Schlagwort-Archive: überfahren

Schleswig-Holstein: Helfer bei Bergung von Unfallwild überfahren und lebensgefährlich verletzt

Am Sonntag Abend (22.12.) ereignete sich gegen 18:00 Uhr in der Ortschaft Heede im nördlichen Kreis Pinneberg ein Wildunfall, bei dem ein Reh totgefahren wurde. Das getötete Reh lag auf der Fahrbahn, davor befand sich ein Auto mit eingeschaltetem Licht und Warnblinklicht. Wenige Minuten später fuhr ein 78-jähriger Mann von der Bundesstraße 4 kommend auf die Unfallstelle zu. Da sich die Unfallstelle auf seinem Fahrstreifen befand lenkte der Barmstedter seinen Renault rechts an dem stehenden Auto vorbei. Er beschädigte das entgegen seiner Fahrtrichtung stehende Auto hierbei. Unmittelbar darauf erfasste er drei Personen, die sich am Fahrbahnrand hinter dem Fahrzeug befanden, um das Reh von der Straße zu ziehen. Eine 43-jährige Frau aus dem Elmshorner Umland wurde unter dem Renault eingeklemmt, ein 56-jähriger Mann aus Barmstedt und ein 41-jähriger Kieler wurden ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Eine weitere Person konnte sich zuvor durch einen Sprung in den Graben vor dem herannahenden Renault retten.

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Niedersachsen: Jagdhund auf Nachsuche überfahren – Fahrer begeht Unfallflucht

Das Verhalten dieses Autofahrers dürfte jedem Hundeführer die Zornesröte ins Gesicht treiben: Am Montag Abend informiert die Polizei den Jäger Heinrich R. über einen Wildunfall auf der Neuenkirchener Straße bei Voltlage (Landkreis Osnabrück). Der Unfallfahrer stand noch mit eingeschaltetem Warnblinker an der Unfallstelle. Nachdem R. und der hilfsbereite Fahrer eines Lieferfahrzeugs hinzu gekommen sind, stehen also insgesamt drei Fahrzeuge mit Warnblinker an der Unfallstelle. Da das angefahrene Reh flüchtig abgegangen ist, beginnt R. mit seinem Jagdhund Lasse eine Nachsuche. In der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), die zuerst über den Vorfall berichtete (hinter Paywall), wird die Rasse des Hundes nicht erwähnt, es dürfte sich den Foto nach um einen Kleinen oder Großen Münsterländer handeln. Als der Hund auf der Fährte die Fahrbahn überquert, fährt ein Auto mit hoher Geschwindigkeit an der Unfallstelle vorbei. Es erfasst den Hund und schleift ihn ca. 25 Meter weit mit.

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Saarland: Mischling nicht erschossen – Jäger wehren sich gegen Falschbeschuldigung

+++ Bayern: Kapitaler Perückenbock gestreckt +++

Am 31.03.2019 berichtete das Nachrichtenprotal Breaking News Saarland, dass zwischen Neunkirchen und Spiesen-Elversberg ein aus Mallorca importierter winziger Hund erschossen worden sei. In den sozialen Medien seien daraufhin “Jägerinnen und Jäger in dem betreffenden Bereich angepöbelt und beschimpft” worden, kritisiert die Vereinigung der Jäger des Saarlandes, VJS. In einer Pressemitteilung des VJS heißt es dazu: „Timmy“, ein Mischlingshund, der in Mallorca aus einer „Tötungseinrichtung“ stamme und erst vor kurzem von dort importiert worden sei, habe seine Leine durchgebissen und sei „ausgebüxt“, so der erste Teil der Schilderung, doch dann wird es abenteuerlich: „Er ist erschossen worden, war voller Schrotkugeln. Vermutlich von einem Jäger. (B) Wir (B) wollen wissen, wer das Tier erschossen hat“, wird die Vorsitzende des Vereines zitiert, der für den Import des Tieres zuständig war.

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NRW: Weiterer toter Wolf gefunden

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bestätigt den Fund eines toten männlichen Wolfs an einer Bundesstraße in Petershagen, welcher der Kreispolizei Minden am gestrigen Montag, den 8. April 2019, gemeldet worden war. Gemäß Wolfsmanagementplan wurde der Kadaver sichergestellt und durch einen vom LANUV beauftragten Wolfsberater geborgen. Mit Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Minden-Lübbecke wird der Wolf zur veterinärpathologischen Untersuchung in das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Genetische Proben werden im Senckenberg Institut in Gelnhausen untersucht. Nach der Sektion wird der Wolf in die Sammlung des LWL-Museums für Naturkunde in Münster zur Präparation und Verbleib verbracht.

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Thüringen: Wolf auf der A9 überfahren

+++ Rheinland-Pfalz: Unbekannte Täter töten und enthaupten zwei Tiere in Damwildgatter +++ Bayern: Reh ertrinkt im Innkanal +++ Österreich: Jäger erschießt aggressiven Stier +++

Am Samstagabend wurde auf der A 9 in Ostthüringen bei Bad Klosterlausnitz ein Wolf überfahren. Ein Autofahrer hatte zunächst einen toten Hund am Fahrbahnrand der A 9 Richtung Berlin kurz nach der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz gemeldet. Dieser stellte sich als toter Wolf heraus, wie ein Mitarbeiter der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie vor Ort bestätigte. Der Wolf wird nun weiter untersucht, um mehr über ihn herauszubekommen. Der Autofahrer, welcher mit dem Tier zusammengestoßen war, meldete sich bisher nicht bei der Polizei. Es konnte aber ein polnisches Kennzeichen in der Nähe des toten Tieres aufgefunden werden. PM Polizei

Beitragsbild: Überfahrener Wolf. Quelle: Autobahnpolizei Thüringen

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

Niedersachsen: Wolfsrüde totgefahren

+++ Baden-Württemberg: Wildschweine pflügen Fußballplatz des VfL um +++ Österreich: Bestandsschutz für Jagdgatter – Debatte um Jagdgesetz-Novellierung in Salzburg +++ Brandenburg: Umweltminister Vogelsänger stellt Schutzstatus des Wolfs in Frage +++ Bayern: Jagdunfall bei Nittenau – Eltern klagen Jäger an +++ Brandenburg: Elch bleibt seinen Kühen treu +++ Rheinland-Pfalz: Rehburger auf dem Weihnachtsmarkt +++

Am Freitagmorgen, gegen acht Uhr, kam es auf der Landesstraße 298, im Bereich der Abfahrt nach Rixförde (Kreis Celle), zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Wolf. Eine Autofahrerin befuhr die Strecke, als plötzlich ein hundeähnliches Tier über die Straße rannte und von ihrem Auto erfasst wurde. Die Autofahrerin informierte die Polizei. Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, der da tot im Straßengraben lag. Der Rüde ist sehr wahrscheinlich noch ein Jungtier. Ob der Wolf aus einem ortsansässigen Rudel stammt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Der Wolfsrüde soll nun in Berlin im Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht werden. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild) Foto: SE

Schleswig-Holstein: Strafanzeige wegen unzureichendem Herdenschutz

Mecklenburg-Vorpommern: Überfahrene Wölfin war mit Schrot beschossen worden

Bei der Staatsanwaltschaft Kiel liegt eine Strafanzeige von Unbekannt gegen Unbekannt vor, die sich gegen Schafhalter richtet. Das berichten die Kieler Nachrichten (KN). Diesen wird vorgeworfen, ihre Schafherden unzureichend vor dem Wolf zu Schützen. Dies stelle einen Verstoß gegen § 17 Tierschutzgesetz dar, also gegen das Verbot, ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund zu töten oder ihm erhebliche Schmerzen oder Leiden zuzufügen. Die Staatsanwaltschaft will prüfen, ob ein Anfangsverdacht besteht, so die KN. Die Prüfungsmöglichkeiten seien jedoch begrenzt, da die Anzeige anonym erstattet worden ist und somit nicht klar sei, auf welche Schafhalter sie sich beziehe, erklärte der zuständige Staatsanwalt gegenüber der Zeitung. Es sei nicht einmal klar, ob die Anzeige sich auf Vorgänge im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Kiel beziehe. Einen “Rundumschlag gegen alle Schafhalter” werde nicht geben. Der Nabu, der selbst Schafe bei Wolfsangriffen verloren hat, hat in letzter Zeit wiederholt Kritik an unzureichendem Herdenschutz geäußert und gefordert, die Schäfer in diesen Fällen nicht zu entschädigen. Eines lässt sich vorhersagen: Wenn Schafhalter in Wolfsgebieten jetzt auch noch kriminalisiert werden, dürften noch mehr Hobby- und Nebenerwerbshalter die Schafhaltung aufgeben.

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Die Rache des überfahrenen Fuchses

Ein überfahrener und infolgedessen toter Fuchs lag auf der Fahrbahn der Bundesstraße 189 bei Stendal (Sachsen-Anhalt). Eine 49-jährige Osterburgerin erkannte überfuhr ihn nochmals. Als ein Reifen plötzlich Luft verlor, fuhr sie in eine Werkstatt. Dort stellte ein Mitarbeiter im Profil des Reifens den Zahn eines Tieres fest. Der Sachverhalt wurde aufgenommen, der Reifen wurde repariert.

In Wesel (NRW) hat ein Fuchs versucht, sich Zugang zu einem Zelt zu verschaffen, in dem ein Vater mit seinem 14jährigen Sohn im Garten zeltete. Der Rotrock kratzte intensiv an der Zeltwand herum. Dabei verletzte er – vermutlich mit seinen Krallen – den im Zelt schlafenden 14jährigen leicht am Arm. Der Fuchs unternahm mindestens vier Versuche, in das Zelt zu gelangen. Experten führten das ungewöhnliche Verhalten laut nrz.de auf Wasser- und Futtermangel aufgrund der Trockenheit zurück. PM/red.

Beitragsbild: Fuchszahn in Reifendecke. Foto: Polizei

 

Niedersachsen: Erneut Wolf im Heidekreis bei Verkehrsunfall getötet

Zwölfter tot aufgefundener Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr  

Am frühen Morgen des 27. April wurde im Heidekreis erneut eine Wölfin bei einem Verkehrsunfall getötet. Das meldete das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Der Unfall ereignete sich bei Dethlingen, in der Nähe von Munster. Im Fall von Verkehrsunfällen mit Wölfen sollten sich die betroffenen Autofahrer bei der Polizei melden. Diese informiert auch die weiteren zuständigen Stellen. Das Wolfsbüro koordiniert den Transport des Kadavers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Totfundmonitorings untersucht das IZW die toten Wölfe in Deutschland und schickt zur DNA-Analyse Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt, dem nationalen Referenzlabor für Wolfsgenetik. Mit den Ergebnissen der pathologischen und genetischen Untersuchungen können Aussagen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, zum Alter, zur Herkunft der toten Wölfin und zur Rudelzugehörigkeit getroffen werden.

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Mecklenburg-Vorpommern: Jäger überfährt Motocrosser

Ein Jäger ärgerte sich über zwei Motocorssfahrer, die unerlaubt auf den Waldwegen in seinem Revier herumbretterten. Weil er sie zur Rede stellen wollte, nahm er die Verfolgung in seinem Geländewagen auf. Der Vorfall spielte sich am 30.04. gegen 17 Uhr bei Bennin, einem Ortsteil der Gemeinde Vellahn (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ab. Bei der Verfolgungsjagd fuhr der 56 Jahre alte Jäger zu dicht auf die Maschine des 38jährigen Motocrossfahrers auf. Der Motocrossfahrer stürzte und wurde nach aktuellem Ermittlungsstand durch den Geländewagenfahrer überfahren. Hierbei erlitt er schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Hamburg Hamburg verbracht. Durch den Bereitschaftsstaatsanwalt wurde eine kriminaltechnische Untersuchung beider Fahrzeuge unter Zuhilfenahme eines DEKRA-Sachverständigen angeordnet, teilt die Polizei mit.

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