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Thüringen: Jäger beim Bergen von Unfallwild totgefahren

+++ Österreich: Jäger findet vermissten Wanderer – tödlich verunglückt +++

Am Samstag Vormittag ist ein Jäger auf der Bundesstraße 7 in Erfurt tödlich verunglückt. Der 85jährige hatte sein Fahrzeug am Fahrbahnrand zwischen den Anschlussstellen Linderbach und Kerspleben angehalten, um ein totes Reh zu bergen. Ein 43 Jahre alter Opel-Fahrer fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das stehende Fahrzeug auf. Durch den Aufprall schleuderte der Peugeot des Jägers nach rechts von der Fahrbahn, überschlug sich und blieb auf dem angrenzenden Feld auf dem Dach liegen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen der Ersthelfer und weiterer Rettungskräfte verstarb der 85-jährige noch an der Unfallstelle. Die aufwendige Verkehrsunfallaufnahme mit Unterstützung eines Unfallgutachters machte eine beinahe 2,5-stündige Vollsperrung in Fahrtrichtung Erfurt-Nord notwendig. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an. PM

Beitragsbild: Straßengrabenreh (Archivbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

NRW: Tödlicher Jagdunfall

Am Wochenende ist ein 38 Jahre alter Jäger aus Bad Berleburg-Schwarzenau (Kreis Siegen-Wittgenstein) bei einem Jagdunfall in seinem Revier in Richstein ums Leben gekommen. Der Jäger war am Freitag in sein Revier gefahren und nicht zurückgekehrt. Am darauf folgenden Samstag wurden die sterblichen Überreste des Mannes gefunden. Fremdverschulden ist nach ersten Ermittlungen der Polizei ausgeschlossen: Der Mann sei vermutlich gestolpert, wobei sich ein Schuss aus dem Repetierer löste, den er über der Schulter trug. red.

Beitragsbild: Repetierer (Archivbild) Foto: SE

Schweiz: Steinwildjäger tödlich verunglückt

Am Montag ist ein 66 Jahre alter Jäger im Schweizer Kanton Graubünden tödlich verunglückt. Der Mann war mit einem Jagdkollegen im Val Chöglias in Ramosch auf der Steinbockjagd. Kurz vor 14.30 Uhr querten die beiden einen steilen, mit wenig Schnee belegten Grashang. Bei dieser Querung glitt der 66-Jährige aus, rutschte rund 75 Meter den Hang hinunter und stürzte über eine Kuppe in das Bachbett. Die alarmierte Rega-Crew konnte den Jäger nur noch tot bergen. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht, wie es zu diesem Sturz gekommen ist. PM

Beitragsbild: Unfallstelle im Val Chöglias. Foto: Rega

Österreich: Jäger stirbt bei Sturz vom Hochsitz

Ein 62 Jahre alter Jäger ist von einem Ansitz in der Nähe von Kainach bei Voitsberg in der Steiermark nicht zurückgekehrt. Der Mann war Dienstag früh gegen vier Uhr aufgebrochen, um 10.45 fand der Notarzt die Leiche des Jägers in unwegsamem Gelände. Der Verunfallte wies schwere Kopfverletzungen auf. Wie Nachrichten.at berichtet, steht der Hochsitz an einer sehr steilen Stelle. Es sei unklar, ob der Mann von der Leiter des Hochsitzes gefallen und dann die Böschung herabgestürzt war, oder ob er nur die Böschung herabgerutscht sei. Der Hochsitz ist unbeschädigt, es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. SE

Beitragsbild: Hochsitze (Symbolbild). Foto: SE