Schlagwort-Archive: Vollsperrung

Brandenburg. Berliner Ring wegen verletztem Wolf gesperrt

Auf dem östlichen Berliner Ring auf dem Zubringer zur A10 in der Nähe des Autobahndreiecks Barnim ist heute früh gegen 7 Uhr ein verletzter Wolf gefunden worden. Ein Autofahrer hatte den verletzten Wolf gegen 6.40 Uhr gemeldet. Die Polizei richtete daraufhin eine Vollsperrung der A11 vor dem Dreieck Barnim ein. Ob der Wolf angefahren wurde oder anderweitig verletzt wurde, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest: Laut Polizei wurde kein Unfallfahrzeug gemeldet oder ermittelt. Der Fundort des Wolfs liegt ungefähr 3,5 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Als die Polizei gegen 7.30 am Fundort eintraf, lag der offenbar schwer verletzte Wolf an der Betonbegrenzung des Zubringers. Der Amtstierarzt betäubte den Wolf mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr, später wurde er aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert. Der Kadaver wurde dem zuständigen Wolfsbeauftragten übergeben, der vermutlich eine weitere Untersuchung veranlassen wird. Erst um 10.30 konnte die Autobahn wieder freigegeben werden, es bildete sich ein erheblicher Rückstau. red.

Beitragsbild: Verletzter Wolf auf der A10. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser G.U. für den Hinweis!

Schweiz: Vollsperrung wegen Hirschrudel auf der Autobahn

Am Mittwochmorgen sind einige Hirsche auf die Autobahn A13 bei San Vittore im Schweizer Kanton Graubünden gelangt. Auf der A13 sowie auf der H13 kam es in der Folge zu je einem Unfall mit je einem Tier dieser Gruppe. Kurz vor 5 Uhr morgens erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass sich Wildtiere auf der Autobahn A13 zwischen dem Abschnitt der Raststätte Campagnola und der Verzweigung Bellinzona Nord befinden. Kurz darauf ging eine Meldung ein, dass ein Personenwagen einen Hirsch auf der A13 erfasst hat. Zwei Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden sperrten unter Mithilfe einer Polizeipatrouille der Kantonspolizei Tessin unverzüglich die Autobahn. Gemeinsam mit dem Wildhüter trieben die Polizisten die Tiere, allesamt Hirsche, über diverse Zugänge der Wildschutzzäune von der Autobahn, welche während rund zwei Stunden gesperrt war. Eines der Tiere wurde anschliessend auf der Italienischen Strasse H13 von einem weiteren Personenwagen erfasst. PM

Beitragsbild: Windschutzscheibe eines Autos nach Kollision mit Hirsch auf der H13. Foto: Kantonspolizei Graubünden

Drückjagd auf der Autobahn

Halali (Jägersprache für: “Halt, lass mich durch!”) hieß es Sonntag Nacht auf der A93 zwischen Wernberg-Köblitz und Weiden Süd: Polizei und Feuerwehr sperrten mit großem Halalü-lala die Fahrbahn in beide Richtungen, nachdem ein Autofahrer um 21.45 Uhr ein Reh auf dem Begleitgrün an der Anschlussstelle Luhe-Wildenau gemeldet hatte. Als die Polizei eintraf, waren es schon zwei Rehe, die sich dem Zugriff der Beamten jedoch durch Flucht in ein Gebüsch entzogen. Es schlug die Stunde der Jäger, von denen die Verkehrspolizei gleich fünf als Verstärkung anforderte, und einen Hund brachten die auch noch mit. Ein Jäger drückte mit letzterem das Gestrüpp durch, woraufhin die Rehe flüchtig abgingen: Das schlauere bzw. glücklichere von beiden in eine Richtung, in die sich jede Schussabgabe verbot, das andere wurde zur Strecke gebracht. Wir wünschen Weidmannsheil. SE

Beitragsbild: Erlegtes Reh (Symbolbild), Copyright: SE