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Baden-Württemberg: Weitere Festnahme im Mordfall Simon Paulus

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Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen der Sonderkommission Wagner wurde am Dienstagvormittag, dem 11.12.2018, ein 42-jähriger Mann festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, gemeinsam mit dem bereits inhaftierten 29 Jahre alten Tatverdächtigen an der im August begangenen Tat zum Nachteil des Simon Paulus (JAWINA berichtete) in Birkenfeld beteiligt gewesen zu sein.

Nach Zeugenangaben war in der Tatnacht am 29.08.2018 das spätere Opfer mit zwei Personen an seinem Birkenfelder Wohnanwesen in Streit geraten. Die rund zwei Dutzend legal im Besitz des Büchsenmachers Paulus befindlichen Waffen waren entwendet worden. Seine Leiche wurde knapp fünf Wochen später in der Nähe des Pforzheimer Wildparks im Waldboden vergraben aufgefunden.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen rückte der nun Festgenommene in den Fokus der Soko. Mit einem im Vorfeld über die Pforzheimer Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl wurde der 42-jährige Deutsche am Dienstag um 10.15 Uhr in Pforzheim festgenommen. Er wurde am Dienstagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der dringend Tatverdächtige macht bisher von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und schweigt zu den Vorwürfen.

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Belgien: Keiler im ASP-Sperrgebiet erlegt – Jäger verhaftet

In der belgischen Provinz Luxemburg ist ein Jäger verhaftet worden, als er gegen 1.30 Uhr in der Samstagnacht einen soeben erlegten Keiler zu seinem Auto schaffen wollte. Der Jäger wurde von einem weiteren Mann begleitet. Der Vorfall fand in Sainte-Marie-sur-Semois in der Nähe des Dorfes Etalle statt, das in der wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingerichteten Sperrzone liegt. Ersten Untersuchungen zufolge wurde nur ein Schuss abgegeben und nur dieses eine Wildschwein erlegt. Der Verhaftete ist 27 Jahre alt und im Besitz eines gültigen Jagdscheins, wie der belgische Sender RTBF berichtet. Er ist bislang nicht polizeilich aufgefallen. Der Landwirtschaftsminister Region Wallonien, René Collin, verurteilte die Tat scharf: Das Vorgehen des Jägers untergrabe Sicherheitsmaßnahmen, die getroffen wurden, um eine Ausbreitung der ASP zu verhindern. Das Verhalten sei angesichts der großen Schwierigkeiten in den betroffenen Gebieten umso verwerflicher und zeuge von mangelndem Respekt gegenüber den Opfern und den eingesetzten öffentlichen Mitteln.

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