Schlagwort-Archive: überfahren

Niedersachsen: Wolfsrüde totgefahren

+++ Baden-Württemberg: Wildschweine pflügen Fußballplatz des VfL um +++ Österreich: Bestandsschutz für Jagdgatter – Debatte um Jagdgesetz-Novellierung in Salzburg +++ Brandenburg: Umweltminister Vogelsänger stellt Schutzstatus des Wolfs in Frage +++ Bayern: Jagdunfall bei Nittenau – Eltern klagen Jäger an +++ Brandenburg: Elch bleibt seinen Kühen treu +++ Rheinland-Pfalz: Rehburger auf dem Weihnachtsmarkt +++

Am Freitagmorgen, gegen acht Uhr, kam es auf der Landesstraße 298, im Bereich der Abfahrt nach Rixförde (Kreis Celle), zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Wolf. Eine Autofahrerin befuhr die Strecke, als plötzlich ein hundeähnliches Tier über die Straße rannte und von ihrem Auto erfasst wurde. Die Autofahrerin informierte die Polizei. Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, der da tot im Straßengraben lag. Der Rüde ist sehr wahrscheinlich noch ein Jungtier. Ob der Wolf aus einem ortsansässigen Rudel stammt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Der Wolfsrüde soll nun in Berlin im Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht werden. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild) Foto: SE

Schleswig-Holstein: Strafanzeige wegen unzureichendem Herdenschutz

Mecklenburg-Vorpommern: Überfahrene Wölfin war mit Schrot beschossen worden

Bei der Staatsanwaltschaft Kiel liegt eine Strafanzeige von Unbekannt gegen Unbekannt vor, die sich gegen Schafhalter richtet. Das berichten die Kieler Nachrichten (KN). Diesen wird vorgeworfen, ihre Schafherden unzureichend vor dem Wolf zu Schützen. Dies stelle einen Verstoß gegen § 17 Tierschutzgesetz dar, also gegen das Verbot, ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund zu töten oder ihm erhebliche Schmerzen oder Leiden zuzufügen. Die Staatsanwaltschaft will prüfen, ob ein Anfangsverdacht besteht, so die KN. Die Prüfungsmöglichkeiten seien jedoch begrenzt, da die Anzeige anonym erstattet worden ist und somit nicht klar sei, auf welche Schafhalter sie sich beziehe, erklärte der zuständige Staatsanwalt gegenüber der Zeitung. Es sei nicht einmal klar, ob die Anzeige sich auf Vorgänge im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Kiel beziehe. Einen “Rundumschlag gegen alle Schafhalter” werde nicht geben. Der Nabu, der selbst Schafe bei Wolfsangriffen verloren hat, hat in letzter Zeit wiederholt Kritik an unzureichendem Herdenschutz geäußert und gefordert, die Schäfer in diesen Fällen nicht zu entschädigen. Eines lässt sich vorhersagen: Wenn Schafhalter in Wolfsgebieten jetzt auch noch kriminalisiert werden, dürften noch mehr Hobby- und Nebenerwerbshalter die Schafhaltung aufgeben.

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Die Rache des überfahrenen Fuchses

Ein überfahrener und infolgedessen toter Fuchs lag auf der Fahrbahn der Bundesstraße 189 bei Stendal (Sachsen-Anhalt). Eine 49-jährige Osterburgerin erkannte überfuhr ihn nochmals. Als ein Reifen plötzlich Luft verlor, fuhr sie in eine Werkstatt. Dort stellte ein Mitarbeiter im Profil des Reifens den Zahn eines Tieres fest. Der Sachverhalt wurde aufgenommen, der Reifen wurde repariert.

In Wesel (NRW) hat ein Fuchs versucht, sich Zugang zu einem Zelt zu verschaffen, in dem ein Vater mit seinem 14jährigen Sohn im Garten zeltete. Der Rotrock kratzte intensiv an der Zeltwand herum. Dabei verletzte er – vermutlich mit seinen Krallen – den im Zelt schlafenden 14jährigen leicht am Arm. Der Fuchs unternahm mindestens vier Versuche, in das Zelt zu gelangen. Experten führten das ungewöhnliche Verhalten laut nrz.de auf Wasser- und Futtermangel aufgrund der Trockenheit zurück. PM/red.

Beitragsbild: Fuchszahn in Reifendecke. Foto: Polizei

 

Niedersachsen: Erneut Wolf im Heidekreis bei Verkehrsunfall getötet

Zwölfter tot aufgefundener Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr  

Am frühen Morgen des 27. April wurde im Heidekreis erneut eine Wölfin bei einem Verkehrsunfall getötet. Das meldete das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Der Unfall ereignete sich bei Dethlingen, in der Nähe von Munster. Im Fall von Verkehrsunfällen mit Wölfen sollten sich die betroffenen Autofahrer bei der Polizei melden. Diese informiert auch die weiteren zuständigen Stellen. Das Wolfsbüro koordiniert den Transport des Kadavers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Totfundmonitorings untersucht das IZW die toten Wölfe in Deutschland und schickt zur DNA-Analyse Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt, dem nationalen Referenzlabor für Wolfsgenetik. Mit den Ergebnissen der pathologischen und genetischen Untersuchungen können Aussagen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, zum Alter, zur Herkunft der toten Wölfin und zur Rudelzugehörigkeit getroffen werden.

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Mecklenburg-Vorpommern: Jäger überfährt Motocrosser

Ein Jäger ärgerte sich über zwei Motocorssfahrer, die unerlaubt auf den Waldwegen in seinem Revier herumbretterten. Weil er sie zur Rede stellen wollte, nahm er die Verfolgung in seinem Geländewagen auf. Der Vorfall spielte sich am 30.04. gegen 17 Uhr bei Bennin, einem Ortsteil der Gemeinde Vellahn (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ab. Bei der Verfolgungsjagd fuhr der 56 Jahre alte Jäger zu dicht auf die Maschine des 38jährigen Motocrossfahrers auf. Der Motocrossfahrer stürzte und wurde nach aktuellem Ermittlungsstand durch den Geländewagenfahrer überfahren. Hierbei erlitt er schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Hamburg Hamburg verbracht. Durch den Bereitschaftsstaatsanwalt wurde eine kriminaltechnische Untersuchung beider Fahrzeuge unter Zuhilfenahme eines DEKRA-Sachverständigen angeordnet, teilt die Polizei mit.

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Zwei Wölfe überfahren

In dieser Woche sind zwei weitere Wölfe auf deutschen Autobahnen überfahren worden: Am Montag erwischte es eine Wölfin auf der A39 bei Winsen, es ist der neunte tote Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr. Das Wolfsbüro des NLKWN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) teilt dazu mit, dass am 19. März am späten Abend ein Verkehrsunfall mit einem Wolf auf der A39 gemeldet wurde, nahe der Anschlussstelle Winsen-Ost im Landkreis Harburg gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der Wölfin um einen Welpen.

Wie in diesen Fällen üblich koordiniere das Wolfsbüro den Transport des Kadavers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks schickt das IZW Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Die Ergebnisse der pathologischen und genetischen Untersuchungen liefern Informationen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, zum Alter und zur Herkunft des toten Tieres. Zudem kann mit dem Ergebnis der DNA-Analyse eventuell das Rudel bestimmt werden, von dem das Tier stammte.

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Niedersachsen: Wolf bei Verkehrsunfall in der Region Hannover getötet

Achter toter Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr

Gestern (Donnerstag) Morgen wurde ein Wildunfall mit einem Wolf von der L412 zwischen Burgdorf und Immensen in der Region Hannover gemeldet. Das teilte das Wolfsbüro des NLKWN mit. Der Fahrer des Geländewagens blieb unverletzt, der Wolf starb vermutlich bei dem Verkehrsunfall. Ein regionaler Wolfsberater hat den toten Wolf gesichert. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Wölfin, vermutlich ein Welpe.

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des toten Tiers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks schickt das IZW Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Die Ergebnisse der pathologischen und genetischen Untersuchungen werden Informationen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, Alter und zur Herkunft des toten Tieres liefern. Das Ergebnis der DNA-Analyse gestattet eventuell auch Aussagen zur Rudelzugehörigkeit.

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Sachsen: Wolf auf der A 72 bei Chemnitz überfahren

Am frühen Morgen des 01.03.2018 wurde ein männlicher Wolf bei einem Verkehrsunfall auf der A 72 in der Nähe der Anschlussstelle Niederfrohna bei Chemnitz (LK Zwickau) getötet. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich hierbei um das Tier, welches zwei Tage zuvor in unmittelbarer Nähe an der S 57 zwischen Tauscha und Chursdorf (LK Mittelsachsen) fotografiert wurde. Anhand der Bilder konnte die Sichtung durch das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland als Wolfsnachweis (C1) bestätigt werden.

Der Kadaver des Wolfes wurde zur weiteren routinemäßigen Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin verbracht. Die Untersuchung bestätigte, dass das Tier an den unfallbedingten Verletzungen starb.

Seit Jahresbeginn gab es im Freistaat Sachsen insgesamt fünf verkehrsunfallbedingte Todesfälle bei Wölfen. Vier der Wölfe starben direkt durch den Unfall. Ein weiterer Wolf musste aufgrund seiner massiven Verletzungen eingeschläfert werden. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Niedersachsen: Zwei weitere Wölfe totgefahren

In der vergangenen Woche wurden zwei Wölfe an der Autobahn A7 tot aufgefunden, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) meldet. Am Donnerstag, dem 15. Februar, hat die Einsatzzentrale den Fund eines toten Rüden auf der Autobahn A7 bei Großburgwedel in der Region Hannover gemeldet. Am Samstag, dem 17. Februar, wurde dem regionalen Wolfsberater im Bereich der Abfahrt Westenholz ebenfalls ein toter männlicher Wolf gemeldet. Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordinierte den Transport der beiden Kadaver zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Das IZW untersucht die toten Wölfe, stellt den Allgemeinzustand der Tiere fest, ermittelt die genaue Todesursache und schickt außerdem Gewebeproben zur Feststellung der genetischen Fingerabdrücke an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Das Ergebnis der DNA-Analyse gestattet eventuell Aussagen zur Rudelzugehörigkeit.

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Niedersachsen: Fünfter Wolf in 2018 bei Verkehrsunfall getötet

Im Dezember auf der A7 überfahrener Wolf stammt aus McPom

In Niedersachsen sind bereits fünf Wölfe in diesem Jahr durch Verkehrsunfälle getötet worden. Vier Wölfe starben auf der Straße, einer fiel einer Bahn zum Opfer. Gestern früh um 6.15 Uhr erwischte ein PKW bei Penzhorn im Heidekreis einen Wolf. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt, der Wolf war nach Angaben der Polizei Soltau wahrscheinlich sofort tot. Der Unfall ereignete sich auf der Straße zwischen den Truppenübungsplätzen Munster und Bergen. Der hinzugerufene Wolfsberater bestätigte, dass es sich um einen Wolf handelt. Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des Kadavers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Das IZW untersucht den toten Wolf, stellt den Allgemeinzustand des Tieres fest, ermittelt die genaue Todesursache und schickt außerdem Gewebeproben zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Das Ergebnis der DNA-Analyse gestattet eventuell Aussagen zur Rudelzugehörigkeit.

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Niedersachsen: Wolf von Bahn überfahren

Ein toter Wolf ist gestern in den frühen Morgenstunden im Gleisbett beim Bahnübergang Rechtern, Richtung Hunte in der Nähe von Barnstorf (Landkreis Diepholz) aufgefunden worden. Die Bundespolizei Bremen hatte von Anwohnern einen Hinweis auf einen toten Wolf erhalten. Der hinzugerufene Wolfsberater bestätigte, dass es sich um einen Wolf handelt. Der Rüde wurde nach Angaben der Polizei Barnstorf vermutlich in den frühen Morgenstunden angefahren. Die genaue Todesursache wird jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin ermittelt. Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des Kadavers.

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Niedersachsen: Zwei Wölfe bei Wildunfällen getötet

Auf der A 27 bei Kirchlinteln (Landkreis Verden) wurde am Dienstag gegen 4 Uhr morgens ein Wolf tot aufgefunden wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt. Das Geschlecht ist noch unbekannt. Auf der Bundesstraße 4 zwischen den Ausfahrten Heidland und Gamsen (Landkreis Gifhorn) wurde am Mittwoch kurz nach Mitternacht eine Fähe gefunden. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei in beiden Fällen von einem Verkehrsunfall aus. 31 Wölfe wurden seit Anfang 2003 in Niedersachsen getötet, die häufigste Todesursache sind Verkehrsunfälle (22 Tiere).

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Österreich: 21-jähriger bei Rehbergung totgefahren

Ein 21 Jahre alter Slowene ist auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark ums Leben gekommen. Der Mann hatte nach einer Kollision mit dem Tier sein Fahrzeug auf dem Standstreifen abgestellt und verließ den Wagen, um den Kadaver des Rehs zu bergen. Dabei wurde er von einem Kleinbus erfasst. Der 21jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrer des Busses und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

In Saarbrücken ist eine Frau in der Nacht auf Sonntag einem Wildschwein ausgewichen, wobei sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Kleinwagen durchschlug ein Absperrgitter und rollte eine drei Meter tiefe Böschung herunter, bevor er im Fischbach liegenblieb. Die Polizei sicherte das Fahrzeug, das von der Feuerwehr geborgen wurde. Die 56 Jahre alte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Ebenfalls schwer verletzt wurde eine 18jährige Fahranfängerin, die beim bayerischen Brennberg (Kreis Regensburg) einem Reh ausweichen wollte. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und sie prallte an einen Baum. red.

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Brandenburg: Elch auf der A12 totgefahren

Bereits gestern früh ist ein junger Elchbulle tot auf dem Standstreifen der A12 in der Nähe der Anschlussstelle Fürstenwalde-West (Landkreis Oder-Spree) gefunden worden. Das Tier ist vermutlich angefahren worden. In den vergangenen Wochen sind mehrfach Elche in Brandenburg gesichtet worden (JAWINA berichtete). Der Kadaver des Elchs wurde ins Naturkundemuseum Potsdam transportiert. Auf der Internetseite des Museums heißt es dazu: “Das gesamte Museumsteam trug den Elch in die Präparationswerkstatt des Museums. Der Präparator Christian Blumenstein vermaß das Tier und zog das Fell ab. Anschließend wurde der Elch und gewogen und untersucht. Das Fell wird später gegerbt und kommt mit dem Schädel in die wissenschaftliche Sammlung des Museums.” SE

Beitragsbild: Elchbergung an der A12. Quelle: Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Sachsen: Wolf im Landkreis Bautzen überfahren

Wölfin soll zuvor mit Schrot beschossen worden sein

Am frühen Morgen des 05.07.2017 wurde auf der B156 zwischen Bluno und Sabrodt (Landkreis Bautzen) eine junge Wölfin (Jährlingsfähe) überfahren. Der Unfallort liegt im Territorium des Seenland Rudels. Ob es sich bei dem ca. einjährigen Tier um einen weiblichen Nachwuchs dieses Rudels handelt wird mittels der genetischen Untersuchung abgeklärt.

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Niedersachsende: Säugende Wolfsfähe überfahren

+++ Sachsen: Lausitz-Wölfe fressen Biber +++ Sachsen: Wolf bei Hoyerswerda überfahren +++ Österreich: Wolf im Burgenland gesichtet +++ Brandenburg: Gefressen ja, gerissen nein: Kälber im Spreewald nicht von Wolf getötet

Im niedersächsischen Heidekreis ist eine säugende Wolfsfähe überfahren worden. Aus dem Gesäuge des Tiers sei noch Milch geflossen, wie der NDR berichtet. Aus welchem Rudel das Tier stammt ist demnach noch unbekannt. Es spreche aber viel dafür, dass es sich um eine junge Wölfin aus dem Munsteraner Rudel handelt.

Auf bis zu sieben bis neun Prozent beläuft sich der Anteil von Bibern an der Nahrung der Lausitz-Wölfe. Insbesondere in der Umgebung der Königsbrücker Heide sei dieses Phänomen zu beobachten, wie die Lausitzer Rundschau berichtet. Dort gebe es gesättigte Biberpopulationen. Die Jungtiere würden auf der Suche nach eigenen Revieren abwandern und dabei leichte Beute von Wölfen werden. SE

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Bayern: Wohnwagengespann überfährt absichtlich lebendes Reh

Wie erst jetzt der Polizei bekannt wurde, ereignete sich am Gründonnerstag ein Wildunfall auf der Staatsstraße 2105 bei Waging am See (Landkreis Traunstein), bei dem ein Wohnwagengespann absichtlich über ein noch lebendes Reh fuhr. Kurz vor Mitternacht erfasste ein Einheimischer mit seinem Pkw ein Reh. Er blieb sofort stehen und sicherte die Unfallstelle mit seinem Pkw ab. Das Reh lag noch lebend auf dem Gegenfahrstreifen. Auch weitere Ersthelfer hielten an und sicherten die Unfallstelle ab. Nach Zeugenangaben kam kurze Zeit später ein Wohnwagengespann aus dem Landkreis Neuburg a.d. Donau an die Unfallstelle und fuhr an den haltenden Fahrzeugen vorbei. Unmittelbar vor dem Reh stoppte der noch unbekannte Fahrer, fuhr jedoch dann direkt über das noch lebende Reh. Da der Verdacht besteht, dass der Fahrer des Gespanns das Reh erkannt hat und dennoch weiterfuhr, ermittelt die Laufener Polizei nun wegen einem Verstoß nach dem Tierschutzgesetz. Der Fahrer wird sich infolge mit der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen müssen. PM

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild). Foto: Robert Saemann-Ischenko

Niedersachsen: Wolf bei Vechta überfahren

Nach einer Dreiviertelstunde “elend verreckt”, weil ihn niemand einschläfern durfte

Am 11. April 2017 um 7.12 Uhr hat ein 53jähriger in der Steinloger Straße in Varnhorn (Landkreis Vechta) einen Wolf überfahren. Nach bisherigen Erkenntnissen kreuzte der Wolfsrüde die Fahrbahn und geriet dabei unter den Pkw des Mannes. Der Wolf wurde etwa 50 Meter mitgeschleift, bevor er schwer verletzt am Fahrbahnrand zum Liegen kam. Gegen 08.00 Uhr verendete der Wolf an der Unfallstelle. Der 53jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt. In der Polizeimeldung zum Vorfall heißt es weiter: “Für das Erlegen eines Wolfes sind strenge Maßstäbe angelegt. So muss ein Amtstierart oder ein Arzt des Veterinäramtes mit einem entsprechenden Sachkundenachweis vor Ort sein. Hinzu kommt, dass die untere Naturschutzbehörde dem Erlegen des Tieres zustimmen muss. Ein Jagdpächter oder ein Polizist sind nicht zum Erlegen eines Wolfes befugt.”

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Brandenburg: Erstmalig landesweite Wolfswachen

Wolf im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt) überfahren – Almbauern kämpfen gegen Wölfe

Während sich die Wolfspopulationen in Brandenburg weiterhin etablieren, ringt die Landesverwaltung mit der Überarbeitung des Wolfsmanagementplanes, klagt das Forum Natur Brandenburg in einer aktuellen Pressemitteilung: Bis zum Wolfsplenum am 26. April in Potsdam soll ein gangbarer Weg gefunden werden, wie die Akzeptanz für den Wolf gesichert werden kann und dabei gleichzeitig die Weidetierhaltung in unseren Kulturlandschaften erhalten bleibt. Bislang steigen allerdings von Jahr zu Jahr die Verluste an Weidetieren. Gleichzeitig warten die Tierhalter oft monatelang auf zugesagte Entschädigungsleistungen. Die Verbände sehen die Politik daher in der Pflicht, im Rahmen der Überarbeitung des Wolfsmanagementplanes klare und verlässliche Regelungen zu schaffen. Die brandenburgischen Bauern fordern von der Landesregierung zudem die zügige unbürokratische Entnahme von Problemwölfen sowie mittelfristig eine Anpassung des EU-Schutzstatus, durch den langfristig die Bejagung möglich wird. Außerdem sollen Wolfsrisse komplett entschädigt werden.

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Thema Wolf heute bei Plasberg

Wolf bei Stolpe überfahren – Petition gegen Abschuss des Görlitzer Problemwolfs

In der von Frank Plasberg moderierten Talkshow “Hart aber fair” im ersten Programm (WDR) des deutschen Staatsfunks geht es am heutigen Montag Abend ab 21.00 Uhr um das Thema “Mensch raus, Wolf rein – wieviel Naturschutz verträgt unser Land?”. In Anbetracht der hochkarätig besetzten Gästeliste – angekündigt sind Bestsellerautor und Baumstreichler Peter Wohlleben, Nabu-Präsident Tschimpke, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sowie, in der Funktion des Buhmanns Roland Tichy und Antipathieträger Franz zu Salm-Salm – ist die übliche total ausgewogene Diskussion auf höchstem intellektuellen Niveau zu erwarten. Deshalb rufen interessierte Kreise dazu auf, die Sendung zu verfolgen und von der Möglichkeit der Publikumsbeteiligung, soweit möglich, Gebrauch zu machen.

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Brandenburg: Weiterer Wolf überfahren

Tierschutzorganisationen setzen Belohnung im Fall des geköpften Wolfs aus

Gestern ist in den frühen Morgenstunden auf der B87 bei Herzberg (Landkreis Elbe-Elster) ein Wolf von einem Auto überfahren und getötet worden. Erst vor wenigen Wochen war ein Wolf auf der A24 in Mecklenburg-Vorpommern von einem Lastwagen überrollt worden.

Einer Meldung der HNA zufolge hat die Naturschutzorganisation WWF eine Belohnung von 10.000 Euro für die Ergreifung des Täters im Fall des geköpften Wolfs ausgesetzt. Die radikale Tierschützer von Peta packten noch 1000 Euro obendrauf. SE

Beitragsbild: Schlagzeile des verlinkten HNA-Artikels (Bildschirmfoto).

Reh absichtlich überfahren: Strafbefehl gegen Motorradfahrer

Der Fall hatte für Abscheu und Entsetzen gesorgt: Ende Februar hatten Motorradfahrer eine trächtige Ricke mehrfach absichtlich überfahren und das schwer verletzte Tier seinem Schicksal überlassen (JAWINA berichtete). Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg einen Strafbefehl wegen Tierquälerei gegen einen 29 Jahre alten Motorradfahrer beantragt, wie die Schweriner Volkszeitung berichtet. Informationen der Zeitung zufolge soll der Mann eine vierstellige Summe bezahlen. Ob dieser den Strafbefehl akzeptiert oder ob es doch noch zu einer Verhandlung kommt, ist offen. SE

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Bei Marburg überfahrener Wolf stammt aus der Lausitz

Der Anfang Mai an einer Landstraße bei Marburg tot aufgefundene Wolf ist aus der Lausitz nach Hessen eingewandert. Das haben genetische Untersuchungen des Kadavers der hessischen Wolfsbeauftragten Susanne Jokisch zufolge ergeben. Die Elterntiere des überfahrenen Wolfs sollen sich demnach nicht genau bestimmen lassen, es stehe aber fest, dass das Tier aus der Lausitzer Population stamme. SE

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Zwei Wölfe überfahren

Tote Tiere bei Marburg und auf dem Berliner Ring entdeckt

Am Freitag, 6. Mai entdeckte ein Fahrradfahrer neben der L 3088 bei Marburg Lahnberge ein totes Tier, das er für einen Wolf hielt (siehe Beitragsbild. Ein herbeigerufener Revierförster stellte den Kadaver sicher, er soll jetzt genauer untersucht werden. Vermutlich ist das Tier überfahren worden. Es soll nun durch genetische Untersuchungen  geklärt werden, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt und aus welcher Population er stammte. Ob es sich bei dem jetzt aufgefunden Tier um den Wolf handelt, der vor wenigen Wochen in Nordhessen in einer Fotofalle gesichtet wurde, lässt sich derzeit noch nicht feststellen.

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Niedersachsen: Wolf auf A1 überfahren

Am Samstag ist auf der A1 bei Achim (Landkreis Verden) gegen 23.30 ein Wolf überfahren worden. Das berichtet der NDR. Der Wolf war sofort tot, am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Der Kadaver soll jetzt untersucht werden, um ihn einem der bekannten Wolfsrudel zuordnen zu können. SE

Beitragsbild: Die zitierte Meldung auf der Internetseite des NDR.

Niedersachsen: Mindestens zwei Welpen im Raum Gartow – erneut Wolf im Heidekreis überfahren

Ein ausgewachsener männlicher Wolf wurde am Montag im Landkreis Heidekreis auf der Bundesstraße B71 überfahren – in der Nähe der Autobahn-Abfahrt Soltau-Ost. Dies teilten die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Das Tier befindet sich bereits im Leibnitz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zur weiteren Untersuchung.

Nachwuchs bei sechs von sieben Wolfsrudeln in Niedersachsen

Bei dem Wolfsrudel im Raum Gartow konnte nun über Fotofallenbilder der Nachweis von mindestens zwei Wolfswelpen erbracht werden. Damit ist aktuell bei sechs der sieben Wolfsrudel in Niedersachsen eine diesjährige Reproduktion nachgewiesen.

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Neue Wolfsvorfälle in Frankfurt/Main und Peine

Auf der A661 im Osten Frankfurts (Hessen) ist gestern Morgen (21.04.) vermutlich ein Wolf überfahren worden. Der Kadaver wurde zwecks weiterer Untersuchung ins Senckenberg-Institut für Naturschutzgenetik in Gelnhausen verbracht. In Peine (Niedersachen) soll ein Wolf den Husky einer Spaziergängerin angegriffen haben, wie die Peiner Allgemeine Zeitung berichtet. SE

Sattelzug überfährt Wedemarker Wolf

Update 17.04.: Der bei Bremen angeblich totgefahrene Wolf ist kein Wolf, sondern ein Wolfshund.

Ein Sattelzug hat auf der A7 den Wolf, überfahren, der gestern bei Wedemark eine Radfahrerin bis ins Dorf verfolgt und ihren Hund leicht verletzt hat. Der Tier starb am Unfallort, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet. Bei Bremen ist ein weiterer Wolf totgefahren worden. SE

Beitragsbild: Sattelzug. Quelle/Copyright: Arpingstone/Wikipedia

Schleswig-Holstein: Wolf bei Bordesholm überfahren

Auf einer Landstraße nahe Bordesholm (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist heute in den frühen Morgenstunden (10. März 2015) ein Wolf überfahren worden. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei konnte das Tier von Wolfsbetreuern des Landes geborgen werden. Der Wolf  wird zur Untersuchung ins Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht. Den ersten Untersuchungen zufolge handelt es sich um ein junges Tier. Todesursache sind die schweren Verletzungen durch den Zusammenstoß mit dem Auto. Proben für eine genetische Untersuchung werden an das Senckenberg Institut für Wildtiergenetik weitergeleitet. Ziel ist es herauszufinden, woher der Wolf kam.

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Wolf auf der A 24 überfahren

Eine junge Wölfin ist auf der Autobahn 24 zwischen Witzhave und Reinbek (Kreis Stormarn) überfahren worden. Wie das Umweltministerium am Montag mitteilte, starb das Tier am frühen Samstagmorgen. Von der Autobahnpolizei informierte Wolfsbetreuer bargen das Jungtier und brachten es zur Untersuchung in das Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin. Erste Untersuchungen ergaben, dass es sich um ein sehr junges weibliches Tier handelte.

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Wolf bei Ferch überfahren

Wenige Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt ist am Freitag auf der A10 (Berliner Ring) bei Ferch im Landkreis Potsdam-Mittelmark ein Wolf überfahren worden. Wie die bereits am Freitag Nachmittag durchgeführte Obduktion ergab, handelt es sich um ein ca. 30 Kilogramm schweres gesundes weibliches Tier.

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