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Von Sperlingshunden und Katzen in Säcken

Eine Entgegnung auf die Stellungnahme des VH-Vorsitzenden Jürgen Schlüter zum Jawina-Bericht über den Rauswurf der deutschen Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB.

Eigentlich ist mir meine Zeit zu schade, um mich mit Hundevereinsfunktionären herumzustreiten. Doch die Stellungnahme, die der Vorsitzende des Vereins Hirschmanns (VH), Jürgen Schlüter, als Reaktion auf den Jawina-Bericht über den Rauswurf der deutschen Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB verfasst hat, kann nicht unwidersprochen bleiben. Nicht weil das weitschweifige, selbstgefällige, dabei sterbenslangweilige und mit persönlichen Angriffen gespickte Pamphlet besondere Aufmerksamkeit verdient hätte – sondern weil es ein selten verlogenes und heuchlerisches Machwerk darstellt.

Das fängt damit an, dass Schlüter seine Stellungnahme nicht etwa an den eigentlichen Adressaten, die Jawina-Redaktion, richtet, sondern an den Landesjagdverband Brandenburg (LJVB), der auf seiner Facebook-Seite auf den Jawina-Beitrag hingewiesen hat. Schlüter bat den LJVB laut Begleitmail, seine Stellungnahme an uns weiterzuleiten. Er könne das selbst nicht tun, denn er sei krank. Da fragt man sich natürlich, was das für eine komische Krankheit ist, die es dem Herrn Schlüter zwar ermöglicht, mit dem LJVB zu kommunizieren (gewissermaßen auf einer Ebene, von Verband zu Verband…), nicht aber mit der Jawina-Redaktion… Arrogantiasis?

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CMKCHB-Skandal: Warum die Deutschen gehen mussten

Jawina berichtete über den Rauswurf deutscher Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB. Schon damals hieß es, dass der Rauswurf “auf Druck der deutschen Zuchtverbände Klub Bayerischer Gebirgsschweißhund (KBGS) und Verein Hirschmann (VH)” erfolgt sei. Infolge der Berichterstattung sind Insider an die Redaktion herangetreten, die uns weitere Informationen und Dokumente zugespielt haben, so dass wir jetzt präziser angeben können, wie die Tschechen zu dem heftig umstrittenen Schritt gebracht wurden:

Demnach wollte ein tschechischer Züchter seine tschechische HS-Hündin von dem HS-Rüden Ayk vom Gamsfleck decken lassen. Die Verpaarung wurde vom Zuchtleiter des VH zunächst genehmigt. Im März 2015 nahmen ein tschechischer Züchter und der Besitzer des Rüden Kontakt miteinander auf, Hundebesitzer und Hunde lernten sich kennen.

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