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Niedersachsen: Der Wolf und der Hass – Lies verteidigt Entscheidung für Entnahme von GW7171m

Am Montag, den 11.02. fand im Ausschuss für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des Niedersächsischen Landtages eine Sitzung statt, in der Umweltminister Olaf Lies (SPD) sich zur Abschussgenehmigung für den Leitwolf des Rodewalder Rudels GW7171m äußerte. Die zur Illustration des Vortrags von Minister Lies dienende Power-Point-Präsentation hat das Umweltministerium jetzt online gestellt.

In dem hoch interessanten Dokument mit dem Titel “Problemwölfe – Herausforderung für Artenschutz und Weidetierhaltung” stellt Lies zunächst die Situation im Allgemeinen dar (Zunahme der Wolfspopulation um 30 Prozent jährlich, flächendeckende Besiedlung absehbar, Akzeptanz größte Herausforderung…), um dann auf die spezielle Lage im Gebiet des Rodewalder Rudels einzugehen. Interessant sind die Folien, die sich den “Reaktionen auf Probleme mit Wölfen in den sozialen Medien” widmen: Hass und Häme gegen geschädigte Tierhalter, Drohungen und Diffamierungen gegen Personen, die in die Entscheidung für die Entnahme von Problemwölfen involviert sind.

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Jetzt im Bundestag: Anhörung zur Situation der Wölfe in Deutschland im Umweltausschuss

“Mit der Situation der Wölfe in Deutschland beschäftigt sich der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit am Mittwoch, 18. April 2018, in einer öffentlichen Anhörung,” wie der Online-Dienst des Deutschen Bundestages informiert: Den geladenen Sachverständigen liegen Anträge der AfD, der FDP, der Linken und von Bündnis 90/Die Grünen vor. Die Sitzung unter Vorsitz von Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) beginnt um 10.30 Uhr im Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses und dauert zweieinhalb Stunden. Die Anhörung wird live im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.”

Den Inhalt der Anträge fässt der Online-Dienst wie folgt zusammen:

“Der Titel des FDP-Antrags (19/584) lautet „Gefahr Wolf – Unkontrollierte Population stoppen“ (19/584). Die Linke hat ihren Antrag (19/581) mit „Herdenschutz – jetzt bundesweit wirkungsvoll durchsetzen“ (19/581) überschrieben. „Herdenschutz und Schutz des Menschen im ländlichen Raum – Wolfspopulation intelligent regulieren“ ist der Titel des Antrags der AfD (19/594), und die Grünen fordern „Rückkehr des Wolfes – Artenschutz und Herdenschutz zusammen denken“ (19/589).

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