Schlagwort-Archive: Veganerin

YouTube-Attentat: Vegane Tierrechtlerin läuft Amok

Nasim Aghdam, 39, die Frau, die am Dienstag das Feuer in der kalifornischen YouTube-Zentrale erföffnete und dabei drei Menschen verletzte, bevor sie sich selbst richtete, handelte aus Hass auf das Unternehmen. Die Frau hat es als vegane Tierrechts-Aktivistin zu einer gewissen Prominenz gebracht. Sie trat unter anderem auf einer von Peta im Jahr 2009 veranstalteten Protestveranstaltung auf, die sich gegen den Einsatz von Schweinen zur Behandlung traumatisierter Soldaten richtete. Der San Diego Union-Tribune gegenüber erklärte die Aktivistin damals: “Für mich haben Tierrechte den gleichen Status wie Menschenrechte.” (“For me, animal rights equal human rights”).

In einem 2017 geposteten Video beschwerte sich Aghdam, dass das Unternehmen ihre Videos “diskriminiere und filtere”, berichtet die englische Tageszeitung Telegraph. YouTube habe den Kanal der veganen Tierrechtlerin “demonetarisiert”, so der Telegraph. YouTuber können an den Werbeeinblendungen in ihren Videos verdienen, das Unternehmen behält sich jedoch vor, Kanäle mit einer zu geringen Zahl an Abonnenten oder “unangemessenen Inhalten” von dieser EInnahmequelle auszuschließen. Der Vater der Frau habe die Polizei vor seiner Tochter gewarnt: Im Vorfeld des Attentats hatte die Familie einen Anruf der Polizei erhalten, weil sie Nasim Aghdam in einem Auto schlafend in Mountain View aufgefunden habe. Er habe der Polizei bei diesem Anlass seine Befürchtung mitgeteilt, dass seine Tochter auf dem Weg zu YouTube sei, so der Vater.

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Limburger Glockenspiel: Alles nur ein Scherz?

Angeblich Morddrohungen gegen Veganerin – abstruse Vorwürfe gegen Jagdverbände

Die Veganerin, die den Limburger Bürgermeister dazu gebracht hat, das blutrünstige Kinderlied “Fuchs, Du hast die Gans gestohlen” vorübergehend aus dem Repertoire des Rathaus-Glockenspiels streichen zu lassen, soll diese Bitte nur scherzhaft vorgetragen haben. Das berichtet die Internetseite mimikama.at. Demnach sei die Frau von der Melodie, die sie jeden Tag in der Mittagspause hören musste, “genervt” gewesen und habe den Bürgermeister daher “scherzhaft” gefragt, ob die Melodie entfernt werden könne. Die Anfrage sei “nicht so ernst gemeint gewesen.” Bürgermeister Hahn habe daraufhin gefragt, ob der Fuchs nun auch vegan werden solle, worauf die Veganerin sagte, er solle nur nicht erschossen werden, das sei es auch schon gewesen, so mimikama.at.

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Veganes Glockenspiel: Brief an den Bürgermeister

Ein erster – prominenter – JAWINA-Leser hat unsere Anregung umgesetzt, an den Bürgermeister von Limburg wegen des von ihm auf Wunsch einer Veganerin zensierten Glockenspiels eine freundliche Anfrage zu richten. Im folgenden geben wir den Brief von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel an Dr. Marius Hahn im Wortlaut wieder (und warten gespannt auf die Antwort von Bürgermeister Dr. Hahn…):

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

auf der Internetseite www.jawina.de habe ich einen Beitrag mit Datum 9. Februar 2017 gelesen. Dort heißt es, Sie hätten auf die Bitte einer Veganerin das alte Kinderlied „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ aus dem Glockenspiel des Rathausturms (zumindest zeitweise) verbannt. Wäre die Notiz am 1. April erschienen, hätte ich sie für einen gelungenen Aprilscherz gehalten. Obwohl Jawina bisher stets nur Wahrheiten verbreitet hat, möchte ich Sie dennoch zunächst fragen, ob die Sache sich tatsächlich so zugetragen hat. Den nachfolgenden Kommentar gebe ich nur für den Fall ab, dass Jawina die Wahrheit berichtet hat.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wäre es nicht unhöflich, würde ich Sie fragen, ob Sie noch bei Trost sind und ob Sie sich mit aller Gewalt lächerlich machen wollen. Zunächst drei Feststellungen:

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Nach Veganer-Protest: Melodie von Glockenspiel geändert

Fuchs, du hast die Gans gestohlen zu “tierfeindlich”

Deutschland, deine Randgruppen: Nach Protesten einer Veganerin hat der Bürgermeister der Stadt Limburg an der Lahn, Dr. Marius Hahn (SPD), das Glockenspiel des Rathausturms umprogrammieren lassen: Das alte Kinderlied “Fuchs, Du hast die Gans gestohlen” erklingt nun – vorübergehend, wie es heißt – nicht mehr. Das Lied war der Frau, die in der Nähe des Rathauses arbeitet, “zu tierfeindlich”. Ihre Ablehnung des Kinderlied-Klassikers machte die Veganerin nicht an dem unterstellten Gans-Diebstahl fest, sondern an den darauf folgenden blutrünstigen Zeilen: “Sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr, seine große, lange Flinte, schießt auf dich den Schrot, dass dich färbt die rote Tinte, und dann bist du tot.”

Bürgermeister Marius Hahn erklärte gegenüber den Medien, er habe der Frau “unspektakulär einen Gefallen tun wollen, zumal sie freundlich angefragt habe”, ob man auf das Lied nicht verzichten könne. Der Stadtsprecher beeilte sich zu erklären, dass “dahinter kein ideologisches Motiv” stecke, es sich vielmehr umd “eine zeitlich befristete Schonfrist für eine Frau” handele, die in unmittelbarer Nähe des Rathauses arbeite und das Glockenspiel täglich hören müsse – und sich über das Lied ärgere. Wer sich über die Entscheidung des Bürgermeisters ärgert, kann “freundliche Anfragen” an folgende Adresse richten:

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