Schlagwort-Archive: USA

USA: Farmer schießt rätselhaften Caniden

Am 16. Mai hat ein Farmer in der Nähe von Denton, Montana ein “großes wolfsähnliches Tier” geschossen, wie die Jagd-, Fischerei und Naturschutzbehörde des US-Bundesstaates (Montana Fish, Wildlife and Parks, MFWP) berichtet. Der Farmer glaubte demnach, einen Wolf geschossen zu haben, der sich seinen Viehherden zu sehr genähert habe. Der Viehhalter meldete den Abschuss, wie es das Gesetz vorschreibt. Bis dahin nicht ungewöhnliches in der von Ackerbau und Viehzucht geprägten Gegend Montanas, stellt MFWP fest. Mehrere Spezialisten der Behörde begutachteten jedoch die Fotos des erlegten Tiers und bezweifelten, dass es sich um einen reinrassigen Wolf handele: Die Zähne seien zu kurz, die Vorderpfoten zu klein und die Krallen an den Vorderpfoten zu lang. Sicher sei lediglich, dass es sich um ein junges, weibliches, nicht-laktierendes Tier aus der Familie der Caniden handele, zu der Hunde, Füchse, Wölfe und Kojoten gehörten.

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USA: Wyoming nimmt Wolfsjagd wieder auf

Erstmals seit 2013 wird in dem US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming wieder eine reguläre Lizenzjagd auf Wölfe stattfinden. Die Jagdsaison für Wölfe beginnt am Sonntag und geht bis zum 31. Dezember. Dem war ein Urteil im Berufungsverfahren eines Bundesgerichts vorausgegangen, durch das der Schutzstatus der Wölfe gelockert wurde. Dies erlaubte es dem Bundesstaat, das Management der Wölfe zu übernehmen, wie U.S.news berichtet. 44 Wölfe sind zum Abschuss freigegeben worden, dies wird als nachhaltige Abschussquote angesehen. Der Bundesstaat strebt an, dass in den Jagdgebieten 160 Wölfe überleben, die Gesamtpopulation in Wyoming (253.336 km², zum Vergleich Sachsen: 18.420 km²) wird auf 380 Wölfe geschätzt. Außerhalb der Nationalparks Yellowstone und Grand Teton sowie dem Wind River Reservat sollen mindestens 100 Wölfe, darunter 10 reproduzierende Paare, erhalten bleiben. SE

Beitragsbild: Irgendwo in Amerika. (Archivbild) Foto: SE

Amerika feiert landesweiten Jagd- und Fischereitag

Noch eine nachahmenswerte Idee aus Amerika: Am Samstag wurde in den USA der 45. landesweite Jagd- und Angeltag (National Hunting and Fishing Day, NHF) begangen. In mehr als 600 Städten verteilt über alle US-amerikanischen Bundesstaaten lebten Familien ihre Begeisterung für Jagd und Fischerei, für Outdoor-Aktivitäten und Naturschutz aus. Es begann im Jahr 1971 mit einer Idee, die der Inhaber eines Waffengeschäfts in Pennsylvania hatte: Es müsste einen speziellen Tag geben, an dem der Beitrag von Jägern und Anglern zum Naturschutz gewürdigt würde. Die Idee wurde zunächst von Jagd- und Angelverbänden Pennsylvanias aufgegriffen, und ein Jahr darauf legte der Gouverneur Pennsylvanias den 26. September als Pennsylvania’s Sportsmen’s Day fest. Schon 1971 schloss sich dann ein Senator aus New Hampshire der Auffassung an, dass ein Tag der Anerkennung für Jäger und Angler “lange überfällig” wäre, wie Ken White in der Nevada Daily Mail schreibt. Er drängte den Präsidenten, jeweils den vierten Samstag im September zum National Hunting and Fishing Day zu erklären, und am 2. Mai 1972 unterzeichnete Präsident Richard Nixon das Gesetz, das den NHF zum offiziellen Feiertag machte.

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Bison-Jäger gesucht

Körperlich fit und ein guter Schütze? Dann ist es vielleicht Zeit für einen Trip nach Arizona, regt die NRA, die amerikanische Interessenvereinigung für den Legalwaffenbesitz an: Wie die NRA-Jagdseite American Hunter berichtet (unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Associated Press (AP)), sucht die Nationalparkverwaltung des amerikanischen Bundesstaats freiwillige Schützen, die dabei mithelfen sollen, die Bisonpopulation im Grand Canyon auf ein verträgliches Maß zurückzuführen. Über 600 Bisons leben AP zufolge in dem Gebiet, und Biologen befürchten, dass die Population innerhalb der nächsten zehn Jahre auf 1500 Stück anwachsen könnte, wenn nichts geschieht. Schon jetzt sorgt die Überpopulation im nördlichen Grand Canyon für massive ökologische Probleme: Die Herden zertrampeln die Vegetation, fördern so die Erosion und verunreinigen die Wasservorräte. “Wenn du hier herumfährst, kannst du die Bisons riechen”, erklärt ein Mitarbeiter der Grand-Canyon-Nationalpark-Verwaltung gegenüber American Hunter. Ziel ist, die Population innerhalb von drei bis fünf Jahren auf unter 200 Exemplare zurückzuführen.

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USA: Jagdunfall – Frau erschiesst Jäger durch Wärmebild-ZF

+++ Elche in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gesichtet +++

In Anderson County im US-Bundesstaat South Carolina ist ein Mann bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handelt es sich um den 40 Jahre alten Kenneth Jason Young aus der Ortschaft Starr. Ersten Ermittlungen zufolge befand sich Young am Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf einer Wildschweinjagd auf einem Acker, als der tödliche Schuss fiel. In der Nähe jagten ein weiterer Mann und eine Frau, die Young weder kannten, noch mit ihm zusammen jagten, noch wussten, dass er dort jagte. So berichtet es das Nachrichtenportal WSPA. Nach Angaben des Gerichtsmediziners benutzte die Frau ein Wärmebild-Zielfernrohr, als sie einen Schuss auf ein Objekt in dem Feld abgab. Ihr sei nicht klar gewesen, dass sie auf eine menschliche Person schösse. Young soll gekniet haben, als er von dem Projektil getroffen wurde. SE

Beitragsbild: Verwechslungen möglich – Blick durch Wärmebildkamera. Foto: privat

 

Amerika: Jagen mit Schusswaffen ist eine der sichersten Freizeitaktivitäten

Der amerikanische Industrieverband der Feuerwaffen-Industrie NSSF (National Shooting Sports Foundation) hat die statistische Auswertung der Unfälle mit Schusswaffen für 2017 (Firearms-related Accident Statistics Report) herausgegeben. Demnach ist die Anzahl der Unfälle mit Schusswaffen im Jahr 2015 auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1903 gesunken. Die Anzahl der Unfälle mit Todesfolge sank in den letzten 20 Jahren um 60 Prozent: Von 1.225 im Jahr 1995 auf 489 in 2015. Für den Report wertet die NSSF offizielle Zahlen der amerikanischen Bundesbehörde für Produktsicherheit (Consumer Product Safety Commission, CSPC) und deren elektronischem System zur Erfassung von Unfällen (National Electronic Injury Surveillance System, NEISS) aus. In die Auswertung der NSSF flossen die Daten so unterschiedlicher Aktivitäten wie Football, Angeln, Cheerleading, Bowling oder Gymnastik ein. Die Daten belegen, dass die Jagdausübung mit Feuerwaffen eine der sichersten Freizeitbeschäftigung in den USA ist. Nur eine Sportart war noch sicherer:

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USA: Jagen und Fischen als verfassungsmäßiges Recht

Zwei weitere US-Bundesstaaten, Kansas und Indiana, haben darüber abgestimmt, ob das Recht zu jagen und zu fischen Verfassungsrang erhalten soll. In beiden Staaten haben die Stimmberechtigten mit großer Mehrheit für die Verfassungsänderung zugunsten der Jagd votiert. Damit gibt es bereits 21. US-Bundesstaaten, in denen die Jagd von der Verfassung geschützt ist. Tier- und Naturschutzgruppen kritisierten die Entscheidung der Wähler, weil sie befürchten, dass die verfassungsrechtlich gestärkte Stellung der Jagd künftige Natur- und Tierschutzmaßnahmen erschweren könnte: Die Direktorin der Tierschutzorganisation Humane Societx in Kansas, Midge Grinstaed, führte ein durch die Verfassungsänderung möglicherweise erschwertes Verbot von Bleimunition als Beispiel an. Unterstützer des Vorhabens, das Jagdrecht unter den Schutz der Verfassung zu stellen, hatten als Argument dafür jedoch gerade den zunehmenden Druck angeführt, dem sich Jagd und Fischerei vonseiten der Tier- und Naturschützer ausgesetzt sähen.

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Endlich! New York erlaubt Jagd in Pink!

Pink ist das neue Orange, verkündet die New York Times: Als dritter US-Bundesstaat erlaubt New York bei der Jagd Warnkleidung in Pink. Der Stoff darf sowohl flächig als auch gemustert pink sein. Tarnfleck- oder Realtree-Pink steht jetzt nichts mehr im Wege. Die Begründung für die innovative Gesetzesnovelle dürfte den Gender-Bewegten und Gleichstellungsbeauftragten hierzulande allerdings die Zornesröte ins Gesicht treiben: Die Regelung soll die Jagd attraktiver für junge Frauen und Mädchen machen… In Wisconsin, wo eine ähnliche Regelung bereits Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, wurde diese dann auch erwartungsgemäß als sexistisch kritisiert. Eine Sprecherin einer Jägerinnen-Vereinigung bezeichnete die Gesetzesänderung als “erniedrigend für Frauen.”

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USA: Michigan will Drohneneinsatz bei der Jagd verbieten

Der US-Bundesstaat Michigan plant ein Verbot des Einsatzes von Flugdrohnen bei der Jagd (Senate Bill No. 55). In einem weiteren Gesetzesantrag (Senate Bill No. 54) soll Jagd- und Fischereistörung mit Hilfe von Drohnen oder unbemannten Tauchbooten verboten werden. Beide Anträge liegen dem Unterhaus des Parlaments von Michigan zur Entscheidung vor. Im vergangenen Jahr war derselbe Vorstoß gescheitert. Damals hatte die jagdfreundliche republikanische Mehrheit im Unterhaus nur dem Störverbot zugestimmt. Daraufhin verweigerte der Gouverneur von Michigan, der Republikaner Rick Snyder, die Zustimmung zu dem Gesetz: Es sei nur die Hälfte dessen, was mit dem geplanten Gesetzespaket geregelt werden sollte, beschlossen worden. In Michigan hatten Jagdgegner dazu aufgerufen, Jagden mit Drohnen zu beobachten, um Hinweise auf etwaige Gesetzesverstöße zu sammeln. SE

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Utah: Wild- und Jagdbehörde setzt Fasanen aus, um Jagd zu fördern

Um das Interesse an der Jagd zu fördern, hat die Wild- und Jagdbehörde des US-amerikanischen Bundesstaats Utah (Utah Division of Wildlife Resources, DWR) 11.000 Fasane und 1000 Chukar-Hühner in Jagdgebieten auf Staatsland ausgewildert. “Worum es uns dabei wirklich geht”, sagte Gary Cook, Koordinator des entsprechenden Programms beim DWR gegenüber der New York Times, “Ist die Leute zu begeistern und einzubeziehen und von der Couch nach draußen zu bekommen. Die Jagd ist ein Teil unserer Tradition und unseres kulturellen Erbes. Wir wollen dabei mithelfen und dazu ermutigen, dies von Generation zu Generation weiter zu geben.”

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Jagen im Pulverdampf

Ein Beitrag von Joachim Ernst, www.eye2nature.com

 Wer denkt bei Vorderladern nicht unweigerlich an Dreispitz, Lederstrumpf und Pulverdampf? Wie aber wäre es mit Elch, Schwarzbär und Präzision? Das paßt nicht zusammen? Doch, denn moderne Vorderlader sind präzise Jagdwaffen, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Aber zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf. Ganz falsch ist die erste Assoziation ja nicht. Der Vorderlader ist die Urform unserer heutigen Feuerwaffen, wenngleich auch sie eine Entwicklung durchlebt haben, in deren Verlauf sich ihre Schußleistungen dramatisch verbesserten. Trotzdem, die Nachteile eines Vorderladers klassischer Bauweise für die Jagd liegen auf der Hand.

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Mit der Brandl in die neue Welt

Ein Beitrag von Joachim Ernst

Vor zwanzig Jahren haben meine Frau und ich immer einmal wieder an der GreenCard-Lotterie der USA teilgenommen. Damals wild entschlossen, sofort alles stehen und liegen zu lassen und das eigene Glück in der Neuen Welt zu schmieden. Gewonnen hatten wir nie. Jetzt, zwanzig Jahre später, kommt bei einer Tasse Kaffee das Gespräch auf die alten Zeiten und mehr aus einer Laune, denn aus Ernsthaftigkeit heraus, füllen wir das Bewerbungsformular erneut aus. Es kommt wie es kommen muß. Nach einigen Monaten liegt die Gewinnbenachrichtigung im Briefkasten. Der Schreck war eindeutig größer als die Freude, aber das sich anschließende Auswahlverfahren bei der US-Botschaft, bei dem noch einmal die Hälfte der Gewinner aussortiert wird, wollten wir doch mitmachen. Auch das haben wir erfolgreich überstanden und mussten uns nun entscheiden. Letztlich haben wir uns entschieden und sind samt unseres nun dreieinhalb Jahre alten Brandlbrackenrüden Argos vom Basenberg nach New Hampshire in die USA gezogen.

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Legendärer Jäger und Tracker: Larry Benoit ist tot

Über Bier, Wollsocken und Oberschenkelmuskulatur – auch der deutsche Jäger kann von Larry Benoit noch was lernen…

Mindestens 200 der stärksten Weißwedelhirsche, die jemals geschossen wurden, hat ein einzelner Mann erlegt: Der legendäre amerikanische Jäger und Fährtenleser Lanyard Everett – genannt Larry – Benoit. Im Alter von 89 Jahren ist er am 8. Oktober in Duxbury, Vermont, verstorben. Die New York Times nannte ihn einen der “meistverehrten Jäger Amerikas” und verglich ihn mit einer anderen amerikanischen Legende: Dem Baseball-Spieler Babe Ruth, was Benoits ikonenhaften Status verdeutlicht.

Benoit jagte in den Neuengland-Staaten Nordamerikas und im Süden Kanadas. Auch wenn etliche der von ihm gestreckten Hirsche in den Trophäenbüchern verzeichnet sind, maß er den Jagderfolg nach dem Gewicht der Beute, denn Larry Benoit lernte jagen, um seine arme Familie mit Fleisch zu versorgen.

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Alaska: Jäger 36 Stunden nach Bärenattacke gerettet

36 Stunden nach einem Bärenangriff ist der Jagdführer James Tuttle von Spezialeinheiten gerettet worden. Das berichtet die Lokalzeitung Anchorage Daily News (adn). Dichter Nebel hatte erste Rettungsversuche von ortsansässigen Suchteams und der Alaska State Troopers vereitelt. Die daraufhin hinzu gezogene Nationalgarde (Alaska Air National Guard) konnte den Schwerverletzten mit Hilfe von Nachtsichtgeräten und Leuchtfackeln schließlich in der entlegenen Brooks Range, etwa 50 Kilometer nördlich vom Anaktuvuk Pass, bergen.

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Neue Welten 1: Besuch bei Hornady

Hornady ist ein Familienunternehmen. Der derzeitige Firmenchef Steve Hornady ist der Sohn des Firmengründers Joyce, der 1981 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Steves Sohn Jason ist heute Vizepräsident der Firma. Joyce Hornady hatte es während des Zweiten Weltkriegs nach Grand Island verschlagen, wo er einen Job als Ausbilder in einer Fabrik annahm, die Armeemunition herstellte.

 Nach dem Krieg nutzten viele Jäger die überschüssige Militärmunition für die Jagd, auch Joyce Hornady. Er stellte aber fest, dass die Präzision nicht seinen Anforderungen entsprach und machte sich daran, bessere Geschosse zu entwickeln. „Zehn Schuss durch ein Einschussloch“, lautete seine Devise. Es war der Beginn der Erfolgsgeschichte von Hornady.

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