Schlagwort-Archive: Trichinen

Brandenburg: Trichinenfund im Landkreis Teltow-Fläming

In der vergangenen Woche wurden bei Untersuchungen im Labor des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Denkmalschutz Teltow-Fläming Trichinen bei zwei Wildschweinen aus dem Bereich Jühnsdorf nachgewiesen. Die Tiere stammen aus derselben Rotte.

„Das zeigt einmal mehr, dass die Trichinellose in Deutschland nicht ausgemerzt ist. Im Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald gab es im vergangenen Monat ebenfalls zwei Funde. Damit wird klar, wie wichtig es ist, jedes Haus- und Wildschwein auf Trichinen zu untersuchen“, so die u. a. für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung zuständige Dezernentin und Beigeordnete Dietlind Biesterfeld.

Das Veterinäramt TF weist darauf hin, dass Trichinellose nichts mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu tun hat – außer, dass beide Erkrankungen bei Schweinen und Wildschweinen vorkommen können. Während die Afrikanische Schweinepest für Menschen völlig ungefährlich ist, kann eine Ansteckung mit Trichinen jedoch schwere Folgen haben und im schlimmsten Fall tödlich enden.

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Brandenburg: Fälle von massivem Trichinenbefall bei Wildschweinen in OHV und LOS

Aus den Brandenburger Landkreisen Oberhavel (OHV) und Oder-Spree (LOS) werden Fälle von Trichinenbefall bei Wildschweinen gemeldet.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Oberhavel teilt mit, dass am 05.07.2019 bei einer im Veterinäramt zur Untersuchung eingereichten Probe Schwarzwild im Rahmen der vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung auf Trichinen erneut ein sehr massiver Trichinenbefall bei einem Wildschwein festgestellt wurde. Das Tier wurde in der Region Kremmen erlegt. Vom Referenzlabor Trichinella des Bundesinstituts für Risikobewertung wurde inzwischen dieser extrem hochgradige Befall bestätigt. Es handelt sich um die Art Trichinella spiralis.

Bereits im Jahr 2018 wurde bei drei im Landkreis Oberhavel erlegten Wildschweinen ein teils mittel- bis höhergradiger Trichinenbefall in der Muskulatur der Tiere nachgewiesen. Im Mai dieses Jahres wurde ein Trichinenbefall bei einem im Landkreis Oberhavel zur Untersuchung vorgestellten Stück Schwarzwild festgestellt. Dieses Stück stammte aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

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Brandenburg: Massiver Trichinenbefall bei Wildschwein im Landkreis Oberhavel

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Oberhavel teilt mit, dass am 09.05.2019 bei einer im Veterinäramt zur Untersuchung eingereichten Schwarzwildprobe im Rahmen der vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung auf Trichinen ein massiver Trichinenbefall bei einem Schwarzwildstück festgestellt wurde. Vom Referenzlabor Trichinella des Bundesinstituts für Risikobewertung wurde inzwischen dieser hochgradige Fall bestätigt. Es handelt sich um die Art Trichinella spiralis. Bereits im Jahr 2018 wurde bei drei im Landkreis Oberhavel erlegten Wildschweinen ein teils hochgradiger Trichinenbefall in der Muskulatur der Tiere nachgewiesen.

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NRW übernimmt Gebühren für Trichinen-Untersuchung

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt ab dem 1. April 2018 die bei den Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Untersuchungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild. Für das Jahr 2018 werden die Kommunen gebeten, keine Gebühren von Jägerinnen und Jägern für die verpflichtende Untersuchung zu erheben. Bisher war nur die Trichinen-Untersuchung von Frischlingen von den Gebühren befreit.

„Das Ausbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest kann unter anderem durch die Bejagung von Wildschweinen minimiert werden. Da dies für die Jägerschaft einen zusätzlichen Jagdaufwand bedeutet, werden wir sie durch die Übernahme der Untersuchungsgebühr entlasten. Damit setzen wir außerdem einen Anreiz, die Bejagung auch dann aufrecht zu erhalten, wenn die Markpreise durch mehr Wildangebot sinken“, sagte Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.

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Brandenburg: Landkreis Potsdam-Mittelmark verzichtet auf Gebühr für Trichinenuntersuchung

Der Kreistag des Brandenburger Landkreises Potsdam-Mittelmark hat die Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild auf null gesetzt. So soll ein weiterer Anreiz für die Bejagung von Schwarzwild geschaffen werden, um die Ausbreitungsgefahr bei einem etwaigen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verringern. Der mit dem erlegten Wildschwein eingereichte Wildursprungsschein soll demnach als Antrag auf Gebührenbefreiung gewertet werden. Die Maßnahme ist zunächst vom 01.04.2018 bis zum 31.12.2019 befristet. SE

Beitragsbild: Beschluss des Kreistags von Potsdam-Mittelmark über den Gebührenverzicht. (Screenshot).

Brandenburg: Erneuter Trichinenfund im Landkreis Uckermark

In den letzten drei Monaten sind wiederholt (JAWINA berichtete) Trichinen bei erlegten Wildschweinen im Landkreis Uckermark nachgewiesen worden. Aktuell wurden bei drei Wildschweinen aus den Regionen Mescherin und Brüssow Trichinellen festgestellt. Menschen können sich über den Verzehr von rohem oder ungenügend erhitztem trichinösem Fleisch infizieren. Die Trichinellose ist eine Infektionskrankheit mit einer Vielzahl von möglichen Symptomen. Je nach Befallsort und -intensität können u. a. Bauchschmerzen, hohes Fieber, Durchfall, rheumatische Beschwerden, Augenerkrankungen, Gelenkentzündungen, Kreislaufversagen bis hin zum Tod diagnostiziert werden. Entsprechend der aktuellen Rechtslage sind neben Schweinen und Pferden auch Wildschweine, Dachse und Waschbären verpflichtend auf Trichinellen zu untersuchen, wie der Landkreis Uckermark mitteilt. Die Untersuchungspflicht besteht auch bei Hausschlachtungen bzw. bei Wild, welches zum Eigenbedarf des Jägers genutzt wird. Verbraucher sollten sich beim privaten Handel nach der Trichinenfreiheit des Produktes bei der abgebenden Person erkundigen. PM

Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

NRW: Landwirtschaftsministerium verlängert Förderung der Trichinenuntersuchung bei Frischlingen

Ersten Einschätzungen des Ministeriums zufolge hat sich die Jagdstrecke gerade bei Frischlingen bereits deutlich erhöht.

Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat die Förderung der Trichinenuntersuchung für erlegte Frischlinge (max. 20 kg) bis zum 31. März 2018 verlängert. Per Erlass vom 16. November 2017 hat das Ministerium verfügt, auch in den kommenden Monaten bis zum Ende des Jagdjahres 2017/18 die im Einzelfall bei den Kommunen anfallenden Kosten für die Trichinenuntersuchung mit max. 10,- Euro pro erlegtem Stück zu stützen.

Das Projekt war im August 2017 mit einem Betrag von 50 000 Euro gestartet worden und soll in der Jägerschaft den Anreiz erhöhen, den Bestand an Schwarzwild in NRW zu verringern. Dieser Förderbeitrag wurde nun um weitere 50 000 Euro erhöht und das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz angewiesen, rechtzeitig zu berichten, sollte der Betrag erschöpft sein.

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Brandenburg: Trichinen bei Wildschwein im Landkreis Uckermark

Bei einem in der Umgebung von Neurochlitz (Landkreis Uckermark) erlegten Wildschwein sind bei der vorgeschriebenen Untersuchung Trichinellen nachgewiesen worden. Das teilt der Amtstierarzt des Landkreises mit. Das Stück wurde als genussuntauglich eingestuft und unschädlich beseitigt. PM

Beitragsbild: Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Bei einem im Landkreis Gießen erlegten Wildschwein sind Trichinen nachgewiesen worden. Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Gießen hatte im Rahmen der amtlichen Trichinenuntersuchung bei dem Ende April erlegten Tier Trichinen festgestellt. Inzwischen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung den Befund bestätigt und mitgeteilt, dass es sich um Trichinella pseudospiralis handelt.

Eine Infektion mit diesem Parasiten verläuft beim Wildschwein meist unauffällig, kann jedoch für den Menschen sehr gefährlich sein und sogar tödlich verlaufen. Eine Infektion ist durch den Verzehr von trichinenhaltigem rohem beziehungsweise nicht ausreichend durcherhitztem Fleisch, Rohwürsten, Schinken oder Gehacktem möglich.

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Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor teilt mit, dass in der Trichinen- Untersuchungsstelle des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Landkreises Gießen im Rahmen der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung ein Trichinellen-verdächtiges Wildschwein identifiziert wurde. Das etwa 43 Kilogramm schwere und am 22.04.2017 in Grünberg-Harbach erlegte Tier wurde daraufhin in die oben genannte Untersuchungsstelle verbracht.

Sowohl in der ursprünglichen, als auch in erneut entnommenen Proben des betroffenen Wildschweins konnte die anfängliche Verdachtsdiagnose eindeutig bestätigt werden. Sämtliche Proben wurden auch an das Nationale Referenzlabor für Trichinellen am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zwecks Bestätigung und weiterer Typisierung übersandt. Dort wurde der Befund erneut bestätigt. Die Trichinella- Larven wurden mittels PCR als T. pseudopiralis identifiziert.

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