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IWA-Nachlese: IRay – Wärmebild-Gigant aus China

Oder: Der Abstieg Deutschlands und weiter Teile Europas zu bloßen Absatzmärkten

Es ist kein Zufall, wenn einem die Wärmebildkameras und Nachtsichtgeräte bekannt vorkommen, die das chinesische Unternehmen IRay auf seinem relativ bescheidenen Messestand auf der IWA 2019 zeigt. Und nein, IRay ist beileibe nicht der böse chinesische Plagiator. Vielmehr beliefert der Wärmebild-Gigant diverse deutsche und europäische Optikfirmen, die IRay-Produkte unter ihrem Namen vertreiben. Schon ab relativ kleinen Stückzahlen bietet IRAy seinen Kunden ein Branding an, das es hiesigen Anbietern ermöglicht, IRay-Erzeugnisse unter ihren Markennamen zu vertreiben. Auf dem Messetisch von IRay finden sich sogar Produkte, die für einschlägig bekannte deutsche Nachtsicht-Anbieter gebrandet sind. Und umgekehrt: Schaut man sich die Messeneuheiten an den Ständen jener Anbieter an, so leuchtet einem beim Einschalten auf dem Display mitunter das IRay-Logo entgegen.

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USA: Jagdunfall – Frau erschiesst Jäger durch Wärmebild-ZF

+++ Elche in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gesichtet +++

In Anderson County im US-Bundesstaat South Carolina ist ein Mann bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handelt es sich um den 40 Jahre alten Kenneth Jason Young aus der Ortschaft Starr. Ersten Ermittlungen zufolge befand sich Young am Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf einer Wildschweinjagd auf einem Acker, als der tödliche Schuss fiel. In der Nähe jagten ein weiterer Mann und eine Frau, die Young weder kannten, noch mit ihm zusammen jagten, noch wussten, dass er dort jagte. So berichtet es das Nachrichtenportal WSPA. Nach Angaben des Gerichtsmediziners benutzte die Frau ein Wärmebild-Zielfernrohr, als sie einen Schuss auf ein Objekt in dem Feld abgab. Ihr sei nicht klar gewesen, dass sie auf eine menschliche Person schösse. Young soll gekniet haben, als er von dem Projektil getroffen wurde. SE

Beitragsbild: Verwechslungen möglich – Blick durch Wärmebildkamera. Foto: privat