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Bayern: Rotwildprojekt auf Truppenübungsplatz Grafenwöhr erhält UN-Auszeichnung

+++ Hessen: Wildschweinrotte stürmt Wiesbadener Innenstadt +++ Tschechien: Umweltministerium will freiwilligen Verzicht auf Bleimunition +++

Das Rotwild-Beweidungsprojekt auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr ist mit dem UN-Dekadenpreis für Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Auf dem 23.000 Hektar großen Natura 2000 Gebiet ist ein Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten entstanden. Die Auszeichnung ging an sieben Projektbveteiligte: Den Bundesforstbetrieb Grafenwöhr, das 7th Army Training Command, die US Army Garrison Bavaria, die Landwirtschaftliche Rentenbank, das Institut für Wildbiologie Göttlingen und Dresden, die Georg-August-Universität Göttlingen und die Technische Universität Dresden, wie Onetz.de berichtet. Das Rotwild hält durch Beweidung die militärische genutzen Flächen von Bewuchs frei. Intensiv gejagt wird nur an wenigen Tagen im Jahr. red.

Beitragsbild: Rotwild. Foto: SE

NRW: Land bestätigt einen weiteren Wolfs-Nachweis

Am 23.02.2017 wurde auf dem gesperrten Truppenübungsplatz Senne, Kreis Lippe, ein weibliches Stück Damwild gefunden, welches mit einem Biss in die Kehle getötet und dann angefressen worden war. Hubertus Kaiser, Bundesforstbetrieb Rhein-Weser, landesweit zuständiger Wolfsberater auf den Liegenschaften des Bundesforstes, hat das Tier untersucht und einen Speichelabstrich für die genetische Untersuchung genommen. Die Probe wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) an das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen geschickt. Das Ergebnis liegt jetzt vor: Das Damtier wurde von einem Wolf getötet. Der Wolf mit der Kennung GW666m stammt aus dem Rudel bei Cuxhaven in Niedersachsen. Es handelt sich um ein männliches Tier, das erstmals am 13.01.2017 in seinem Herkunftsterritorium über eine Kotprobe nachgewiesen wurde.

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Niedersachsen: Widersprüchliche Wolfsmeldungen

Widersprüchliche Meldungen über das Verhalten des Wolfsrudels auf dem Truppenübungsplatz Munster kommen aus Niedersachsen: Während das von dem Grünen Stefan Wenzel geführte Umweltministerium (MU) am Donnerstag (gestern) eine Pressemitteilung (PM) nach dem Motto “Kein Grund zur Beunruhigung, Wölfe bleiben auf Truppenübungsplatz” veröffentlichte, erklärte die Landesjägerschaft Niedersachen (LJN) das “Geheimnis des Wanderwolfs” für gelöst: Demnach stammt der Wolfsrüde, der am 15. April auf der A7 bei Berkhof nahe Hannover überfahren wurde aus – dem Munsteraner Rudel. Der Wanderwolf war zuvor durch das westliche Niedersachsen und die Niederlande gezogen.

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