Schlagwort-Archive: Totfund

Dammann-Tamke: Kein Hinweis auf Wolfsquälerei

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), Helmut Dammann-Tamke, hat gegenüber dem NDR die Spekulationen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies (SPD) über eine mögliche Misshandlung des vor kurzem tot aus dem Elbe-Seitenkanal geborgenen Wolfs (JAWINA berichtete) scharf kritisiert. “Er habe sich die Fotos genau angeschaut und keinerlei Hinweise darauf entdeckt, dass das Tier gequält worden sei”, sagte Dammann-Tamke dem NDR zufolge. Die Darstellung vom Minister Lies habe ihn “wirklich auf die Palme gebracht”.

Das niedersächsische Umweltministerium hat nach dem Auffinden der erschossenen Wölfin folgendes Statement auf Nachfrage veröffentlicht:

“Neben der illegalen Tötung der Wölfin im LK Gifhorn steht anhand von Fotos der Verdacht im Raum, dass die Wölfin möglicherweise bestialisch gequält wurde.

Dazu sagt Umweltminister Olaf Lies:

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Sachsen-Anhalt: Tot gefundener Wolf starb an Bissverletzung

Wolf von anderem Tier getötet

Der am 10. Juni bei Mühlstedt nahe Dessau-Roßlau tot aufgefundene Wolf wurde von einem anderen Wolf oder einem Hund verletzt und starb in der Folge an diesen Verletzungen. Das ergab die Analyse von DNA-Proben, die im Senckenberg Institut Gelnhausen untersucht wurden. Der Wolf war 3 bis 4 Jahre alt und stammte ursprünglich aus einem Rudel bei Coswig – dieses Rudelterritorium wurde wahrscheinlich bereits vor einiger Zeit aufgegeben. PM

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Tot gefundener Wolf: Keine Fremdeinwirkung

Der am 21.02. in Jänkendorf (Landkreis Görlitz) tot aufgefundene Wolf ist an massiven Bissverletzungen gestorben. Das teilt das Kontaktbüro “Wölfe in Sachsen” mit. Zweiter Totfund in Sachsen.

Bei dem toten, männlichen, erwachsenen Wolf schloss die Polizei aufgrund der Fundumstände und der Verletzungen des Tieres eine Straftat zunächst nicht aus, sodass das Landeskriminalamt hinzugezogen wurde (JAWINA berichtete). Nähere Untersuchungen vor Ort, sowie im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ergaben, dass eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden kann. Der Wolf ist an den Folgen von massiven Bissverletzungen gestorben. Aktuell befinden sich die Wölfe in der Paarungszeit, in der es vermehrt zu Revierstreitigkeiten zwischen benachbarten Rudeln kommen kann. Die Reviergrenzen werden jetzt besonders intensiv markiert und gegen fremde Wölfe verteidigt. Der Fundort liegt im Grenzgebiet der Territorien des Königshainer Berge Rudels und des Nieskyer Rudels. Zu welchem Rudel der tote Rüde gehörte, werden die genetischen Untersuchungen zeigen.

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Sachsen: Mann findet toten Wolf auf seinem Grundstück

+++ NRW: Jäger zieht verwaisten Frischling auf +++ Baden-Württemberg: Experte empfiehlt Obergrenze für Wölfe +++ Schweiz: Wolf im Kanton Graubünden totgefahren +++ Brandenburg: Schafhalter fordert Eindämmung der Wolfspopulation +++ “Sonst geht es uns wie mit dem Marderhund oder dem Waschbär” – Naturschützer und Künstler fordert Wolfsbejagung +++ Bayern: Wildernde Hunde töten Rehe +++ Schleswig-Holstein: Schäfer protestieren gegen Wolfspolitik +++ Brandenburg: Stahnsdorf erwägt Einstellung von Berufsjäger +++ Hessen: Reh bei Bad Hersfeld von Wolf gerissen? +++ Niedersachsen: Zwei Kamerunschafe von Wolf gerissen +++

Am Donnerstag Nachmittag hat ein Anwohner in Waldhufen (Landkreis Görtlitz) einen toten, verletzten Wolf auf seinem Grundstück gefunden. Strittig sei, ob die Verletzungen dem Tier von einem anderen Wolf oder durch Menschen beigebracht worden seien, erklärte ein Polizeisprecher. Der Wolf ist daher zur Untersuchung ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht worden. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Niedersachsen: Erneut Wolf mit Schusswunden aufgefunden

+++ Schafzüchterverband fordert Bewaffnung von Schäfern zur Wolfsabwehr +++ Brandenburg: Wolf reißt Damhirsch neben Spielplatz +++ ASP breitet sich weiter aus: 4900 Fälle bis Ende August in Europa +++ NRW: Wolf reißt Hirschkalb bei Schermbeck +++ Brandenburg: Wildschwein verendet nach Kollision mit Smart – Smart auch tot +++

46. toter Wolf in Niedersachsen – siebter illegal getöteter

Am Vormittag des 25. August wurde der Polizei Lüneburg auf einem Rübenfeld an der Landstraße 222 bei Dahlem ein toter Wolf gemeldet. Das teilte das Wolfsbüro im NLKWN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Rüden, wahrscheinlich ausgewachsen. Der Kadaver wurde für forensische Untersuchungen an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht. Dort stellte das IZW bei dem toten Wolf eine tödliche Schussverletzung durch ein Teilmantelgeschoss fest. Die Polizei geht daher von einer gezielten illegalen Tötung aus. Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen ermittelt.

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Niedersachsen: Wolf im Landkreis Harburg tot aufgefunden

2018 mehr tote Wölfe in Niedersachsen als in anderen Bundesländern

Am Vormittag des 3. Mai wurde der Polizei und dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) erneut ein toter Wolf gemeldet. Gefunden wurde das tote Tier im Landkreis Harburg an der Autobahn A7, Anschlussstelle Egestorf. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Rüden, der bei einem Verkehrsunfall getötet wurde. Eine Unfallmeldung liegt der Polizei nicht vor. Es ist der dreizehnte in Niedersachsen tot aufgefundene Wolf in diesem Jahr. Zwölf Wölfe kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, einer wurde illegal erschossen. Insgesamt wurden seit 2003 in Niedersachsen 42 Wölfe tot aufgefunden, fünf davon wurden illegal getötet.

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Toter Wolf im Ammerland wurde erschossen

Der am vergangenen Samstag (7. Oktober) im Landkreis Ammerland bei Vreschen-Bokel in einem Maisfeld tot aufgefundene Wolf wurde erschossen. Es handelt sich um einen jungen Rüden. Diese Feststellung traf das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin, das das bundesweite Totfund-Monitoring durchführt. Die Untersuchung zur Ermittlung des genetischen Fingerabdrucks und der Rudelzugehörigkeit erfolgt im Senckenberg-Institut in Gelnhausen. Über die Zusammenhänge hat jetzt das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz informiert.

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Baden-Württemberg: Toter Wolf aus dem Schluchsee geborgen

Am vergangenen Samstag Nachmittag (08.07.) wurde im Schluchsee ein totes Tier entdeckt, das einem Wolf ähnelt. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg hat das Tier untersucht und bestätigt, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Den Erkenntnissen der FVA zufolge ist es möglich, dass es sich um das Tier handelt, das am 21. Juni zuerst in der Gegend von Überlingen gesehen worden war (JAWINA berichtete). Danach war der Wolf auch in der Nähe von Stockach, bei Bad Dürrheim sowie zuletzt, vor knapp einer Woche, auch bei Breitnau im Hochschwarzwald gesichtet worden. Der tote Wolf weist Verletzungen im Brustbereich auf. Woher diese Verletzungen stammen und die genaue Todesursache werden noch untersucht. Da die Untersuchungen aufwändig sind, werden die Ergebnisse voraussichtlich erst in etwa vierzehn Tagen vorliegen. PM

Beitragsbild: Wolf bei Überlingen. Quelle: FVA/privat

Schweiz: Toter Wolf im Kanton Freiburg

In der Gemeinde Jaun im Schweizer Kanton Freiburg ist ein toter Wolf entdeckt worden. Ein Landwirt fand den Kadaver am Freitag (9.6.) Nachmittag auf einem Feld. Wie das Amt für Wald, Wild und Fischerei (WALDA) des Kantons mitteilt, handelt es sich um ein ausgewachsenes weibliches Tier. Die Todesursache steht noch nicht fest, eine Schussverletzung ist nicht zu erkennen. Die rote Wölfin ist in die Pathologie der Universität Bern verbracht worden, wo sie seziert werden soll. Auch eine DNA-Analyse soll dort vorgenommen werden. PM

Beitragsbild: Tote Wölfin im Kanton Freiburg. Quelle: WALDA

Toter Wolf am Stadtrand von Bautzen

Am frühen Morgen des 18.05.2017 wurde am südlichen Stadtrand von Bautzen eine Wölfin von einem Zug überfahren. Der Kadaver wird zur weiteren routinemäßigen Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin verbracht. Das Territorium des Cunewalde Rudels, welches im Jahr 2015/2016 erstmals nachgewiesen wurde, ist das nächstgelegene Wolfsterritorium zum Fundort. Aus diesem Gebiet liegen allerdings aus dem letzten Jahr nur wenige Wolfshinweise vor, sodass das Vorkommen von Wölfen dort aktuell ungeklärt ist.

Mehr Informationen zur Identität der toten Wölfin wird die Untersuchung von genetischen Proben am Senckenberg Institut für Wildtiergenetik in Gelnhausen erbringen.

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Brandenburg: Bauern halten Wolfswache

Toter Jungwolf im Spreewald gefunden

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr haben Bauern gestern (Freitag) im Brandenburger Landkreis Dahme-Spreewald eine Wolfswache zum Schutz der Kälber einer Mutterkuhherde abgehalten. Bei Bratwurst und Glühwein diskutierten die Teilnehmer über die Wolfsproblematik. Die Veranstaltung sei als Aufforderung an die Politik zu verstehen, endlich ein effizientes Wolfsmanagement zu ermöglichen.

Ganz in der Nähe, bei Pretschen in der Gemeinde Märkische Heide im Spreewald ist ein Jungwolf tot aufgefunden worden. Das Tier wies Bissverletzungen auf, Hinweise auf einen Verkehrsunfall oder einen Abschuss gab es nicht. Der Kadaver wird im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin (IZW) untersucht. Es wird vermutet, dass der Jungwolf in das Territorium eines fremden Rudels eingedrungen und von diesem getötet wurde. SE

Beitragsbild: Wolfswache im Spreewald.

Die Redaktion dankt JAWINA-Leserin MF für die Bilder!

Eine Woche – fünf tote Wölfe

In Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind innerhalb einer Woche fünf tote Wölfe aufgefunden worden. Vier davon fielen dem Straßenverkehr zum Opfer: Am Montag vergangener Woche erfasste ein Auto einen männlichen Wolf bei Crinitz (Brandenburg, Landkreis Elbe-Elster), am Donnerstag wurde eine Wölfin bei Eichow (Brandenburg, Landkreis Spree-Neiße) totgefahren. Tags darauf erwischte es eine Wölfin, die mit einem erbeuteten Reh im Fang eine Straße bei Jänschwalde überquerte (ebenfalls Landkreis Spree-Neiße). Am vergangen Sonntag überfuhr ein PKW einen jungen Wolfsrüden auf der B189 bei Colbitz in Sachsen-Anhalt (Landkreis Börde).

Ebenfalls am vergangenen Dienstag fand ein Jagdpächter auf einem abgeernteten Acker bei Sergen (Landkreis Spree-Neiße) einen Wolfskadaver, der zur Untersuchung an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin geschickt wurde. Die Todesursache steht noch nicht fest. SE

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Toter Wolf im Landkreis Cuxhaven

Landesjägerschaft Niedersachsen setzt 3000 Euro Belohnung aus

Am 25. September 2016 ist im Landkreis Cuxhaven nach Informationen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ein toter Wolf aufgefunden worden. Die genaue Todesursache müsse noch geklärt werden. Die Art der Verletzungen lasse die Vermutung zu, dass der Wolf möglicherweise geschossen wurde. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) zeigt sich in einer ersten Reaktion zutiefst erschüttert: “Klar ist, bewahrheiten sich die ersten Informationen, liegt hier ein schwerer Verstoß gegen das Naturschutzgesetz vor. Losgelöst von den noch vielen offenen Fragen, verurteilen wir eine solche Tat auf das Schärfste und erstatten daher Anzeige gegen unbekannt”, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen – seit 1979 anerkannter Naturschutzverband.

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