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Niedersachsen: Genehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW717m wird nochmals erneuert

+++ Niedersachsen: Nutriastrecke steigt von 788 im Jagdjahr 2014/15 auf über 25.000 in 2018/19 +++ Sachsen: Mindestens 20 tote Schafe bei Wolfsangriff +++ Österreich: Symbolträchtiges Ende – Albino-Reh stirbt durch Mähdrescher +++ Österreich: Weißer Rehbock bei Wallern gesichtet +++ Baden-Württemberg: Wolf am Feldberg im Schwarzwald nachgewiesen +++ Hamburg: Beizjagd auf Kaninchen in Innenhof nach Mieterprotesten abgeblasen +++ Niedersachsen: Feuerwehr befreit Fuchs aus Klärbecken +++

Die bis Ende Juli befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m wird bis zum 31.08.2019 verlängert und das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben. Das teilt das niedersächsische Umweltministerium mit. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken bestehe unverändert fort, heißt es zur Begründung.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Entnahme von GW717m finden Sie hier: https://www.umwelt.niedersachsen.de/ 174199.html . PM

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Bayern: Weiterer Normenkontrollantrag gegen verlängerte Jagdzeiten zur Schutzwaldsanierung erfolglos

“Anspruch auf überhöhte Wildbestände rechtlich nicht geschützt”

Mit Urteil vom 13. Februar 2019, zu dem die schriftlichen Entscheidungsgründe jetzt vorliegen, hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) einen weiteren Normenkontrollantrag eines Eigenjagdrevierinhabers gegen die Verordnung der Regierung von Oberbayern abgelehnt, mit der Jagdzeiten für Schalenwild verlängert werden.

Die angefochtene Verordnung gilt in 105 Bereichen der oberbayrischen Alpen, in denen Schutzwald saniert wird. Sie verlängert die Jagdzeiten für Schalenwild, damit bestandsgefährdeter Schutzwald und gegebenenfalls eine Nachpflanzung nicht weiter verbissen wird und sich verjüngen kann. Hiergegen machte der Antragsteller geltend, das Schalenwild werde durch die verschärfte Bejagung von den Sanierungsflächen vertrieben und schädige dann seinen Waldbesitz. Einen ähnlichen Normenkontrollantrag hat der BayVGH bereits am 11. Dezember 2017 abgelehnt (Az. 19 N 14.1022)

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NRW: Jagdschein nicht verlängert – Jäger wegen unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt

Ein 68 Jahre alter Jäger aus Emmerich (Kreis Kleve) musste sich vor dem Amtsgericht Kleve wegen unerlaubten Waffenbesitzes verantworten, weil er seinen Jagdschein nicht verlängert hatte. Daraufhin war die Waffenbesitzkarte des Mannes eingezogen worden, wie die NRZ berichtet. Die Anklage warf dem Jäger vor, seine Waffen und Munition daraufhin weiter illegal in seiner Wohnung aufbewahrt zu haben. Der Anwalt des Angeklagten bestritt dies und erklärte, dass sein Mandant den Waffenschrank verschlossen und die Schlüssel einem berechtigten Dritten übergeben habe. Im August 2018 beschlagnahmte die Polizei die Waffen. Zu diesem Zweck wurde der Waffenschrank aufgebrochen, wobei nach Angaben des Jägers ein Schaden in Höhe von 5000 Euro entstand, den er ersetzt haben wolle, wie er vor Gericht erklärte. Zum Zeitpunkt der Beschlagnahmung war der Jagdschein dem Bericht zufolge erst einen Monat abgelaufen. Gegen den Entzug der WBK hat der Mann ebenfalls Klage eingereicht.

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