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Sachsen-Anhalt: Herdenschutzhund bei Wolfsangriff schwer verletzt

Am Elbdeich im Landkreis Stendal ist ein neun Jahre alter Herdenschutzhund durch einen Wolfsangriff schwer verletzt worden. Der Schäfer fand die zehn Jahre alte Kaukasische Schäferhündin Ira am Sonntag Mittag “blutüberströmt und schwer atmend” in dem Pferch, in dem Herdenschutzhunde und Schafe zur Beweidung des Deichs eingesperrt sind, wie die Volksstimme berichtet. Der Wolf fügte der Hündin mehrere tiefe Bissverletzungen in der Halsgegend zu. Das “Wolfskompetenzzentrum” Iden bestätigte den Wolfsangriff. Der Schäfer hofft, dass er die Tierarztkosten in Höhe von 180 Euro ersetzt bekommt. Ob der Hund nach der Genesung wieder als Herdenschutzhund eingesetzt werden kann, ist fraglich. red.

Beitragsbild: Herdenschutzhunde – sie sind bei ihrem Job selbst gefährdet und bieten keinen absoluten Schutz gegen Wolfsangriffe. Foto: SE

Sachsen: Mann findet toten Wolf auf seinem Grundstück

+++ NRW: Jäger zieht verwaisten Frischling auf +++ Baden-Württemberg: Experte empfiehlt Obergrenze für Wölfe +++ Schweiz: Wolf im Kanton Graubünden totgefahren +++ Brandenburg: Schafhalter fordert Eindämmung der Wolfspopulation +++ “Sonst geht es uns wie mit dem Marderhund oder dem Waschbär” – Naturschützer und Künstler fordert Wolfsbejagung +++ Bayern: Wildernde Hunde töten Rehe +++ Schleswig-Holstein: Schäfer protestieren gegen Wolfspolitik +++ Brandenburg: Stahnsdorf erwägt Einstellung von Berufsjäger +++ Hessen: Reh bei Bad Hersfeld von Wolf gerissen? +++ Niedersachsen: Zwei Kamerunschafe von Wolf gerissen +++

Am Donnerstag Nachmittag hat ein Anwohner in Waldhufen (Landkreis Görtlitz) einen toten, verletzten Wolf auf seinem Grundstück gefunden. Strittig sei, ob die Verletzungen dem Tier von einem anderen Wolf oder durch Menschen beigebracht worden seien, erklärte ein Polizeisprecher. Der Wolf ist daher zur Untersuchung ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht worden. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Brandenburg: Wolf attackiert Jagdhund

Im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald hat ein Wolf am 24.09. eine Laika im jagdlichen Einsatz attackiert und durch einen Biss verletzt. Der Vorfall spielte sich gegen 10 Uhr morgens in einem Waldgebiet in unmittelbarer Nähe des Besitzers ab. Aufgrund der dichten Vegetation in der Dickung hörte der Hundeführer lediglich, dass sein Jagdhund plötzlich laut klagte und lief in Richtung des Kampflärms. Es gelang ihm, den Wolf zu vertreiben, indem er laut schreiend auf die kämpfenden Tiere zurannte. Der Jagdhund hatte eine tiefe Bissverletzung an der Innenseite des Hinterlaufs erlitten und musste in einer Tierklinik operiert werden. Die Behandlungskosten belaufen sich auf über 600 Euro.

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Österreich: Treiber angeschossen

+++ Bayern: Leitersprosse angesägt – Jäger bei Sturz von Hochsitz “mittelschwer” verletzt +++ Nabu: Kiebitz seit 1992 um 88 Prozent zurückgegangen +++ Schleswig-Holstein: Mindestens zwei Wölfe angesiedelt +++ Birgit von Bambi Rescue meint: Mehr Wild für den Wolf lassen +++ Schweiz: Wölfe breiten sich im Kanton St. Gallen aus +++ Schweiz: Alkoholisierter Jäger soll Waffe auf Mountainbiker gerichtet haben +++ Schleswig-Holstein: Nabu klagt erfolgreich gegen Weiterbau der A20 +++

Am 27. Nov. 2018, gegen 07.20 Uhr, gab ein 60-jähriger Jäger in Weissenbach/Triesting, Bezirk Baden, einen Schuss auf einen Rothirsch ab. Nachdem der angeschossene Hirsch flüchtete, nahm der Schütze eine Bewegung in einem Gebüsch wahr und nahm an, dass es sich dabei um den angeschossenen Hirschen handeln würde. Deshalb gab er einen weiteren Schuss in diese Richtung ab. Tatsächlich traf er aber einen 59-jährigen Treiber, der schwere Verletzungen an der rechten Hand (Zertrümmerung des rechten Ellbogens sowie der rechten Speiche) erlitt. Er wurde in das UKH Meidling eingeliefert.

Ein an dem Jäger durchgeführter Alkotest verlief negativ, er wird an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt. PM

Beitragsbild: Erlegter Rothirsch (Symbolbild). Foto: SE

NRW: Krankgeschossenes Wildschwein beisst Friedhofsbesucher

+++ Sachsen-Anhalt: Streit um Vorfahrt – Jäger soll Autobesatzung bedroht haben +++

Bei Netphen (Kreis Siegen-Wittgenstein) hat am Samstag Mittag ein Wildschwein auf einem Friedhof in Dreis-Tiefenbach einen Mann ins Bein gebissen und verletzt. Danach flüchtete die Bache nach Siegen-Weidenau, von dort in den Stadtteil Bürbach und schließlich in den Stadtteil Hain, wo sie erneut Menschen attackiert haben soll. In der Nähe der Siegener Oberstadt ist die Sau dann von Polizisten erschossen worden. Das Wildschwein war auf einer Drückjagd krank geschossen worden, wie der WDR berichtet. red.

Beitragsbild: Bache (Archivbild). Foto: SE

Wolf soll Pferd bei Bremen angefallen haben

+++ Brandenburg: Wolf auf A13 totgefahren +++ Baden-Württemberg: “Volksmeinung total flach halten” – Betroffene enttäuscht von Informationsveranstaltung des Umweltministeriums zum Wolf +++ Schweiz: Ständerat strebt EU-konformes Waffenrecht an +++ Brandenburg: Anwohner im Wolfsgebiet fordern wolfsfreie Zonen +++ Bayern: Jäger schießt angeblich in Richtung von Spaziergängern – Polizei widerspricht +++

Im Bremer Umland soll ein Wolf eine Warmblut-Stute in einem Schulbetrieb angefallen und schwer verletzt haben. Nach einem Bericht des Weser-Kuriers sahen die Betreiber des Reiterhofs in Grasberg, ca, zehn Kilometer nordöstlich von Bremen, bei einem Kontrollgang am Abend einen Wolf auf der Pferdekoppel. Laut schreiend seien sie auf den Wolf zugelaufen, womit es gelang den Beutegreifer zu vertreiben. Für eines der Pferde sei der selbstlose Einsatz jedoch zu spät gekommen: Eine Stute trug am Hinterlauf im Bereich des Sprunggelenks eine schwere Verletzung davon, zwei Sehnen sind durchtrennt. Es sei unklar, ob die Stute jemals wieder im Reitunterricht eingesetzt werden könne. Auf einen Ersatz des Schadens können die Reitstallbetreiber nicht hoffen: Nach dem Vorfall kümmerten sich diese zuerst um die Reinigung und provisorische Erstversorgung der Wunde – an eine DNA-Probe zwecks Wolfsnachweis dachte niemand. Der Wolf gehöre in die Natur, meint die Reitstallbetreiberin im Weser-Kurier, dass die Kinder abends nun nicht mehr alleine auf die Weide gehen könnten, weil es zu gefährlich sei, das interessiere die zuständigen Behörden nicht: Damit müssten sie sich abfinden, habe man ihnen gesagt. red.

Beitragsbild: Pferd. Foto: SE

Brandenburg. Berliner Ring wegen verletztem Wolf gesperrt

Auf dem östlichen Berliner Ring auf dem Zubringer zur A10 in der Nähe des Autobahndreiecks Barnim ist heute früh gegen 7 Uhr ein verletzter Wolf gefunden worden. Ein Autofahrer hatte den verletzten Wolf gegen 6.40 Uhr gemeldet. Die Polizei richtete daraufhin eine Vollsperrung der A11 vor dem Dreieck Barnim ein. Ob der Wolf angefahren wurde oder anderweitig verletzt wurde, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest: Laut Polizei wurde kein Unfallfahrzeug gemeldet oder ermittelt. Der Fundort des Wolfs liegt ungefähr 3,5 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Als die Polizei gegen 7.30 am Fundort eintraf, lag der offenbar schwer verletzte Wolf an der Betonbegrenzung des Zubringers. Der Amtstierarzt betäubte den Wolf mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr, später wurde er aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert. Der Kadaver wurde dem zuständigen Wolfsbeauftragten übergeben, der vermutlich eine weitere Untersuchung veranlassen wird. Erst um 10.30 konnte die Autobahn wieder freigegeben werden, es bildete sich ein erheblicher Rückstau. red.

Beitragsbild: Verletzter Wolf auf der A10. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser G.U. für den Hinweis!

Österreich: Jäger auf dem Weg zum Plumpsklo tödlich verunglückt

Ein Jäger ist bei Lassing in Niederösterreich in der Nacht auf Sonntag auf dem Weg von der Jagdhütte zum Plumpsklo abgerutscht und 100 Meter einen Hang herabgerutscht. Er landete schwer verletzt in einem Bachbett, zwei Männer fanden ihn am nächsten Morgen an einem Baumstamm sitzend, wie heute.at berichtet. Obwohl die Bergrettung schnell vor Ort war und den Verletzten mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik flog, erlag der 63jährige im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. red.

Beitragsbild: Plumpsklo. Foto: SE

Polizei warnt: Verletztes Wildschwein in Wittenburg

Durch mehrere Personen wurde der Polizei am Dienstagvormittag gegen 10:30 Uhr ein verletztes Wildschwein gemeldet, das mit blutender Schnauze durch Wittenburg (M-V, Landkreis Ludwigslust-Parchim) läuft. Das Tier wurde offenbar in der Hagenower Chaussee angefahren und flüchtete dann durch die Theodor-Körner-Straße über den Friedhof weiter über die Lehsener Chaussee und dann in den angrenzenden Park. Es konnten zwar Spuren festgestellt, jedoch das Tier bisher nicht gefunden werden. Wo genau es sich derzeit aufhält, ist nicht bekannt. Aufgrund der Verletzungen ist von einer gesteigerten Gefahr durch das Schwein auszugehen. Die Polizei bittet deshalb um erhöhte Aufmerksamkeit und schnellstmögliche Information bei Sichtung des Tieres. Die zuständige untere Jagdbehörde wurde bereits informiert. Bei der Suche im Stadtgebiet von Wittenburg waren vier Streifenwagen mit acht Beamten des Polizeireviers Hagenow im Einsatz. PM

Beitragsbild: Wildschwein (Archivbild). Foto: SE

NRW: Jäger durch Keiler verletzt

Bei einer Nachsuche in Folge einer Maisjagd in Drohne, einem Ortsteil der Gemeinde Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) ist ein Jäger durch einen annehmenden Keiler schwer verletzt worden. Die Weidmänner hatten bei der Erntejagd sieben Sauen erlegt, ein 20-kg-Frischling wurde nur angeschossen und verschwand in einem Dickicht, wie das Westfalen-Blatt berichtet. Bei der Nachsuche wurde der Jäger dann jedoch von einem 70-Kilo-Keiler angegriffen, der vermutlich ebenfalls krankgeschossen wurde und sich im selben Dickicht ins Wundbett begeben hatte. Der Keiler brachte dem Nachsuchenführer eine klaffende Fleischwunde bei, der Verletzte wurde mit einem Rettunsgwagen ins Krankenhaus gebracht, wo die Wunde versorgt wurde. Dem Begleiter des Nachsuchenführers gelang es, den Keiler zur Strecke zu bringen. Auch der Frischling wurde nach erfolgreicher Nachsuche erlegt. red.

Beitragsbild: Durch Keiler verletzte Jägerbeine (Archivbild). Foto: SE Zur Geschichte zum Bild geht es hier.

Pistole unterm Kopfkissen – Jäger schießt sich ins Bein

Die – in diesem Fall vielleicht nicht völlig unberechtigte – Angst vor Einbrechern ist einen 21 Jahre alten Jäger aus der niedersächsischen Stadt Pattensen teuer zu stehen gekommen: Vor kurzem war in das Einfamilienhaus eingebrochen worden, in dem der 21jährige mit seinem Vater wohnt. Die unbekannten Täter hatten auf der Suche nach Beute den gesamten Hausstand verwüstet, wie die Bild-Zeitung berichtet. Als der Sohn nun in der Nacht auf Mittwoch allein in dem Haus übernachtete, legte er sich die geladene 9-mm-Pistole unter das Kopfkissen, die er als Jäger legal besaß. Als er morgens nach der Pistole tastete, löste sich ein Schuss, das Geschoss traf den Mann in den linken Oberschenkel. Ein Notarzt brachte den Verletzten ins Krankenhaus. Für die Polizei ist die Sache dem Bericht zufolge eindeutig ein Unfall, was jedoch nicht ausschließt, dass der Vorfall die waffenrechtliche Zuverlässigkeit des Verunglückten in Gefahr bringt. SE

Bild: Pistole (Symbolbild). Quelle: Wikipedia, Autor: MoserB