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FACE: UN-WASSERVOGELKONFERENZ SETZT NEUE SCHWERPUNKTE FÜR WASSERVOGELJAGD IN EUROPA

Die Zukunft des europäischen und afrikanischen Wasservogelschutzes wurde in der letzten Woche (4.-8. Dezember 2018) im südafrikanischen Durban beschlossen. 78 Parteien nahmen an der 7. Konferenz der Vertragsstaaten des Afrikanisch-Eurasischen Wasservogelabkommens (AEWA) teil, in deren Rahmen wichtige Entscheidungen für die künftige Erhaltung und Bewirtschaftung von Wasservögeln, einschließlich der jagdbaren Wasservögel Europas, beschlossen wurden. Auch FACE, der CIC, die nationalen Jagdverbände BASC (GB) und FNC (Frankreich) sowie das Forschungsinstitut OMPO nahmen an der Konferenz teil und wirkten aktiv an den Diskussionen über die Zukunft der Wasservögel mit.

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Bevormundender Naturschutz: Nordseeinsel erwägt Austritt aus Nationalpark

+++ Sachsen: Wolfangriff auf Schafe von Naturschutzstation – mehr als 40 tot, 80 weitere Schafe vermisst +++ Mecklenburg-Vorpommern: 13 Schafe von Wolf gerissen – FDP fordert Bejagung des Wolfs +++ Zwei Wölfe überfahren +++

Der CDU-Ortsverband der Nordseeinsel Baltrum erwägt den Austritt der Insel aus dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Ein entsprechender Antrag soll auf der Ratssitzung am 15. Oktober behandelt werden. Hintergrund des Streits ist die Verlängerung der Jagdpachtverträge für Reviere auf den Inseln, die vom niedersächsischen Umweltministerium scharf kritisiert worden war. (JAWINA berichtete). Der CDU-Ratsherr und Sprecher der Inseljägerschaft, Jann Bengen, zieht aus den Streitigkeiten um die Jagd oder auch um die Ausweisung von Kite-Surfer-Gebieten nun die Schlussfolgerung, dass die Nutzung der Insel durch Tourismus und Einheimische sich mit dem Nationalpark-Status offenbar nicht verträgt. Stattdessen solle Baltrum zum Naturpark zurückgestuft werden, in dem wesentlich schwächere Schutzvorschriften gelten würden. Medien gegenüber erinnerte Bengen daran, dass die Friesen als “geschützte nationale Minderheit” gelten, “deren Lebensweise besonders geschützt” sei. Dazu gehöre auch, dass man Beeren sammeln, reiten, Pferde auf der Weide lassen oder jagen dürfe, so Bengen. Es könne nicht sein, dass jemand vom Festland ihm sage, er dürfe dies oder jenes nicht mehr, und “deine Kinder dürfen nicht mehr in den Dünen spielen.”

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