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Österreich: Vorarlberg verbietet Jagd auf ausgesetzte Fasane

Das österreichische Bundesland Vorarlberg will die Jagd auf unmittelbar zuvor ausgesetzte Fasane verbieten lassen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liege bis Oktober zur Begutachtung vor, wie die Kleine Zeitung unter Berufung auf eine Presseinformation der Tierrechtler-Vereins “Verein gegen Tierfabriken (VGT)” meldet. Demnach soll das Aussetzen von Fasanen genehmigungspflichtig werden, die Jagd auf kurz zuvor ausgesetztes Federwild ganz verboten werden. Die Genehmigung zum Aussetzen von Fasanen solle grundsätzlich nicht erteilt werden, wenn dies lediglich der Erhöhung der Jagdstrecke diene. Vorarlberg ist nach Wien das zweite Bundesland, das eine entsprechende Regelung einführt. Die geplante Neuregelung ist ein schöner Erfolg für die Jagdgegner vom VGT – zu verdanken haben die österreichischen Jäger diese neuerliche Einschränkung ihrer Möglichkeiten jedoch, das muss man ganz klar sagen, vor allem jenen einschlägig bekannten Gatterbetreibern, die das bislang legale Aussetzen von Federwild für lukrative Abschussorgien auf halbzahmes Wild (Jagd kann man das nicht nennen) in exzessiver und das Ansehen von Jagd und Jägern massiv schädigender Weise missbraucht haben. SE

Beitragsbild: Deutsch Drahthaar apportiert Fasan – wir Jäger sollten nicht zulassen, dass skrupellose Gatterschießer diese faszinierende Jagdart in Verruf bringen. Foto: SE

Österreich: Vorarlberg für intensivere Kormoran-Bejagung in Baden-Württemberg

Im österreichischen Bundesland Vorarlberg befürworten Biologen den Vorstoß des baden-württembergischen Ministers für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk (CDU), den Kormoran auch in Naturschutzgebieten und EU-Schutzgebieten intensiver zu bejagen JAWINA berichtete). Das berichtet der ORF. Die massive Population des Kormorans am Bodensee und anderen Gewässern bedrohe die Fischebestände, heißt es beim ORF. Vorarlberg grenzt an das südliche Ufer des Bodensees an. Der Fischerei-Biologe Nikolaus Schotzko sagte gegenüber dem ORF, das heimische – also österreichische – Konzept werde von deutschen Kollegen als beispielhaft angesehen. In Vorarlberg werde darauf geachtet, dass sich maximal 30 bis 60 Kormoranpaare im Land ansiedeln und es nicht als 350 Kormorane im Einzugsgebiet gebe. Deshalb werden 100 bis 200 Abschüsse jährlich genehmigt.

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