Schlagwort-Archive: Trophäe

Nach Trophäen-Selfie: Schottland prüft Verschärfung der Jagdgesetze

Wieder einmal sorgt ein Erleger-Selfie für Ärger: Die amerikanische Jagd-Bloggerin und laut Eigenwerbung “Hardcore-Jägerin” (hardcore huntress) Larysa Switlyk, hat auf Instagram ein Foto einer von ihr auf der schottischen Insel Islay erlegten Wildziege gepostet. Bei den schottischen Wildziegen handelt es sich um die Nachfahren inzwischen gründlich verwilderter Hausziegen, die sich sehr erfolgreich an das wilde Leben in vielen Regionen Schottlands angepasst haben. Die Ziegen gelten als invasive, nicht-einheimische Art, wie die BBC berichtet. Eher jagdfeindlich gesinnte Tierschutzorganisationen wie OneKind kritisierten Swtlyk scharf für ihr Selfie und sprachen von “schockierenden Aufnahmen”. B-Prominente wie die Mutter des schottischen Tennisspielers Andy Murray stimmten in den Empörungs-Chor ein, wie die New York Times berichtet. Ablehnung riefen auch die Kommentare Switlyks hervor, die die Erlegung der Wildziege als “fun hunt” (Spaßjagd) beschrieben hatte und sich – nicht ohne ihre Sponsoren zu erwähnen – mit einem Fernschuss auf 200 Yards (183 Meter) gebrüstet hatte. Der schottische Parlamentsabgeordnete Michael Russell kündigte an, die Angelegenheit mit besonderer Dringlichkeit mit der Umweltstaatssekretärin Roseanna Cunningham zu erörtern. Er würde dergleichen gern sofort beendet sehen, so der Politiker.

Weiterlesen

Mecklenburg-Vorpommern: Hirsch nach Wildunfall enthauptet

Am 08.10.2017 ereignete sich gegen 20:30 Uhr auf der Bundesstraße 198 bei Röbel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in Fahrtrichtung Plau am See kurz vor der Einmündung nach Kaeselin, ein Verkehrsunfall zwischen einem Opel und einem Hirsch. Der Hirsch verendete an der Unfallstelle. An dem verunfallten Pkw entstand ein Schaden von ca. 10.000EUR. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde der verendete Hirsch auf die Bankette gezogen, um den fließenden Straßenverkehr nicht weiter zu beeinträchtigten. Als der verständigte Jagdausübungsberechtigte wenig später den Hirsch an sich nehmen wollte, stellt er fest, dass zwischenzeitig unbekannte Täter den Kopf des Hirsches samt Geweihstangen abgeschärft und entwendet hatten. Die Tatzeit kann vom 08.10.2017 zwischen 21:30 Uhr bis 22:30 Uhr eingegrenzt werden. Die Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel hat die Ermittlungen wegen Jagdwilderei aufgenommen. Das Strafgesetzbuch sieht hierfür Freiheitsstraßen von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Röbel unter 039931- 848 224. PM

Beitragsbild: Begehrte Trophäe – Haupt eines Rothirschs. (Archivbild) Foto: SE

Weidmannsheil: Ramponierter Recke

Eine ungewöhnliche Trophäe hat Jawina-Leser Peter Luchs (Name geändert, Red.) gestreckt: Er saß Ende Oktober zeitig – schon abends um sechs – draußen in seinem Brandenburger Revier, als aus der Naturverjüngung hinter ihm – von Pilzsuchern aufgeschreckt – ein Hirsch trat und in 50 Meter Entfernung verhoffte. Luchs sah gleich, dass er nur eine Stange hatte und griff zum Glas: Deutlich war zu sehen, dass nicht nur die Stange, sondern auch der Rosenstock fehlte. Da gab es nichts zu überlegen: Hegeabschuss. Vorsichtig griff der Jäger zur Büchse.

Weiterlesen

Das Beweisfoto: Es funktioniert!

Vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, wie man Frauen dazu bringt, Trophäen im Schlafzimmer zu erlauben. Jawina-Leserin Nathalie hat uns jetzt Fotos geschickt, die beweisen: Es funktioniert! Jawina berichtet live aus dem Schlafzimmer! Sieben heiße Tipps, wie man sein Traumgehörn an die Boudoirwand bringt!

Weiterlesen

Bockjagd 2014 – Die (Er)Lösung

Wir dürfen Vollzug melden: Bereits am 1. Mai um 6 Uhr 10 fand stellte sich die (Er)Lösung für den beschriebenen Fall fortgeschrittener Trophäenwandasymmetrie ein. Und zwar in Gestalt eines mehrjährigen Gablers, den das aus ca. 70 Meter Entfernung angetragene Barnes TTSX-Geschoss im Kaliber 8×57 IS im Knall umwarf. Woraufhin der Erleger zufrieden das Gewehr abstellte. Woraufhin der Bock wieder auf die Läufer kam und wie die sprichwörtliche Pershing abging. Und im Unterholz verschwand.

Weiterlesen

Wildgehege Moritzburg: Unbekannte enthaupten weißen Hirsch

Unbekannte Täter sind in das Wildgehege Moritzburg eingedrungen und haben einen der seltenen weißen Hirsche erschossen, das Haupt abgetrennt und mitgenommen. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, hatten die Täter zuvor das Tor des Geheges aufgebrochen. Ein Video des weißen Rotwildrudels in dem Moritzburger Gehege ist unter dem Link

auf der Internetseite des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) herunterzuladen. Tatzeit und Täter sind bislang unbekannt, die Polizei ermittelt. Das Erlegen weißer Stücke ist für viele Jäger ein Tabu, es soll Unglück bringen. SE

Bild: Copyright SMUL