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Gericht verbietet massenhaftes Aussetzen von Enten

Es sind genau solche Dinge, die die Jagd in Verruf bringen und uns Jäger als Naturschützer unglaubwürdig machen: Über Jahre hinweg hatten die Betreiber eines Jagdgeheges alljährlich “mehrere tausend” Enten gekauft und auf sieben Teichen durchgefüttert, äh, “ausgewildert”. Naturschützer (So kommt der vermeintliche Gegensatz zwischen Jägern und Naturschützern zustande, der sich so trefflich zu Ungunsten der Jagd ausschlachten lässt…) hatten die Zustände aufgedeckt und die verheerenden Auswirkungen dieser Umtriebe auf die Gewässerqualität dokumentiert.

Ein Gericht hat diese Praxis jetzt untersagt. Der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst, Helmut Blauth, äußerte sich in der Hannoverschen Allgemeinen angewidert über diesen “Schießsport auf lebende Tiere, der mit Jagd nichts zu tun hat.” Natürlich wird jeder wirkliche Jäger es ablehnen, halbzahme Viecher abzuschießen. Schade, dass es offenbar genügend Ahnungslose oder sonstwie Minderbemittelte gibt, die den lukrativen Betrieb von “Jagdgehegen” ermöglichen. Im Interesse der Jagd wäre zu hoffen, dass den verbliebenen Jagdpuffs in Deutschland umgehend die Betriebsgrundlage entzogen wird. SE

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