Schlagwort-Archive: Verkehrskontrolle

Bayern: Ohne Jagdschein und WBK in Verkehrskontrolle

Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz

In der Nacht zum Mittwoch wurde ein Autofahrer gegen 02.50 Uhr im Ortsbereich von Burgsinn (Landkreis Main-Spessart) zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Der 52-Jährige befand sich auf dem Rückweg von der Jagd. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Jäger nicht die vorgeschriebenen Ausweisdokumente bzw. Dokumente für Jagd und Waffe dabei hatte. Er erhält deshalb eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffen- und Jagdgesetz.

Das Problem dabei: Wegen eines solchen Verstoßes wird keine Waffenbehörde einem den Jagdschein entziehen. In § 5 des Waffengesetzes gibt es jedoch eine Vorschrift, die besagt, dass unzuverlässig ist, wer “wiederholt oder gröblich” gegen waffen- oder jagdgesetzliche Regelungen verstößt. Mehrere kleine – wiederholte – Verstöße können daher durchaus zu Ungemach führen. Deshalb: WBK und Jagdschein bei Jagd und Schießstandbesuch oder anderen Waffentransporten z.B. zum Büchsenmacher immer dabeihaben! PM/SE

Beitragsbild: Jagdschein und WBK. Foto: SE

Bayern: Polizei entwaffnet 77jährige Pilzsucherin

Und wieder ist Deutschland ein Stück weit sicherer geworden: Die bayerische Polizei ist am Freitag bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle einer dieser brandgefährlichen Seniorinnen auf die Schliche gekommen. Bei der Polizeikontrolle auf der B8 bei Pfatter (Landkreis Regensburg) entdeckten die Beamten ein illegales Butterflymesser in der Ablage der Fahrertür der 77jährigen. Die Rentnerin gab vor, die verbotene Waffe lediglich zum Schwammerlsuchen und dergleichen zu benutzen. Ihr sei nicht bewusst gewesen, dass es sich dabei gemäß deutschem Waffenrecht um einen verbotenen Gegenstand handele, so die Polizei. Erwerb und Besitz von Butterflymessern ist in Deutschland seit 2003 verboten und wird mit Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet. Das Butterflymesser wurde eingezogen, gegen die Rentnerin wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. red.

Beitragsbild: Pilze. Foto: SE

Bayern: Jäger mit ungültigem Jagdschein und geladener Waffe im Auto erwischt

Die Polizei im niederbayerischen Landkreis Vilsbiburg stellte bei einem Jäger Verstöße gegen waffen- und jagdrechtliche Bestimmungen fest: Am 28.05.2018 um 21:50 Uhr wurde der Fahrer eines Geländewagens auf der Landshuter Straße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen, so die Polizei. Dabei führte der Mann auf der Rücksitzbank seines Wagens ein Jagdgewehr mit sich. Der Fahrzeugführer räumte ein, auf der Jagd gewesen und jetzt auf dem Heimweg zu sein. Eine Überprüfung seines Jagdscheins ergab allerdings, dass dieser nicht mehr gültig war. Außerdem konnte der Jäger keinen Jagderlaubnisschein vorweisen und die von ihm mitgeführte Langwaffe war mit drei Patronen verbotswidrig geladen. Zum Führen der Waffe hätte der Jäger somit einen Waffenschein benötigt. Da zudem sein Jagdschein abgelaufen war und er keinen Jagderlaubnisschein vorweisen konnte, wurde gegen den Waidmann ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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Wenn du geschwiegen hättest…

… wärst Du (vielleicht) Jäger geblieben…

Klassischer Fall von “dumm gelaufen” für einen Jäger aus Franken: Neujahr 2015 kam er auf dem Rückweg vom Revier in eine Polizeikontrolle, wobei er sich einem Atemalkoholtest unterziehen musste. Das Messgerät zeigte, wie das Online-Portal inFranken berichtet, einen Wert von 0,56 Promille an. Die Polizisten wollten den Weidmann daher im Einsatzfahrzeug auf das Polizeirevier verbringen, wo ein Blutalkoholtest durchgeführt werden sollte. Doch da kamen dem Legalwaffenbesitzer Bedenken: Er könne sein Auto doch nicht einfach so stehen lassen, da seien doch zwei Gewehre hinter dem Fahrersitz…

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Mit unterladener Pistole erwischt – Null Kulanz

Auch bei nur geringfügigen Verstößen gegen das Waffenrecht können Jäger nicht auf Nachsicht von Behörden rechnen, wie der hier geschilderte Fall aus Brandenburg zeigt.

 “Sie sind der erste Gast zu meiner Goldenen Hochzeit“,sagt Martin R. zur Begrüßung und wirft einen traurigen Blick auf einige Blumengestecke in der Diele. „Die bringe ich nachher zum Friedhof. Leider ist meine Frau vor zwei Jahren gestorben.“ In der schweren Zeit nach dem Tod seiner Frau hielt die Jagd ihn aufrecht: „Wenn ich es im Haus nicht mehr aushielt, habe ich die Waffe genommen und bin rausgefahren ins Revier.“

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