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Jagdunfall Nittenau: Anklage und Verteidigung verzichten auf Rechtsmittel – Strafe ist rechtskräftig

+++ Rheinland-Pfalz: Rätsel um tote Rehe bei Sülm +++

Auf den Verurteilten kommen weitere massive finanzielle Forderungen zu

Im Fall des tödlichen Jagdunfalls bei Nittenau, bei dem der Beifahrer eines PKW auf der Bundesstraße 16 von einem verirrten Geschoss aus der Büchse eines Jägers getroffen wurde (JAWINA berichtete), verzichten Anklage und Verteidigung auf Rechtsmittel. Damit wird das Urteil rechtskräftig. Der Unglücksschütze ist wegen fahrlässiger Tötung zu einer auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzten Haftstrafe von 12 Monaten verurteilt worden. Außerdem muss er als Bewährungsauflage jeweils 10.000 Euro an den Vater und die Mutter des Verstorbenen sowie an die gemeinnützige Einrichtung Hospizverein Schwandorf bezahlen. Mit diesen insgesamt 30.000 Euro dürfte die Sache für den Verurteilten jedoch nicht ausgestanden sein.

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Nach tödlichem Jagdunfall: Mutmasslicher Unglücksschütze verstorben

Wenige Tage nach dem tödlichen Jagdunfall, bei dem in Bayern eine 47 Jahre alte Jägerin durch einen Schuss aus der Jagdwaffe ihres Lebensgefährten tödlich verletzt wurde (JAWINA berichtete), ist auch der mutmaßliche Unglücksschütze verstorben. Der 50-jährige Beschuldigte, gegen den seit dem ersten Maifeiertag wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wurde, ist am Samstagvormittag verstorben, teilt die Polizei mit. Zur Klärung der Todesursache ermittelt die Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gibt es derzeit nicht. Nach ersten Erkenntnissen war der 50-Jährige am Samstagvormittag gegen 11.00 Uhr mit Bekannten im Wald bei Mainbullau unterwegs, als er nach Aussagen der Zeugen zusammenbrach. Unverzüglich leisteten diese Erste-Hilfe und verständigten Polizei und Rettungsdienst. Für den 50-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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