Schlagwort-Archive: USA

USA: Wildschweine töten Pflegerin

In Anahuac im US-Bundesstaat Texas ist eine Pflegerin von Wildschweinen getötet worden. Die 59-jährige Christine Rollins wollte ihren Dienst bei einem älteren Ehepaar antreten, dass sie schon seit längerer Zeit betreut. Als sie zur üblichen Zeit nicht erschien, begab sich der 84-jährige Pflegling auf die Suche nach der Frau. Er fand ihren leblosen, von zahlreichen Wunden übersäten Körper auf der Rasenfläche zwischen dem Auto der Verstorbenen und dem Eingang des Hauses. Die Autopsie ergab, dass die Frau gestürzt ist und dadurch eine Kopfverletzung erlitt. Darüber hinaus hatte sie zahlreiche tiefe Wunden tierischen Ursprungs, die auf Wildschweine zurückgeführt werden konnten und an denen Rollins starb. Todesursache war demnach der massive Blutverlust. Unklar ist dem Polizeibericht zufolge, ob der Sturz der Frau durch den Angriff der Tiere herbeigeführt wurde, oder ob es dafür andere, eventuell medizinische Ursachen gab. Der Sheriff von Chambers County gab zu Protokoll, dass tödliche Wildschweinangriffe auf Menschen extrem selten sind. SE

Beitragsbild: Das Opfer und der Ort des Wildschweinangriffs. Foto: Chambers County Sheriff’s Office / Facebook

USA: 74-jährige bekommt Hirschbesuch

+++ Niedersachsen: Brütender Rotmilan bei Rinteln vergiftet +++ Schleswig-Holstein: Tierschützer stören Rehwildbejagung auf Friedhof +++ Bayern: Deutschlands dümmster Dackel? +++ Heckler & Koch in schwerem Fahrwasser +++ Frankfurt a.M.: Zoll beschlagnahmt Waffenlieferung +++ Bayern: Keine gute Idee – Jagdgenossenschaft erwägt Abschuss freilaufender Hunde +++

Gleich drei Weißwedelhirsche sind in Decatur im US-Bundesstaat Indiana durch das Fenster eines Seniorenheims in das Schlafzimmer einer 74 Jahre alten Rentnerin gekracht und haben deren Appartement verwüstet. Die Seniorin rief die Polizei, weil sie auf ihrer Wohnzimmercouch festgesetzt war, nachdem die nervös umherspringenden Tiere ihre Gehhilfe umgestoßen hatten. Sergeant Kevin Gerber berichtete gegenüber dem Lokalsender WPTV, dass einer der Polizeibeamten die Dame abschirmen musste, nachdem einer der Hirsche sie auch noch umgeworfen hatte. Eines der Tiere konnte dem Bericht zufolge überwältigt und entfernt (“subdued and removed”) werden, die anderen beiden wurden im Badezimmer eingesperrt, narkotisiert und später frei gelassen. Die Seniorin blieb bei dem Vorfall unverletzt, sie sei in der ihr auferlegten Prüfung erstaunlich gelassen geblieben, so die Polizei, obwohl die Tiere erheblichen Schaden an der Wohnungseinrichtung verursacht hätten. red.

Beitragsbild: Die im Badezimmer gefangenen Weißwedelhirsche. Foto: Decatur Police Department

USA: Rekordstrecke bei Wolfsjagd in Montana

Drei Tage vor dem Ende der offiziellen Wolfsjagdsaison am heutigen Freitag (15.03.), vermeldet die Lokalzeitung Flathead Beacon eine Rekordstrecke: 315 Wölfe wurden im US-Bundesstaat Montana zur Strecke gebracht, die meisten davon, bevor Frost und Schnee für erschwerte Bedingungen bei Jagd und Fallenstellerei sorgten. 165 Wölfe wurden von Jägern erlegt, 130 von Fallenstellern, drei weitere fielen Zügen oder Automobilen zum Opfer, so die vorläufige Statistik der Jagd- und Wildtierbehörde Montanas (Montana Fish, Wildlife and Parks (FWP)). Acht Wölfe wurden vom Wildtier-Service der Landwirtschaftsbehörde infolge von Meldungen über Nutztierrisse und andere Konflikte getötet. Zwei Wölfe wurden von privaten Landbesitzern im Rahmen ihres Selbstverteidigungsrechts erschossen. Die Wolfspopulation Montanas wird wissenschaftlichen Erhebungen zufolge auf 850 Individuen geschätzt.

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USA: Bauern-Doublette mit 101

Wenige Tage nach ihrem 101. Geburtstag saß Bertha Vickers aus Morgantown, Mississippi, in einem Unterstand an, den Verwandte für sie gebaut hatten. Nachdem es zuvor ein paar Probleme gegeben hatte – erst mit ihrem eigenen Gewehr in .243 Win., dann mit dem ersatzweise geliehenen in 7mm 08, das sie nicht spannen konnte – hoffte sie, dass es diesmal klappen würde. Tatsächlich kam bald der erste Weißwedelhirsch in Anblick, doch Bertha Vickers entschied, lieber auf einen stärkeren zu warten. Wenig später kam ein starkes Tier in Anblick, sie schoss. Kurz darauf erschienen zwei weitere Hirsche, verhofften genau hintereinander: “Ich habe sauber durch beide durchgeschossen”, berichtet die Seniorin dem Clarion Ledger. “Die haben keinen Schritt mehr gemacht.” Ein “monumentaler Jagderfolg”, bemerkt die Zeitung: Es sei ihre erste erfolgreiche Hirschjagd im Alter von 101 und das erste Mal überhaupt, dass sie zwei Stücke mit einer Kugel erlegte.

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USA: Wilderer muss im Knast Bambi gucken

Ein Wilderer aus dem US-Bundesstaat Missouri ist vom Bezirksrichter Robert E. Greene zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Während er seine Strafe im Gefängnis von Lawrence absitzt, muss er mindestens einmal im Monat den Disney-Zeichentrickfilm Bambi sehen. Bambis “Mutter” wird in dem Film von Wilderern getötet.

Der 29-jährige David Berry Jr. war Angeklagter in einem der größten Wildereifälle in der Geschichte des Staates Missouri. Berry gehörte zu einer Gruppe von WIlderern, der auch sein Vater und sein Bruder anghörten, die innerhalb von drei Jahren hunderte von Weißwedelhirschen gewildert haben sollen. Dabei kamen illegale Jagdmethoden zum Einsatz, wie die Verwendung von Scheinwerfern, die das Wild blenden und so für einen sicheren Schuss still stehen lassen. Die Wilderer jagten in der Schonzeit und schossen Wild vom Auto aus.

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Wyoming: Grizzlies töten Outfitter und verwunden Jagdgast

Bärin und Jungtier in Folge der Attacke getötet

Am Freitag (14.9.) informierte der Sheriff von Teton County im US-Bundesstaat Wyoming die Wild- und Fischbehörde (Wyoming Fish and Game Department, WFGD), dass ein Jagdführer und sein Jagdgast von zwei Grizzlybären angegriffen wurden, als sie einen am Vortag von dem Gast geschossenen Wapitihirsch verarbeiten wollten. Die Untersuchungen des WFGD zeigten, dass der Kadaver des Wapitis unberührt war, als die Jäger sich näherten, es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass Bären in der Nähe seien oder den Wapiti in Besitz genommen hätten. Der Angriff ereignete sich, nachdem die beiden begonnen hatten, den Hirsch zu verarbeiten.

Unmittelbar nach der Benachrichtigung durch den Sheriff beteiligte sich WFGD an der Suche nach dem Opfer: Während der Jagdgast nach der Attacke per Hubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen wurde, wo seine Verletzungen behandelt wurden, blieb der Jagdführer zunächst vermisst.

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USA: Farmer schießt rätselhaften Caniden

Am 16. Mai hat ein Farmer in der Nähe von Denton, Montana ein “großes wolfsähnliches Tier” geschossen, wie die Jagd-, Fischerei und Naturschutzbehörde des US-Bundesstaates (Montana Fish, Wildlife and Parks, MFWP) berichtet. Der Farmer glaubte demnach, einen Wolf geschossen zu haben, der sich seinen Viehherden zu sehr genähert habe. Der Viehhalter meldete den Abschuss, wie es das Gesetz vorschreibt. Bis dahin nicht ungewöhnliches in der von Ackerbau und Viehzucht geprägten Gegend Montanas, stellt MFWP fest. Mehrere Spezialisten der Behörde begutachteten jedoch die Fotos des erlegten Tiers und bezweifelten, dass es sich um einen reinrassigen Wolf handele: Die Zähne seien zu kurz, die Vorderpfoten zu klein und die Krallen an den Vorderpfoten zu lang. Sicher sei lediglich, dass es sich um ein junges, weibliches, nicht-laktierendes Tier aus der Familie der Caniden handele, zu der Hunde, Füchse, Wölfe und Kojoten gehörten.

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USA: Wyoming nimmt Wolfsjagd wieder auf

Erstmals seit 2013 wird in dem US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming wieder eine reguläre Lizenzjagd auf Wölfe stattfinden. Die Jagdsaison für Wölfe beginnt am Sonntag und geht bis zum 31. Dezember. Dem war ein Urteil im Berufungsverfahren eines Bundesgerichts vorausgegangen, durch das der Schutzstatus der Wölfe gelockert wurde. Dies erlaubte es dem Bundesstaat, das Management der Wölfe zu übernehmen, wie U.S.news berichtet. 44 Wölfe sind zum Abschuss freigegeben worden, dies wird als nachhaltige Abschussquote angesehen. Der Bundesstaat strebt an, dass in den Jagdgebieten 160 Wölfe überleben, die Gesamtpopulation in Wyoming (253.336 km², zum Vergleich Sachsen: 18.420 km²) wird auf 380 Wölfe geschätzt. Außerhalb der Nationalparks Yellowstone und Grand Teton sowie dem Wind River Reservat sollen mindestens 100 Wölfe, darunter 10 reproduzierende Paare, erhalten bleiben. SE

Beitragsbild: Irgendwo in Amerika. (Archivbild) Foto: SE

Amerika feiert landesweiten Jagd- und Fischereitag

Noch eine nachahmenswerte Idee aus Amerika: Am Samstag wurde in den USA der 45. landesweite Jagd- und Angeltag (National Hunting and Fishing Day, NHF) begangen. In mehr als 600 Städten verteilt über alle US-amerikanischen Bundesstaaten lebten Familien ihre Begeisterung für Jagd und Fischerei, für Outdoor-Aktivitäten und Naturschutz aus. Es begann im Jahr 1971 mit einer Idee, die der Inhaber eines Waffengeschäfts in Pennsylvania hatte: Es müsste einen speziellen Tag geben, an dem der Beitrag von Jägern und Anglern zum Naturschutz gewürdigt würde. Die Idee wurde zunächst von Jagd- und Angelverbänden Pennsylvanias aufgegriffen, und ein Jahr darauf legte der Gouverneur Pennsylvanias den 26. September als Pennsylvania’s Sportsmen’s Day fest. Schon 1971 schloss sich dann ein Senator aus New Hampshire der Auffassung an, dass ein Tag der Anerkennung für Jäger und Angler “lange überfällig” wäre, wie Ken White in der Nevada Daily Mail schreibt. Er drängte den Präsidenten, jeweils den vierten Samstag im September zum National Hunting and Fishing Day zu erklären, und am 2. Mai 1972 unterzeichnete Präsident Richard Nixon das Gesetz, das den NHF zum offiziellen Feiertag machte.

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Bison-Jäger gesucht

Körperlich fit und ein guter Schütze? Dann ist es vielleicht Zeit für einen Trip nach Arizona, regt die NRA, die amerikanische Interessenvereinigung für den Legalwaffenbesitz an: Wie die NRA-Jagdseite American Hunter berichtet (unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Associated Press (AP)), sucht die Nationalparkverwaltung des amerikanischen Bundesstaats freiwillige Schützen, die dabei mithelfen sollen, die Bisonpopulation im Grand Canyon auf ein verträgliches Maß zurückzuführen. Über 600 Bisons leben AP zufolge in dem Gebiet, und Biologen befürchten, dass die Population innerhalb der nächsten zehn Jahre auf 1500 Stück anwachsen könnte, wenn nichts geschieht. Schon jetzt sorgt die Überpopulation im nördlichen Grand Canyon für massive ökologische Probleme: Die Herden zertrampeln die Vegetation, fördern so die Erosion und verunreinigen die Wasservorräte. “Wenn du hier herumfährst, kannst du die Bisons riechen”, erklärt ein Mitarbeiter der Grand-Canyon-Nationalpark-Verwaltung gegenüber American Hunter. Ziel ist, die Population innerhalb von drei bis fünf Jahren auf unter 200 Exemplare zurückzuführen.

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