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Verwaiste Kälber: Wildes Bayern verteidigt sich gegen Vorwürfe

Der Verein Wildes Bayern e.V. veröffentlicht eine Stellungnahme, in denen er sich gegen die Vorwürfe der Nationalparkverwaltung zur Wehr setzt. Wir veröffentlichen das Dokument im Wortlaut:

Acht tote Rotwildkälber zwischen Königsee und Obersee, gefunden am Karsamstag, haben eine Lawine losgetreten. Unter großer Anteilnahme der lokalen Bevölkerung und Fachleuten aus Nah und Fern wird seither die Frage diskutiert: Ist der Fund ein Zeichen dafür, dass im Nationalpark die Kräfte der Natur frei walten dürfen? Oder sind sie ein sichtbares Symptom für eine fehlgeleitete Politik, die Natur nach dem Lehrbuch formen und gestalten will und dabei auch haarscharf an den Grenzen des Erlaubten entlang manövriert.

Die Erklärungen der Parkverwaltung, dass es sich bei den acht am Südufer des Königssees verendeten Rotwildkälber um einen natürlichen Ausleseprozess in der Naturlandschaft des Nationalparks handelt, sind nach Ansicht des Naturschutzvereins „Wildes Bayern“ weder schlüssig noch realistisch (Fakten-Check am Ende der Meldung). Für jeden Rotwildkenner und Biologen eindeutig, hat bei diesen Verlusten der Mensch entscheidend die Hand im Spiel.

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