Schlagwort-Archive: verendet

Qualvoller Tod durch Müll in der Landschaft

Zur Müllsammelaktion des DJV schreibt JAWINA-Leser HS aus Niedersachsen:

“Moin,

bei uns, in einem Revier im östlichen Niedersachsen, wurde kürzlich ein verendeter Damhirsch gefunden. Das Stück machte einen abgemagerten Eindruck, etwas Draht und etwas Bindegarn hingen lose in seinen Stangen, stranguliert hatte es sich jedoch nicht.

Bei näherer Betrachtung war festzustellen, dass der Draht auf der einen Kopfseite im Unterkiefer verschwand und auf der andere Seite wieder austrat. Im Äser war nur vertrocknetes Herbstlaub als „letzter Bissen“ zu finden. Im Pansen befand sich ebenfalls nur trockenes Herbstlaub, weitestgehend unzerkaut und in nicht-breiiger Konsistenz – eben Herbstlaub.

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Bayern: 13 verendete Wildschweine in Gehege

In einem Wildgehege im Veldensteiner Forst (Landkreis Bayreuth) sind 13 verendete Wildschweine aufgefunden worden. Zehn Frischlinge, ein Keiler und zwei Bachen lagen tot in dem Gehege, wie nordbayern.de berichtet. Zunächst wurde die Infektionskrankheit Actinobacillus pleuropneumoniae (APP) als Ursache vermutet, was sich jedoch nicht bestätigte. Befürchtungen, es könne sich um einen ASP-Ausbruch handeln, bestätigten sich glücklicherweise nicht: Wie eine Mitarbeiterin des zuständigen Veterinäramts gegenüber JAWINA bestätigte, kann sowohl die Klassische, als auch die Afrikanische Schweinepest (ASP) als Ursache ausgeschlossen werden – dann wären nämlich alle Sauen in dem Gehege betroffen gewesen. Die Kadaver der verendeten Tiere wurden zur Untersuchung in das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) verbracht. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Es gebe aber bereits einen Zwischenbefund, demzufolge es sich um eine bakterielle Infektion durch Pasteurellen handle. Welcher Typ von Pasteurellen solle noch genauer geklärt werden, so die von JAWINA befragte Veterinärin. Die betroffenen Tiere weisen im pathologischen Befunden charakteristische Lungenveränderungen auf.

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Hund im heißen Auto gestorben – 12.000 Euro Strafe

Das Amtsgericht Regensburg hat einen 44 Jahre alten Jäger und Forstbetriebsleiter zu einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro verurteilt, weil der Mann seinen ein Jahr alten Jagdhund im Auto “vergessen” hatte. Der Wagen war in der prallen Sonne geparkt, eine Fensterscheibe war etwa zwei Zentimeter herunter gelassen. Einem Passanten fiel der winselnde Hund in dem Auto auf, woraufhin er die Polizei verständigte. Die Beamten schlugen die Scheibe des Wagens ein, doch zu spät: Nach zwei qualvollen Stunden in dem aufgeheizten Wagen starb der Hund. Vor Gericht gab der Hundebesitzer an, er habe an einer “forstlichen Führungskräftetagung” teilgenommen und über die Gespräche den Hund im Auto vergessen. Der schwer wiegende Verstoß gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen dürfte den Mann voraussichtlich den Jagdschein kosten. SE

Bild: Hund im Auto (Archivbild, Copyright: SE)