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Baden-Württemberg: Sehschwacher Uhu eingeschläfert

+++ Brandenburg: Drahthaar beißt Skoda +++ Baden-Württemberg: Keiler verletzt Motorradfahrer schwer +++ Bayern: Wildkamera fotografiert Wolf in Unterfranken +++ Brandenburg: Wolf reißt 30 Schafe und Ziegen +++ Sachsen-Anhalt: Illegal geschossener Wolf bei Lübars (Möckern) +++

Das Reich der Tiere ist eine Zwei-Klassengesellschaft – mindestens: Während manche Tier (Vögel) im Winter Naturschützern zufolge gefüttert müssen, sollen andere Tiere (Rehe) besser verhungern. Während es völlig okay ist, wenn manche Tiere (Wölfe) andere Wild- und sogar Haustiere jagen und erbeuten, ist das anderen (Uhus) offenbar nicht erlaubt. Wenn so ein Uhu dann noch eine Tierart erbeutet, die uns allen und auch den Natur- und Vogelschützern besonders am Herzen liegt (Störche), dann ist Schluss mit lustig, dann regelt die Natur auf einmal nicht mehr alles selbst. Jedenfalls wurde einem Uhu die von ihm erfolgreich praktizierte Jagd auf Störche zum Verhängnis: Zehn Störche hat er in Reute bei Emmendingen erbeutet, dann haben ihn Mitarbeiter des Vereins Weißstörche Breisgau eingefangen. Sie stellten fest, dass der Uhu eine seltene Augenkrankheit hat, deshalb konnte er seine Hauptbeute, Mäuse, nicht mehr erkennen und hat sich – offenbar erfolgreich – nach anderen Nahrungsquellen umgetan. Die Storchenfreunde haben den Uhu wohl dem Nabu-Vogelschutzzentrum Mössingen übergeben – und die haben den Uhu kurzerhand eingeschläfert.

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Niedersachsen: Uhu aus Fußballtor befreit

Der ging ins Netz: Am 25.06.17, gegen 19.15 Uhr, erhielt die Polizei in Lüneburg einen Anruf von einer aufmerksamen Zeugin, die einen Uhu gefunden hatte. Der Vogel hatte sich in dem Netz eines Fußballtores auf dem Sportplatz in Bardowick derart verheddert, dass er sich alleine nicht mehr befreien konnte. Die eingesetzten Streifenbeamten schnitten den Unglücks-Uhu aus dem Netz und übergaben ihn einem Wildtierhüter in Marienau, der ihn über Nacht in Pflege nahm. Die Befürchtung, der Uhu habe sich einen Flügel gebrochen, konnte eine Röntgenaufnahme beim Tierarzt am 26.06.17 widerlegen. Der Uhu wurde in den Wildpark Lüneburger Heide im Landkreis Harburg gebracht, wo er sich unter fachkundiger Betreuung von dem Schreck erholen darf. PM