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Niedersachsen: Weiterer Aujeszky-Fall auf dem Truppenübungsplatz Munster

Niedersachsen: Westerstede verzichtet auf Hundesteuer für Jagdhunde +++

Bei routinemäßigen Untersuchungen von zwei Wildschweinblutproben im Rahmen des sogenannten Wildschwein-Monitorings aus dem Raum Munster wurden Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) durch das Veteri-närinstitut des LAVES in Hannover am 8. November 2019 amtlich nachgewiesen. Das teilt der Heidekreis mit.

Anfang des Jahres 2019 trat bereits eine AK-positive Probe bei einem Wildschwein aus dem Raum Soltau auf. Dieser erneute Antikörperbefund zeigt, dass auch diese beiden älteren Wildschweine (2 bzw. 5 Jahre) in der Vergangenheit Kontakt mit dem nach dem ungarischen Tierarzt Aladar Aujeszky benannten Virus hatten. Ähnliche Befunde bei Wildschweinen wurden in der Vergangenheit bereits in angrenzenden Landkreisen, wie Uelzen und Celle erhoben.

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Niedersachsen: Wölfe reproduzieren sich erfolgreich

Bei dem Wolfsrudel auf dem Truppenübungsplatz Bergen, dem Rudel im Bereich des Ostenholzer Moores sowie bei dem Rudel im Raum Göhrde konnte mittels Foto- bzw. Filmaufnahmen Reproduktion bestätigt werden. Für das Wolfsrudel auf dem Truppenübungsplatz Bergen wurden so mindestens zwei, für das Rudel im Bereich des Ostenholzer Moores mindestens fünf und für das Rudel im Raum Göhrde mindestens neun Welpen nachgewiesen.

Am 07.07.2017 wurde im Landkreis Heidekreis auf der B209 bei Bispingen eine durch Verkehrsunfall  getötete Fähe aufgefunden (JAWINA berichtete). Da diese laktierend – also milchführend –  war, ist auch hier eine Reproduktion bestätigt. Klarheit ob es sich hierbei um die Fähe des Rudels auf dem Truppenübungsplatz Munster handelt, kann nur eine genetische Analyse liefern. Das Tier befindet sich derzeit im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zur weiteren Untersuchung.

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