Schlagwort-Archive: Umfrage

Umfrage: Mehrheit gegen die wildtierfeindliche Landespolitik in Bayern

In kaum einem Bundesland ist die Waldpolitik so wildtierfeindlich wie in Bayern. Dass der gesetzliche Grundsatz „Wald vor Wild“, der Rothirsch, Reh und Gämse ausschließlich einen negativen Einfluss auf Forstpflanzen zuschreibt, am Wählerwillen vorbei geht, zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts EMNID im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung: Eine große Mehrheit der bayerischen Wähler lehnt die derzeit geltenden Regelungen ab, die im Bergwald die Jagd auf Rothirsch, Gams und Reh über das ganze Jahr zulässt. 70 Prozent der Befragten halten eine Schonzeit für wichtig, selbst wenn durch ganzjährige Jagd der Wald besser wachsen könnte. Die bayerischen Wähler erteilen damit der gegenwärtigen Jagdpraxis in den bayerischen Alpen eine klare Absage!

Weiterlesen

Umfrage: Jagd in der Schweiz ist nachhaltig, tierschutzgerecht und nützt der Artenvielfalt

Schweizer Bevölkerung anerkennt Nutzen und Leistungen der Jagd

Die große Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist der Meinung, dass hierzulande nachhaltig und tierschutzgerecht gejagt wird. Die Jagd nütze der Artenvielfalt und diene der Schadensprävention in Wald und Feld. JagdSchweiz freut sich über die positiven Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage und ist sich der damit verbundenen Verpflichtung bewusst.

Seit 2012 lässt JagdSchweiz alle zwei Jahre die Einstellung der Schweizer Bevölkerung zur Jagd umfassend untersuchen. Seit Beginn der Umfragen kann festgestellt werden, dass die Jagd sowie die Jägerinnen und Jäger eine große Anerkennung bei der Bevölkerung genießen. Die im Juli 2018 durchgeführte repräsentative Umfrage bestätigt dieses Meinungsbild erneut. Die Jägerinnen und Jäger erhalten ein gutes Zeugnis.

Weiterlesen

Umfrage: Mehrheit nach Jagdunfällen gegen “Hobbyjagd”

Hessen: Kreis, Ministerium und Sparkasse unterstützen Jagdhundesolidaritätskasse +++ Schweiz: Acht Hochsitze zerstört +++ Bayern: Wilderei in Postmünster – Zeugen gesucht +++ Österreich: Immer mehr Goldschakale +++ Thüringen: Nabu fordert Fortsetzung der Jagd auf Wolfshybriden +++

Nach der Häufung von Jagdunfällen in den letzten Wochen (tödliche Jagdunfälle in NRW und Thüringen, ein angeschossenes und schwer verletztes Mädchen in Thüringen, JAWINA berichtete) hat sich eine knappe Mehrheit in einer Umfrage gegen die sog. “Hobbyjagd” ausgesprochen. Die Umfrage wurde von dem Meinungsinstitut forsa im Auftrag der Tierschutzorganisation Peta durchgeführt.

1.064 Menschen hat Forsa Peta zufolge zwischen dem 3. und 5. Juli danach gefragt, wer die Berechtigung zur Jagd haben sollte: “Dabei kristallisierte sich heraus, dass sich eine knappe Mehrheit der Deutschen gegen die Hobbyjagd ausspricht: 49 Prozent sind der Meinung, nur Berufsjäger sollten jagen dürfen. 45 Prozent hingegen sind der Ansicht, dass die Jagd auch als Hobby erlaubt sein sollte.

Frauen, Befragte aus Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern und Anhänger der Linkspartei lehnen die Hobbyjagd laut der Umfrage häufiger ab als der Durchschnitt und vertreten die Meinung, dass nur Berufsjäger die Erlaubnis zur Jagd haben sollten. Hobbyjäger werden überdurchschnittlich häufig von Männern, Personen aus Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern sowie Anhängern der Union, der FDP und der AfD befürwortet.”

Weiterlesen

Warum Jäger jagen gehen

Der DJV hat den Jägernachwuchs zur Motivation für den Jagdschein befragt. Die Ergebnisse zeigen: Jungjägern geht es um Naturerlebnis und -schutz sowie gesundes Fleisch. Fast jeder Zweite will sich ehrenamtlich engagieren.

Warum lassen sich jedes Jahr zehntausende Männer und Frauen zu Jägern ausbilden? Dieser Frage ist der Deutsche Jagdverband (DJV) auf den Grund gegangen. In Kooperation mit dem unabhängigen IfA-Marktforschungsinstitut Bremer und Partner (IfA) befragte der DJV Teilnehmer aus den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung. Laut den aktuellen Ergebnissen geht es den Jungjägern besonders um Naturverbundenheit. Für Männer und Frauen ist dies mit einem Gesamtanteil von 77 Prozent der meist genannte Grund, das “Grüne Abitur” zu machen. Mehr als die Hälfte der Befragten will Jäger werden, um einen Beitrag zum angewandten Naturschutz zu leisten (54 Prozent). Danach kommt die Freude an der praktischen Jagdausübung (50 Prozent). Auch der Genuss von Wildfleisch ist mit 47 Prozent unter den Top-4-Gründen, die Jägerprüfung abzulegen. Für Jägerinnen steht der Fleischerwerb durch die Jagd sogar an dritter Stelle. Bemerkenswert: Doppelt so viele Frauen (36 Prozent) wie Männer gaben an, dass die Jagdhundeausbildung eine wichtige Motivation ist, den Jagdschein zu machen. Nur sechs Prozent der Befragten geben als Motiv ein Interesse an Waffen an.

Weiterlesen

DJV: Jagd ist wichtig

In einer repräsentativen Umfrage hat das IfA-Institut Aussagen rund um die Themen Jagd und Jäger zur Abstimmung gestellt. In der fünften Image-Befragung seit 1999 ist die Zustimmung weiterhin groß und in Teilen sogar gewachsen. Parallel dazu ist der Informationsgrad in der Bevölkerung deutlich gestiegen, ebenso wie die Wahrnehmung von Jagd und Jägern in den Medien.

Wie sieht das Image von Jagd und Jägern in Deutschland aus? Und ist Jagd notwendig oder reguliert sich die Natur selbst? Das Institut für Marktforschung und Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA-Institut) befragte im Auftrag des Deutschen Jagdverbands (DJV) über 1.000 Menschen. Seit 1999 bewerten Teilnehmer in regelmäßigen Abständen Aussagen zu Jagd und Jägern, zuletzt Ende 2016. Die aktuellen, repräsentativen Ergebnisse hat der DJV heute veröffentlicht. Demnach meinen 83 Prozent der Bevölkerung, dass die Jagd notwendig ist, um Wildbestände zu regulieren. Unter anderem zum Schutz vor Wildschäden in Wald und Feld, wie 82 Prozent überzeugt sind. Das sind 6 Prozentpunkte mehr als im Jahr 1999. Die Fütterung von Wild in Notzeiten befürworten 90 Prozent der Deutschen – 3 Prozentpunkte mehr als bei der ersten Befragung. Dass Jäger die Natur lieben, denken 88 Prozent der Bundesbürger.

Weiterlesen

DJV befragt Jungjäger

Welche Motive und Wünsche haben angehende Jäger in Deutschland? Eine groß angelegte Umfrage soll Aufschluss darüber geben. Der DJV startet nach 2011 die zweite Erhebung.

Das ,,Grüne Abitur” steht hoch im Kurs: Die Zahl der Prüflinge steigt von 9600 (2009) auf 14.400 (2015). Wer sind diese Frauen und Männer, die in den Jägerschulen die Schulbank drücken? Was treibt sie an, was sind ihre Wünsche an eine zukünftige Jagdkultur in Deutschland? Der DJV will zusammen mit dem IfA Marktforschungsinstitut Bremer & Partner genau dies herausfinden.

Für eine möglichst repräsentative Befragung sollen 1.500 Antwortbögen ausgewertet werden. Deshalb ruft der Dachverband der deutschen Jäger alle Kursleiter auf, die Aktion zu unterstützen. Bei der DJV-Service GmbH kann der Fragebogen inklusive frankiertem Rückumschlag kostenlos angefordert werden. Wer es vorzieht diesen am Computer auszufüllen, findet auf der DJV-Website einen Link zum Herunterladen. Die Umfrage nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch und ist noch bis zum 15. September 2017 möglich.

Weiterlesen

DeWiSt: Der Zeitgeist ist grün – die Natur bleibt fremd

Repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung (DeWiSt) zeigt die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Die neueste Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung verdeutlicht eine zunehmende Diskrepanz zwischen grünem Zeitgeist und Natur. So wird beispielsweise die „Das ist IN – das ist OUT“-Liste bei der Befragung von 1407 Bundesbürgern auf der IN-Seite deutlich von Bio-Produkten (92%) angeführt, während Marktwirtschaft (61%) und Leistungsbereitschaft (60%) die hinteren Plätze einnehmen.

„Die Bürger finden Bio in Umfragen super“, sagt Michael Miersch, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung, „doch der Anteil der Bio-Produkte am Lebensmittel-Gesamtumsatz beträgt nur 4,4 Prozent. Schon daran zeigt sich, dass Wunsch und Wirklichkeit nicht immer zusammenpassen.“ Das Thema Umweltschutz liegt mit 84 % deutlich vor Begriffen wie Flirten oder Sicherheit. „Doch das heißt im Umkehrschluss nicht, dass die Befragten über ein größeres Wissen über Wildtiere und -pflanzen verfügen oder gar häufiger Zeit in der Natur verbringen“, erläutert Miersch.

Weiterlesen

Erstickt der Naturschutz an seinen Erfolgen?

DJV: Europäisches Naturschutzregime zu unflexibel

Die Erholung der Bestände einstmals gefährdeter Arten führt inzwischen in einigen Regionen Deutschlands zu erheblichem Unmut. So ist der Biber mancherorts zum Streitobjekt Nummer eins geworden. Spätestens seit beispielsweise im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg) der Biber regelmäßig Deiche unterhöhlt und Flutgräben staut, gibt es dort kaum noch Befürworter für den nach wie vor strengen Schutz . Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert, dass es künftig möglich sein muss, flexibler auf solche Entwicklungen zu reagieren. “Sonst ist die Akzeptanz für den Artenschutz in der Bevölkerung der ländlichen Gebiete in Gefahr”, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Jürgen Ellenberger. Vor diesem Hintergrund müsse die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) dringend überarbeitet werden, unter anderem um auf nationale und regionale Besonderheiten besser reagieren zu können.

IMG_9953

Notdürftig reparierte Biberschäden am Oderdeich. Fotos: SE

Weiterlesen

Wie man Umfragen manipuliert…

Die EU-Kommission führt zur Zeit einen sogenannten “Fitness-Check” für die europäischen Naturschutzrichtlinien, der Vogel-Richtlinie und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) durch. Zahlreiche Verbände, darunter der Deutsche Jagdverband (DJV) haben ihre Mitglieder aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Einige Verbände, darunter der WWF und Friends od the Earth Europe, gehen einen – anrüchigen – Schritt weiter. Auf der Internetseite naturealert.eu haben die Verbände für den Teil ihrer Anhängerschaft, der mit dem eigenständigen Denken so seine Probleme hat, genehme Antworten im Sinne der Verbandspolitik vorformuliert. Nur noch Namen und Adresse eintragen und “Los geht’s!” drücken – und schon übernehmen die freundlichen Spendensammlervereine das Denken für Sie. Aus einer Umfrage wird auf diese Weise eine Unterschriftensammlung, wie die Jägerstiftung Natur & Mensch zu Recht moniert.

Weiterlesen

Städter verklären Landleben

Immer weniger Menschen leben und arbeiten auf dem Land – möglicherweise gerade deshalb glauben immer mehr Menschen, auf dem Land lebe es sich besser. Das ist jedenfalls eines der Ergebnisse einer vom Allensbach-Institut im Auftrag der FAZ durchgeführten Studie. Während im Jahr 1956 noch 59 Prozent der Befragten der Ansicht waren, man habe in der Stadt “mehr vom Leben”, und nur 19 Prozent dem Landleben dem Vorzug gaben, votierten bereits 1977 nur noch 39 Prozent für die Stadt und 43 für das Land. Heute sind nur noch 20 Prozent der Befragten überzeugte Städter.

Weiterlesen

Sollen Jäger streunende Katzen schießen dürfen? RTL stimmt ab.

Der Fernsehsender RTL hat auf seiner Internetseite eine Online-Abstimmung zum Thema: “Sollten Jäger weiterhin auf streunende Haustiere schießen dürfen?” gestartet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags steht es ungefähr unentschieden zwischen Gegnern und Befürwortern des Abschusses, wobei die Befürworter hauchdünn in Führung liegen (50,1 zu 49,9 Prozent). Zahlreiche Studien haben immer wieder ergeben, dass streunende Katzen über das Überleben bzw. den Fortpflanzungserfolg gefährdeter Arten in Siedlungsnähe entscheiden können. Vor wenigen Tagen hat der DJV ein Interview mit dem Wildbiologen Prof. Dr. Klaus Hackländer von der Universität für Bodenkultur Wien veröffentlicht, in dem festgestellt wird: Die zehn Millionen zahmen und zwei Millionen verwilderten Hauskatzen “stellen ein Problem für die Biodiversität in Deutschland” dar.

Weiterlesen

WWF: Mehrheit der Deutschen “pro Wolf”

Etwa 71 Prozent der Deutschen stehen der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland positiv gegenüber. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen, von der Naturschutzorganisation WWF in Auftrag gegebenen Umfrage. Nur 15 Prozent der Befragten sehen Canis lupus demnach kritisch. In Sachsen, wo sich im Jahr 2000 das erste Rudel seit der Ausrottung etabliert hatte, sind nur 58 Prozent der Bevölkerung Wolfs-Befürworter. Die geringere Rückendeckung zeige, so der WWF, dass es gerade in den ländlichen Wolfsregionen weiterhin gelte, sich um die Akzeptanz der Bevölkerung zu bemühen.

Weiterlesen