14, wie die Oldenburger Polizei mitteilt. Dabei wurden nach ersten Erkenntnissen mehrere Waffen entwendet. Gegen 4 Uhr wurde die Polizei von den Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes über Notruf informiert, dass es zu einem Einbruch gekommen sei. Kurz darauf umstellte ein Großaufgebot an Polizeikräften das Gebäude, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Täter im Gebäude befinden. Bei der Absuche der Büroräume konnten jedoch keine Personen mehr angetroffen werden.

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Tadschikistan: Behörden geben zum Schutz vor Wölfen Waffen aus

Damit die Bevölkerung der tadschikischen Provinz Berg-Badachschan (GBAO) sich und ihre Haustiere vor Angriffen durch Wölfe schützen kann, haben die Behörden der Region Waffen an die Privatjäger in dem Gebiet ausgegeben. Das berichtet das News-Portal Novastan.org. Das Portal beruft sich auf einen Bericht der tadschikischen Nachrichtenseite Asia-Plus, die den offiziellen Pressedienst der Regionalverwaltung als Quelle nennt. Zuvor soll bereits ein Team der Sondereinheit Alpha des Staatlichen Komitees für nationale Sicherheit (GKNB) in der Region eingesetzt worden sein, um Wölfe zu bekämpfen. Dafür sei die Sondereinheit mit modernen Jagdwaffen ausgestattet worden. Doch die wenigen Spezialkräfte der Sondereinheit waren nicht in der Lage, die Wolfspopulation wirksam genug zu bekämpfen. Deshalb beschloss die Bezirksregierung, die Zivilbevölkerung mit Waffen auszustatten, so der Bericht.

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Bayern: Grosseinsatz wegen angeblicher Bedrohung durch Jäger

In Fischach (Landkreis Augsburg) kam es am Dienstag gegen 16 Uhr wegen einer “möglicher Gefährdungslage”, wie es im Polizeibericht heißt, zu einem grßeren Polizeieinsatz: Nach ersten Informationen soll dabei ein 76-jähriger ehemaliger Jäger eine 66- jährige Frau angegangen und gedroht haben, deren Hund zu erschießen. Zur weiteren Abklärung wurden Polizeikräfte aus Augsburg herangeführt. Etwa 20 Polizeibeamte waren im Einsatz. Nach Kontaktaufnahme mit dem 76-Jährigen kam dieser freiwillig und friedlich auf die Einsatzkräfte zu. Die 66-jährige Lebensgefährtin des Jägers befand sich zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei nicht mehr auf dem Grundstück. Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass der Mann weder bewaffnet, noch aggressiv gewesen sei. Die ca. 20 Lang- und Kurzwaffen des Mannes seien sicher und ordnungsgemäß im Waffentresor des Mannes verwahrt gewesen. Dennoch seien die Waffen zunächst “vorsorglich” sichergestellt worden.

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Köln: Polizisten räumen Waffenarsenal aus Jägernachlass

Zahlreiche Waffen beschlagnahmt

Waffenspezialisten der Polizei Köln haben am Montagvormittag (29. April) 127 nicht registrierte und zum Teil illegale Lang- und Kurzwaffen sowie große Mengen Munition aus dem Nachlass eines Jägers in dessen Haus in Köln-Weiß beschlagnahmt. Neben Gewehren, Pistolen und Revolvern sowie 103 Gewehrläufen hatte der kürzlich Verstorbene (61) auch Waffen in seiner Wohnung gelagert, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen – unter anderem ein Sturmgewehr AK 47. Eine Spezialfirma soll heute noch einen Tresor im Keller des Hauses öffnen.

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Urteil: „Reichsbürger“ müssen Waffen abgeben

+++ Brandenburg: Wolf auf der A11 überfahren +++ Sachsen: Wolfsrudel reißt sechs Stück Damwild im Gatter +++ Zebrajagd in Dresden +++ Intercity kollidiert mit Wildschweinrotte bei Hamburg +++ Baden-Württemberg: Wilderer erlegt Wildschwein bei Oberreichenbach-Würzbach +++ Mecklenburg-Vorpommern: Land kauft 51 Kilometer Elektrozaun wegen ASP +++

Waffenrechtliche Unzuverlässigkeit, die den Widerruf einer Waffenbesitzkarte recht­fertigt, ist regelmäßig anzunehmen, wenn eine Person über reine Sympathiebekundun­gen in Bezug auf die „Reichsbürgerbewegung“ hinaus ausdrücklich oder konkludent ihre Bindung an in der Bundesrepublik Deutschland geltende Rechtsvorschriften in Abrede oder unter einen Vorbehalt stellt. Denn dies begründet Zweifel an der Rechts­treue und infolgedessen wird das Vertrauen, dass die Person mit Waffen und Munition jederzeit und in jeder Hinsicht ordnungsgemäß – d.h. vor allem im Einklang mit der Rechtsordnung – umgeht, in aller Regel zerstört. Dies entschied das Oberverwaltungs­gericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Die Waffenbehörde des zuständigen Landkreises widerrief die den Antragstellern erteil­ten Waffenbesitzkarten mit der Begründung, sie seien waffenrechtlich unzuverlässig, wie sich aus mehreren von ihnen verfassten und an verschiedene Behörden gerichteten Schriftsätzen ergebe. Aus diesen folge zweifelsfrei, dass sie dem sog. „Reichsbürger“-Spektrum zuzuordnen seien. Ihren Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes gegen den Widerruf der Waffenbesitzkarten lehnte das Verwaltungsgericht Trier ab. Das Oberverwaltungsgericht wies die hiergegen eingelegte Beschwerde zurück.

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VG Gießen: Zugehörigkeit zu „Reichsbürgerbewegung“ rechtfertigt den Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse

Die 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Gießen hat in einem den Beteiligten jetzt zugestellten Beschluss die sofortige Vollziehung einer Verfügung der Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf bestätigt, mit dem die Behörde waffenrechtliche Erlaubnisse wegen Unzuverlässigkeit widerrief.

Begründet hatte die Waffenbehörde die Unzuverlässigkeit des Antragstellers damit, dass Erkenntnisse vorlägen, die den Schluss zuließen, dass der Antragsteller sich nicht als Bürger der Bundesrepublik Deutschland verstehe, sondern als „Reichsbürger“.

Die Kammer, die im vorläufigen Rechtsschutz die Erfolgsaussichten einer Klage nur summarisch prüft, hat die Auffassung der Waffenbehörde bestätigt, dass es hinreichende Anhaltspunkte für die waffenrechtliche Unzuverlässigkeit des Antragstellers gibt. In Anbetracht der Intention des Waffengesetzes, den erheblichen Gefahren vorzubeugen, die von Waffen und Munition für hochrangige Rechtsgüter ausgingen, sei keine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit für die Beurteilung der Zuverlässigkeit erforderlich. Es genüge vielmehr eine auf der Lebenserfahrung beruhende Einschätzung, bei der kein Restrisiko hingenommen werden müsse. Der Umgang mit Waffen dürfe nur Personen erlaubt werde, die nach ihrem Verhalten das Vertrauen verdienten, mit Waffen und Munition jederzeit und in jeder Hinsicht ordnungsgemäß umzugehen.

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Von Gutmenschen und Schmuddelkindern

Gefährliche Tendenz: Wie die Legalwaffenbranche diskriminiert wird

Jungjäger Kevin B. [Name geändert] wollte sich etwas gönnen: Bei einem bekannten Büchsenmacher im norddeutschen Raum hatte er sich seine Traumwaffe zusammengestellt: Ein Repetierer eines deutschen Premiumherstellers, eine hochwertige Montage, ein Zielfernrohr der Spitzenklasse. Da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen, und eigentlich kann Kevin sich das gar nicht leisten. Das stört ihn aber nicht, denn der Büchsenmacher bietet eine günstige Finanzierung ohne Anzahlung an: Nach nur 48 bequemen Monatsraten wird die neue Jagdwaffe endlich ihm gehören. Doch daraus wird vorerst nichts: Der Kreditantrag ist ausgefüllt, der Verkäufer verschwindet im Hinterzimmer, um den Antrag dem Kreditfinanzierer des Jagdausstatters zu übermitteln. Nach einigen Minuten tritt der Verkäufer mit verstörtem Gesicht wieder hinter den Verkaufstresen: “Äh, es ist mir wirklich sehr peinlich, aber können Sie die Waffe vielleicht doch bar bezahlen? Unsere Kreditbank hat uns gekündigt.” Der Traum vom auf Pump gekauften Luxus-Repetierer ist für Kevin B. vorläufig geplatzt.

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Südtirol: Jäger erschossen

Schlamperei mit tödlichem Ausgang: Im Trentino ist ein 71 Jahre alter Jäger an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. Zu dem Unglück kam es laut stol.it, als eine Gruppe von Jägern in einer Jagdhütte in Vigo Rendena bei einem gemütlichen Abendessen beisammen saß. Dem Bericht zufolge zeigten sich die Jäger gegenseitig ihre Gewehre und begutachteten diese, als sich aus einer Waffe ein Schuss löste. Die Carabinieri ermitteln, man gehe jedoch “von einer Verkettung tragischer Umstände” aus. SE

Beitragsbild: Waffe entladen? Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen, weil elementarste Sicherheitsvorschriften nicht beachtet werden. Foto: SE

Frankonia übernimmt Taurus-Import und -Service

Der ehemalige Importeur der Taurus-Waffen, die Helmut Hofmann GmbH, teilt mit, dass sie ihre kompletten Ersatzteilbestände für Taurus-Waffen an den neuen Taurusimporteur für Deutschland übergeben hat.

Ab sofort ist die

Frankonia Handels GmbH & Co.KG
Schießhausstraße 10
97228 Rottendorf
Telefon: 0180 / 6 40 50 40-5*
Telefax: 0180 / 6 40 50 40-6*
E-Mail: mail@frankonia.de

für Reparatur- und Servicearbeiten zuständig. Die Helmut Hofmann GmbH bittet, sich im Reparatur-/Schadensfall vertrauensvoll an die oben genannte Adresse zu wenden. PM

Beitragsbild: Taurus Revolver. Quelle: Hersteller

DJV kritisiert geplante Neuregelung zur Waffenaufbewahrung

DJV: “Die Anhebung der Standards zur Waffenaufbewahrung trägt zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit nichts bei.”

Die Allianz der im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen Verbände von Deutschem Schützenbund (DSB), Bund der Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport Union (DSU), Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB), die etwa 2,5 Millionen rechtschaffene Bürgerinnen und Bürger vertreten, haben in einer Stellungnahme insbesondere die Anhebung der Standards der Waffenaufbewahrung abgelehnt, begrüßen jedoch einzelne der geplanten weiteren Änderungen.

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