Schlagwort-Archive: totgefahren

Bayern: Vier Jungwölfe im Veldensteiner Forst nachgewiesen

Wolf bei Pegnitz totgefahren

Im Landkreis Bayreuth wurden am 08.09.2019 vier Jungwölfe von einer automatischen Videokamera aufgenommen. Es handelt sich um den zweiten Wurf des Wolfspaars im Veldensteiner Forst. Am 11.09.2019 meldete die Polizeidienststelle Pegnitz dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) den Fund eines toten wolfsähnlichen Tieres an der BT28 zwischen Pegnitz und Plech. Bei dem toten Tier handelt es sich um einen Wolf, wie die Dokumentationsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigt hat. Das LfU hat Untersuchungen zur Klärung der Todesursache und Individualisierung des Tieres in die Wege geleitet. Nach den vorliegenden ersten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es sich um einen Wildunfall handelt. Die Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern vor Ort wurden informiert.

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Thüringen: Wolf auf der A9 überfahren

+++ Rheinland-Pfalz: Unbekannte Täter töten und enthaupten zwei Tiere in Damwildgatter +++ Bayern: Reh ertrinkt im Innkanal +++ Österreich: Jäger erschießt aggressiven Stier +++

Am Samstagabend wurde auf der A 9 in Ostthüringen bei Bad Klosterlausnitz ein Wolf überfahren. Ein Autofahrer hatte zunächst einen toten Hund am Fahrbahnrand der A 9 Richtung Berlin kurz nach der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz gemeldet. Dieser stellte sich als toter Wolf heraus, wie ein Mitarbeiter der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie vor Ort bestätigte. Der Wolf wird nun weiter untersucht, um mehr über ihn herauszubekommen. Der Autofahrer, welcher mit dem Tier zusammengestoßen war, meldete sich bisher nicht bei der Polizei. Es konnte aber ein polnisches Kennzeichen in der Nähe des toten Tieres aufgefunden werden. PM Polizei

Beitragsbild: Überfahrener Wolf. Quelle: Autobahnpolizei Thüringen

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Thüringen: Jäger beim Bergen von Unfallwild totgefahren

+++ Österreich: Jäger findet vermissten Wanderer – tödlich verunglückt +++

Am Samstag Vormittag ist ein Jäger auf der Bundesstraße 7 in Erfurt tödlich verunglückt. Der 85jährige hatte sein Fahrzeug am Fahrbahnrand zwischen den Anschlussstellen Linderbach und Kerspleben angehalten, um ein totes Reh zu bergen. Ein 43 Jahre alter Opel-Fahrer fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das stehende Fahrzeug auf. Durch den Aufprall schleuderte der Peugeot des Jägers nach rechts von der Fahrbahn, überschlug sich und blieb auf dem angrenzenden Feld auf dem Dach liegen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen der Ersthelfer und weiterer Rettungskräfte verstarb der 85-jährige noch an der Unfallstelle. Die aufwendige Verkehrsunfallaufnahme mit Unterstützung eines Unfallgutachters machte eine beinahe 2,5-stündige Vollsperrung in Fahrtrichtung Erfurt-Nord notwendig. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an. PM

Beitragsbild: Straßengrabenreh (Archivbild). Foto: SE

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