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Brandenburg: Trichinenfund bei einem Wildschwein im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

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Im amtlichen Trichinenlabor des Landkreises Ostprignitz-Ruppin sind am 06.04.2020 bei einem im Bereich Schönberg (Mark) erlegten Wildschwein Trichinen festgestellt worden. Das nationale Referenzlabor für Trichinella, das Bundesinstitut für Risikobewertung, hat diesen Befund bestätigt. Weitere Untersuchungen im Referenzlabor haben ergeben, dass es sich um Trichinen der Art Trichinella spiralis handelt. Der betroffene Tierkörper wurde durch eine Spezialfirma beseitigt.

Beim Menschen können Trichinen die sogenannte Trichinellose verursachen. Das ist eine Erkrankung, die in Deutschland zwar selten vorkommt, aber tödlich verlaufen kann. Die Infektion erfolgt über trichinenhaltiges rohes Fleisch oder rohe Produkte wie etwa Rohwürste und Schinken.

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Brandenburg: Fälle von massivem Trichinenbefall bei Wildschweinen in OHV und LOS

Aus den Brandenburger Landkreisen Oberhavel (OHV) und Oder-Spree (LOS) werden Fälle von Trichinenbefall bei Wildschweinen gemeldet.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Oberhavel teilt mit, dass am 05.07.2019 bei einer im Veterinäramt zur Untersuchung eingereichten Probe Schwarzwild im Rahmen der vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung auf Trichinen erneut ein sehr massiver Trichinenbefall bei einem Wildschwein festgestellt wurde. Das Tier wurde in der Region Kremmen erlegt. Vom Referenzlabor Trichinella des Bundesinstituts für Risikobewertung wurde inzwischen dieser extrem hochgradige Befall bestätigt. Es handelt sich um die Art Trichinella spiralis.

Bereits im Jahr 2018 wurde bei drei im Landkreis Oberhavel erlegten Wildschweinen ein teils mittel- bis höhergradiger Trichinenbefall in der Muskulatur der Tiere nachgewiesen. Im Mai dieses Jahres wurde ein Trichinenbefall bei einem im Landkreis Oberhavel zur Untersuchung vorgestellten Stück Schwarzwild festgestellt. Dieses Stück stammte aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

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