Schlagwort-Archive: verstorben

Österreich: Jäger stirbt im Wald – Hund weicht tagelang nicht von seiner Seite

In der Steiermark ist ein Jäger bei der Jagd an Herzversagen gestorben – vier Tage lang harrte seine Bracke an der Seite des Verstorbenen aus, bei großer Hitze, ohne Futter und Wasser. Da der 68-jährige Jäger allein und zurückgezogen lebte, fiel es zunächst keinem weiter auf, dass er von seinem Pirschgang nicht zurückgekehrt war, schreibt die Kronen-Zeitung. Vier Tage nach dem Ableben des Mannes entdeckte ein Mauer bei Mäharbeiten die sterblichen Überreste des Mannes. Sein Hund lag an seiner Seite, die Spurenlage im Gras zeigte, dass er sich nicht von seinem verstorbenen Herrn wegbewegt hatte. Auch verteidigte die Hündin ihren verstorbenen Herrn gegen die anrückenden Helfer und wollte sie nicht zu dem Leichnam lassen. Mit viel Geduld gelang es Helfern eines Tierschutzvereins schließlich, den Hund einzufangen. Im Tierheim trauere die Bracke nun offensichtlich, heißt in dem Zeitungsbericht: Er fresse nicht, liege nur in seinem Korb und lasse sich kaum ins Freie bringen. Das weitere Schicksal des treuen Tiers ist ungewiss, zumal bislang niemand nach der Bracke gefragt habe.

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Jäger starb nach Verzehr von Eichhörnchen-Hirn

Ein Jäger aus dem US-Bundesstaat New York ist im Jahr 2015 in eine Krankenhaus in Rochester eingeliefert worden, weil er eine massive Abnahme mentaler Fähigkeiten bemerkte, zunehmend den Kontakt zur Realität verlor und schließlich nicht mehr laufen konnte. Der 61jährige verstarb bald darauf. Ein MRT seines Gehirns zeigte degenerative Erscheinungen, wie sie bei der Creutzfeld-Jakob-Krankheit auftreten. Diese äußerst seltene Erkrankung wird durch infektiösen Eiweißen, den sogenannten Prionen übertragen. In den 1980er und 1990er Jahren kam es zu einer Anzahl von Creutzfeld-Jakob-Infektionen (bzw. einer Variante der Krankheit: VCJD), nachdem Menschen das Fleisch infizierter Rinder gegessen hatten. Wie LiveScience berichtet, wurde dem Jäger aus New York jedoch eine andere Ernährungsgewohnheit zum Verhängnis: Er war leidenschaftlicher Jäger und hatte das Hirn erlegter Eichhörnchen (Squirrels) verspeist. Dies teilte die Familie des verstorbenen Dr. Tara Chen mit, die den Fall auf der IDWeek, einer Fachtagung über infektiöse Erkrankungen am 4. Oktobervorstellte.  Ob er tatsächlich das Hirn oder mit Hirn kontaminiertes Fleisch verzehrt hatte, blieb unklar. red.

Beitragsbild: Headline des Originalbeitrags auf LiveScience (Screenshot).

Norbert Happ verstorben

Am Mittwoch, wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag, ist der Forstmann und Schwarzwildexperte Norbert Happ verstorben. Happ ist Autor des Standardwerks “Hege und Bejagung des Schwarzwilds”, er war in etlichen forstlichen und jagdlichen Gremien ehrenamtlich aktiv. Für sein Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1997, dem Rheinlandtaler 1998 und dem Kulturpreis der Gemeinde Wachtberg 2015 geehrt. Er setzte sich mit Herzblut für die weidgerechte Bejagung insbesondere des Schwarzwilds ein. red.

Beitragsbild: Cover des Buchs “Hege und Bejagung des Schwarzwilds” von Norbert Happ (Screenshot, Ausschnitt).

Die Red. dankt JAWINA-Leser HDP für den Hinweis!

Nach tödlichem Jagdunfall: Mutmasslicher Unglücksschütze verstorben

Wenige Tage nach dem tödlichen Jagdunfall, bei dem in Bayern eine 47 Jahre alte Jägerin durch einen Schuss aus der Jagdwaffe ihres Lebensgefährten tödlich verletzt wurde (JAWINA berichtete), ist auch der mutmaßliche Unglücksschütze verstorben. Der 50-jährige Beschuldigte, gegen den seit dem ersten Maifeiertag wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wurde, ist am Samstagvormittag verstorben, teilt die Polizei mit. Zur Klärung der Todesursache ermittelt die Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gibt es derzeit nicht. Nach ersten Erkenntnissen war der 50-Jährige am Samstagvormittag gegen 11.00 Uhr mit Bekannten im Wald bei Mainbullau unterwegs, als er nach Aussagen der Zeugen zusammenbrach. Unverzüglich leisteten diese Erste-Hilfe und verständigten Polizei und Rettungsdienst. Für den 50-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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Dr. Hinrich Zoller ist tot

Der Zoologe und Wildtier-Biologe Dr. Hinrich Zoller ist im Alter von 40 Jahren überraschend verstorben. Dr. Hinrich Zoller war in der Jägerschaft vor allem mit seinen Arbeiten zum Schwarzwildfang bekannt geworden. Die Universität Rostock veröffentlichte einen Nachruf auf den Wissenschaftler, in dem es heißt:

Die Universität Rostock trauert um Dr. Hinrich Zoller

Am 19. Januar 2018 wurde Herr Dr. Hinrich Zoller (40) plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen. Der Zoologe und deutschlandweit bekannte Wildtier-Biologe lehrte und forschte seit 2012 an der Universität Rostock auf dem Gebiet der Biologie. Die Universität Rostock trauert um Hinrich Zoller.

Hinrich Zoller wurde am 22. Oktober 1977 in Rostock geboren. Nach seiner Schulzeit in Rostock und Bützow studierte er ab 1998 an der Universität Rostock und schloss sein Studium mit dem Diplom in Biologie 2004 erfolgreich ab. Er wurde 2010 ebenfalls an der Universität Rostock promoviert. Zwischen 2004 und 2008 und dann wieder ab 2012 arbeitete Dr. Zoller am Institut für Biowissenschaften (Allgemeine & Spezielle Zoologie) als Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

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Österreich: Peter Lebersorger verstorben

Der ehemalige Generalsekretär des niederösterreichischen Landesjagdverband (NÖLJV), Dr. Peter Lebersorger, ist in der Nacht auf Montag verstorben. Wie der NÖLJV gegenüber JAWINA bestätigte, erlag Lebersorger seiner schweren Krankheit. Er wurde nur 55 Jahre alt. Im Oktober hatte Lebersorger krankheitsbedingt seine Ämter niedergelegt (JAWINA berichtete). Im Nachruf des NÖLJV auf Lebersorger heißt es: “Im Jahr 1989 begann Dr. Peter Lebersorger seine Karriere beim NÖ Landesjagdverband als Assistent der Geschäftsleitung, im Jahr 1992 übernahm er die Leitung der Geschäfte, im Jahr 2002 wurde ihm der Berufstitel „Generalsekretär“ verliehen. Dr. Lebersorger war mit einem weitspannenden Arbeitsbereich im NÖ Landesjagdverband in unzähligen Funktionen und als Generalsekretär der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände österreichweit und auch auf EU-Ebene tätig. Seine zahlreichen Fachvorträge, Artikel in Fachzeitschriften und Fachbuchbeiträge galten über die Jahre nahezu als selbstverständlich, insbesondere seine Kontakte und Leistungen auf internationaler Ebene waren unverzichtbar. Hervorgehoben sei unter anderem das Buch „Wildbret-Hygiene“, mit dem er im Jahr 2008 als einer von vier Autoren den renommierten int. CIC-Literaturpreis erhielt und auf europäischer Ebene Maßstäbe bei der Wildbretgewinnung setzte.”

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Dr. Ulrich Grasser ist tot

Dr. Ulrich Grasser ist tot. Der langjährige Präsident des Landesjagdverbands (LJV) Berlin verstarb vermutlich gestern, einen Tag nach seinem 72. Geburtstag. Grasser hatte sich von einer kleinen Geburtstagsrunde im Berliner Haus der Jagd mit starken Kopfschmerzen entschuldigt. Zur geplanten Nachfeier am darauf folgenden Tag erschien er nicht. Grasser war seit 2004 Präsident des LJV Berlin.

Unter Grassers Ägide hatte der LJV Berlin im Jahr 2008 die Klage eines Berliner Jägers gegen die Jagdzeitenverordnung des Landes unterstützt. Vor dem Verwaltungsgericht Berlin endete der Fall mit einer krachenden Niederlage für den Gesetzgeber. Dass Berliner Jäger z.B. die Stockente noch bejagen dürfen, ist also auch Dr. Grassers Verdienst. Die Berliner Jägerschaft wird sein Andenken in Ehren halten.

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Werner Trense ist tot

Der bedeutende deutsche Jäger und Forscher Werner Trense ist tot. Er verstarb in der Nacht von Freitag auf Samstag im Alter von 94 Jahren. Werner Trense wurde berühmt als Wiederentdecker der Mesopotamischen Damhirsche, die als ausgestorben galten. Nachdem er Zeichnungen von Einheimischen gesehen hatte, auf denen das typische Geweih der Hirsche dargestellt war, gelang es ihm auf einer IUCN-Expedition im Jahr 1957 nicht nur, die Tiere zu bestätigen, er fing auch zwei Kälber ein, die der Erhaltungszucht im Opel-Zoo im Taunus zugute kamen. Von 1959 bis 1964 lebte Trense mit seiner Frau Clairelotte Schneider von Opel, genannt Mutz, in Angola, wo er eine Farm aufbaute und mit einem wohl einmaligen Gespann jagte, bestehend aus einem zahmen Gepard und einem Bayerischen Gebirgsschweißhund. Werner Trense war 35 Jahre lang Generalsekretär des CIC und verfasste Fachbücher, die als Standardwerke gelten, u.a.: Die Jagdtrophäen der Welt (1981) und Die Hirsche der Welt (1998). SE

Beitragsbild: Werner Trense, aufgenommen in seinem Haus in Pullach im Jahr 2012, Copyright: SE