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Südtirol: Jäger erschossen

Schlamperei mit tödlichem Ausgang: Im Trentino ist ein 71 Jahre alter Jäger an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. Zu dem Unglück kam es laut stol.it, als eine Gruppe von Jägern in einer Jagdhütte in Vigo Rendena bei einem gemütlichen Abendessen beisammen saß. Dem Bericht zufolge zeigten sich die Jäger gegenseitig ihre Gewehre und begutachteten diese, als sich aus einer Waffe ein Schuss löste. Die Carabinieri ermitteln, man gehe jedoch “von einer Verkettung tragischer Umstände” aus. SE

Beitragsbild: Waffe entladen? Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen, weil elementarste Sicherheitsvorschriften nicht beachtet werden. Foto: SE

Umsiedlung von “Problembär” in Trentino beschlossen

Der Bär, der am Samstag einen 69 Jahre alten Mann in der italienischen Region Trentino gebissen hat, soll umgesiedelt werden. Der Mann war in den Dolomiten im Gebiet zwischen den Seen Lago di Lamar und Lago di Terlago mit seinem Hund unterwegs, als der Bär ihn attackierte und in den Arm biss. Der Trentiner Landeshauptmann Ugo Rossi hat einen Erlass die “Entfernung” des Exemplars angekündigt. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet,  will die autonome Provinz Trient die Regeln im Umgang mit Braunbären  grundsätzlich ändern. Angestrebt werde “mehr Freiheit beim Fang und der Tötung gefährlicher Braunbären.” In Anbetracht der zunehmenden Bärenzahl – in der Region leben zirka 50 Braunbären – würden die bestehenden Regeln bei weitem nicht ausreichen. Die Ankündigung der Behörden, die Zahl der Braunbären in dem Gebiet zu reduzieren, rief wütende Proteste von Tierschützern hervor. Der Bär, der am Samstag zubiss, soll nach Möglichkeit eingefangen und in ein anderes Gebiet umgesiedelt werden. SE

Beitragsbild: Internetseite der autonomen Region Trento zum Umgang mit Bären und anderen großen Fleischfressern. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Italien: Problembär stirbt nach Betäubung

In Norditalien ist eine ca. 18 Jahre alte Braunbärin bei dem Versuch, sie lebend einzufangen, gestorben. Das Tier wurde mit einem Pfeil aus einem Betäubungsgewehr außer Gefecht gesetzt und erwachte nicht mehr aus der Narkose. Die auf den Namen “Daniza” getaufte Bärin hatte zuvor einen Pilzsammler durch mehrere Prankenhiebe verletzt. Vermutlich hat sie ihre zwei etwa sieben Monate alten Jungtiere beschützen wollen. Tierschützer sorgen sich nun um das Überleben der führungslosen Jungbären.

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