Schlagwort-Archive: Totfunde

Kreis Soest: Wildschwein-Kadaver nicht infiziert

+++ Brandenburg: Jäger schoss Wolf, um seinen Hund zu schützen +++ Baden-Württemberg: Falscher Wolfsalarm in der Gemeinde Glatten +++ Rheinland-Pfalz: Neue Wolfsnachweise +++

Vorabinformation des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes in Arnsberg

Zu den verendeten Wildschwein-Frischlingen, die am 2. November bei einer Jagd im Raum Anröchte/ Warstein gefunden worden waren, hat den Veterinärdienst des Kreises Soest eine erfreuliche Vorabinformation des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Westfalen in Arnsberg erreicht. Vier von fünf Kadavern sind danach definitiv weder mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) noch mit Klassischer Schweinepest (KSP) infiziert, wie der Kreis Soest mitteilt.

Da das Blut des fünften verendeten Frischlings, der entdeckt worden war, labortechnisch nicht zu verwerten war, muss jetzt noch eine Untersuchung der Milz erfolgen. „Wir gehen aber angesichts der Gesamtsituation zuversichtlich davon aus, dass auch dieser Test keine Infektion mit den in Rede stehenden Seuchen nachweisen wird“, betont Ralf Hellermann, zuständiger Dezernent des Kreises Soest. Die Kadaver seien routinemäßig im Rahmen der Vorbeugung gegen ASP zum CVUA Arnsberg gebracht worden.

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Munster: Wolfswelpen wurden wahrscheinlich tot gebissen

CDU Niedersachsen: “Grüne stellen Ausweitung des Wolfsbestands in Niedersachen über allgemeinen Tierschutz” +++ SPD Niedersachsen fordert “wolfsfreie Zonen”, FDP will Wolf ins Jagdrecht aufnehmen +++

Dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landebetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) liegen die Ergebnisse der Analyse der genetischen Proben der beiden am 8. August im Bereich des Truppenübungsplatz Munster Nord tot aufgefundenen Wolfswelpen (JAWINA berichtete) vor. Das Senckenberg-Institut in Gelnhausen kommt zu dem Ergebnis, dass die beiden Welpen Nachkommen der Fähe waren, die Anfang Juli im Landkreis Heidekreis auf der B209 bei Bispingen bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde. Auch das Vatertier der Welpen ist bekannt. Es handelt sich um einen Rüden, der zuvor sowohl auf dem Gelände des Unternehmens „Rheinmetall” bei Unterlüß als auch auf dem Truppenübungsplatz Munster nachgewiesen werden konnte.

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Zwei tote Wölfe im Landkreis Bautzen

Am 15.10.2016 wurde bei Rehnsdorf (Gemeinde Elstra, LK Bautzen) ein toter erwachsener, männlicher Wolf von Spaziergängern gefunden und gemeldet. Die genetische Untersuchung soll Informationen zu seiner Identität liefern.
Die Untersuchung des Kadavers am Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zeigte, dass der Wolf an Auszehrung, also eines natürlichen Todes gestorben ist. Das Tier hatte eine Verletzung (Riss oder Schnitt) an der Innenseite der Lippen, welche sich stark entzündet hatte. Dies sorgte offenbar dafür, dass der Wolf seit längerer Zeit keine Nahrung und ggf. kein Wasser mehr zu sich nehmen konnte und deshalb verhungert bzw. verdurstet ist.

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