Schlagwort-Archive: Wachtelhund

Tradition und GPS: 15. Rührmund-Gedächtnisprüfung in Rauen

Am Samstag, den 30. Mai 2015, fand die 15. Rührmund-Gedächtnisprüfung statt. Angetreten waren zu dieser rasseoffenen Verbandsschweißprüfung vier Gespanne (DW, RT, KLM). Drei der Gespanne suchten auf getupften Rotwild-Schweißfährten nach – ein Gespann auf Fährtenschuh (alle Fährten 20 Stunden über Nacht). Prüfungssieger war in diesem Jahr Dirk Busch mit seinem Deutschen Wachtelhund (DW) Kautz aus der Meute. Das Gespann erzielte das Ergebnis SW I. Die Richter waren sich einig: „Eine ausgereifte Gespannarbeit. Trotz sichtiger Verleitung sicher zum Ziel.“

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Und keiner will es gewesen sein…

Auf einer Drückjagd wird ein Hund erschossen. Der Schütze bekennt sich nicht zu seiner Tat. Das macht es nicht besser – für keinen der Beteiligten.

Am 25.10.2014 besucht der Wachtelhundeführer Heiko L. eine Drückjagd in Brandenburg, ganz in der Nähe seines Heimatorts im Spreewald. Um 12.30 ist Hahn in Ruh, Heiko verlässt seinen Stand. Kurz darauf klingelt sein Handy, Heiko nimmt einen Anruf entgegen, den er nie vergessen wird: Sein Hund sei von einem Keiler schwer geschlagen worden, berichtet ein Teilnehmer der benachbarten Jagd im Landesforst, der Wachtel habe sich schwer verletzt bis zu dessen Stand geschleppt und dann dort niedergetan. Er habe den Hund eingesammelt und befinde sich jetzt am Streckenplatz bei der Nachbarjagd im Landesforst. Jeder Hundeführer kann nachempfinden, mit welchen Gefühlen Heiko ins Auto des Anstellers steigt, der sofort herbei eilt und ihn zum Sammelpunkt bringt.

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Klau, schau wem!

Auf einer Stöberjagd in Thüringen wird ein Hund entführt. Doch der trägt ein Ortungshalsband. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann die Besitzerin den Dieb schließlich stellen und kriegt ihren Wachtel zurück. Klingt wie ein Marketing-Stunt, ist aber eine wahre Geschichte.

Am Freitag, den 9.1.2015 um 10 Uhr schnallt die Wachtelhundeführerin Carmen J. ihre zwei Stöberhunde auf einer “Hundeführer-Dankeschön-Jagd” im Staatsforst Thüringen. Es ist ein stürmischer Tag, Windböen zausen die Baumkronen im Ölknitzgrund, einem Waldgebiet in der Nähe von Jena. “Nach dem Schnallen ging es einundzwanzig, zweiundzwanzig und schon verschwanden die Hunde spurlaut in den Akazien”, berichtet Carmen J. im Gespräch mit jawina.de. Die zwei Wachtel, der sechsjährige Eddy und die dreijährige Grace, verfolgen einige Rehe über einen Hügel, bald ist vom Hundelaut nichts mehr zu hören.

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