Schlagwort-Archive: Tierschutzorganisationen

Niedersachsen: Grüne verteidigen Gemeinnützigkeit für militante Tierschützer

Die niedersächsische Landtagsabgeordnete und tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen Miriam Staudte hat den Vorstoß der Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) zurückgewiesen, militanten Tierschutzorganisationen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, wenn diese illegale Aktionen begehen (JAWINA berichtete). Als Beispiel wurden Stalleinbrüche zwecks Dokumentation angeblicher Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen genannt oder Mordaufrufe nach der Einschläferung eines aggressiven Kampfhunds. Staudte wirft Ministerin Otte-Kinast vor, die “die Debatten um die Proteste gegen das Einschläfern des Staffordshire-Terriers Chico zu instrumentalisieren, um gegen Tierschutzorganisationen generell Stimmung zu machen.”

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LJV NRW verklagt rot-grüne Landesregierung

Jäger wehren sich vor Gericht gegen Nichtanerkennung beim Tierschutz – Landesjagdverband klagt gegen ablehnenden Bescheid des NRW-Ministeriums

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) will seine Anerkennung als Tierschutzverein gerichtlich durchsetzen und hat Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen erhoben. Das Düsseldorfer Umweltministerium hatte einen Antrag des LJV auf Anerkennung nach dem „Gesetz über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzvereine“ (TierschutzVMG NRW) mit Bescheid vom 29. Januar abgelehnt.

Erfahren hatte der LJV davon zunächst nur aus einer Presseverlautbarung des Ministeriums, der zufolge unter dem Hinweis, „dass nur seriöse Vereine anerkannt werden“, sieben andere Organisationen (darunter einige mit höchst fragwürdigem Leumund, Anm. d. Red.) bevorzugt worden waren. LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg sieht darin „einen Mangel an Respekt gegenüber dem Landesjagdverband“. Offensichtlich wolle das Ministerium nur solche Organisationen anerkennen, „die mindestens 150-prozentig ins enge Weltbild einer kleinkarierten Tierschutzideologie passen“, so Müller-Schallenberg.

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Natur- und Tierschutzorganisationen meist intransparent und unwirtschaftlich

Die Stiftung Warentest hat jüngst 46 Organisationen des Tier-,Natur- und Artenschutzes geprüft. Ergebnis: Nur wenige von ihnen arbeiten effizient, bei vielen Spendensammlern sei dagegen Vorsicht geboten: So hätten allein 19 der 46 Organisationen sich auch auf Nachfrage geweigert, Auskunft zur Verwendung ihnen zugeflossener Spenden zu geben. Bei sechs Organisationen fließe mehr als ein Drittel des Spendenaufkommens in Werbung und Verwaltung – unwirtschaftlich, so das harsche Urteil der Berliner Stiftung.

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