Schlagwort-Archive: Verleumdung

Jäger beleidigt – Präsident von Tierschutzpartei verurteilt

Der Präsident der Europäischen Tierschutzpartei Enrico Rizzi ist wegen Beleidigung eines Jägers zu einer Strafe von 5000 Euro und Schadensersatz in Höhe von 34.000 Euro verurteilt worden. Das Kassationsgericht in Rom hat die Beschwerde Rizzis gegen das Urteil in zweiter Instanz abgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig. Rizzi hatte im November wenige Minuten nach dem Tod des Regionalratspräsidenten von Trentino-Südtirol, Diego Moltrer, übelste Beleidigungen in einer Radiosendung und auf Facebook verbreitet und damit eine Welle wüster Beschimpfungen des Verstorbenen losgetreten. Moltrer war auf einem Jagdausflug an einem Herzinfarkt verstorben. Unter anderem waren Worte wie Attentäter, Mörder, Schuft, feige und berüchtigt gefallen. Rizzis Verteidiger erklärten, es habe sich um “moralische Kritik” gehandelt, er habe nicht die Absicht gehabt, eine moralische Kritik oder Beleidigung auszusprechen. Die Richter wiesen diese Darstellung zurück.

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Angebliche Wolfskirrung: Peta zeigt Jäger an

Die militante Tieschutzorganisation Peta hat zwei Brandenburger Jäger aus Baruth (Landkreis Teltow-Fläming) angezeigt, weil sie angeblich eine Schafweide absichtlich schlecht gesichert hätten. Peta unterstellt, die Jäger hätten Wölfe so zu einem Schafsriss verführen wollen, um sie nach der Brandenburger Wolfsverordnung erlegen zu können. Die Jäger bestreiten die Vorwürfe: Die Koppel sei ordnungsgemäß gesichert, der zuständige Amtstierarzt habe die Schafweide “als vorbildlich gelobt”, berichtet die Bild-Zeitung. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Bild-Zeitung (Screenshot).

Die Red. dankt den JAWINA-Lesern Nos und HW für die Hinweise!

 

Neun vergiftete Greifvögel entdeckt – Nabu dreht frei

+++ Rheinland-Pfalz: Jäger sichern durch Spende Fortbestand von Wildtierzentrum +++

“Ein noch nicht dagewesener Fall von Umweltkriminalität wurde am vergangenen Wochenende im Landkreis Cloppenburg entdeckt”, entrüstet sich der Nabu Niedersachsen – durchaus nicht zu Unrecht – in einer Pressemitteilung vom heutigen Tag (18.04.): “Neun vergiftete, tote Greifvögel konnten in einem kleinen Areal der Gemeinde Cappeln entdeckt und sichergestellt werden. Die Kriminalpolizei wurde sofort eingeschaltet. Der Nabu fordert die Landesjägerschaft zur Mithilfe bei der Aufklärung des Falles auf sowie die Einrichtung einer Stabsstelle Umweltkriminalität.”

So weit, so gut bzw. schlecht. Aber mit einer zum gegenwärtigen Zeitpunkt völlig überzogenen und ungerechtfertigten Forderung diskreditiert sich der Nabu selbst: “Bis zur Aufklärung des Falles fordert der Nabu weiterhin die einstweilige Einziehung der Jagdscheine von allen im Revier tätigen Jägern”, heißt es in der PM.

Es ist noch nicht einmal klar, ob ein Jäger hinter der Tat steckt (in der Vergangenheit wurden beispielsweise auch Brieftauben- oder Geflügelzüchter erwischt) – solange sind diese unbewiesenen Anschuldigungen zurückzuweisen. Dem Nabu sollte auch bekannt sein, dass Sippenhaft schon seit längerer Zeit keinen Platz mehr in unserem Rechtssystem. Solche Taten sind üblicherweise das Werk von Einzeltätern. Den Jägern des Reviers die Bildung einer kriminellen Vereinigung zu unterstellen, ist schon deshalb unstatthaft. Überdies sind unzulässige Verallgemeinerungen der Art, wie sie der Verband sie hier äußert, stets äußerst bedenklich: Es würde berechtigte Empörungsstürme hervorrufen, wenn aufgrund der illegalen Tat z.B. eines Flüchtlings, Migranten, Muslims oder Menschen mit dunkler Hautfarbe pauschale Anschuldigungen gegen die gesamte Gruppe erhoben werden würden. Soll die selbe Form von hetzerischen Anschuldigungen in Ordnung sein, nur weil es gegen Jäger geht? Nein, es bleibt Hetze – auch wenn es der Nabu macht. Hier ist eine Entschuldigung von den Verantwortlichen für diese Entgleisung zu fordern.

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Einer muss ja schuld sein…

Tierquäler-Prozess gegen Jäger endet mit sofortigem Freispruch – Landwirt wegen Verleumdung angeklagt

Denkwürdige Szenen vor dem Landesgericht Innsbruck: Dort standen ein 62 Jahre alter Landwirt und ein “bekannter Jäger aus Osttirol” vor dem Richter, wie die Tiroler Tageszeitung (TT) berichtet. Es ging um einen Spitz. Einen acht Monate alten Spitz, genauer gesagt, den der Landwirt nicht loswurde, nicht einmal für 65 Euro fand sich ein Käufer für den bedauernswerten Junghund. Denn in der so rustikalen wie traditionellen Vorstellungswelt des Bauern hieß das: Der Hund muss weg. Dummerweise fragte wohl der Amtstierarzt bei einer Kontrolle des Hofes nach, wo denn der Hund geblieben sei. Tja, und da sollte es dann halt der Jäger gewesen sein…

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