Schlagwort-Archive: Tiermedizin

Jeder zweite stirbt an Krebs

Strahlentherapie beim Jagdhund

Bei häufigen Erkrankungen wie Krebs oder Arthrose gelten unsere vierläufigen Jagdhelfer schnell als austherapiert – und werden eingeschläfert. Die Strahlentherapie verspricht Linderung und Heilung in Fällen, die bislang als aussichtslos galten.

„Hunde leiden doppelt so häufig an Krebs wie Menschen“, erklärt der renommierte Jagdkynologe und Tierarzt Prof. Dr. Hans Wunderlich, „Bei bestimmten Tumoren, Sarkomen etwa, ist ihr Risiko sogar bis zu 15mal höher“. Wunderlich ist Gründer der Tierarztpraxis in Bestensee, einem kleinen Ort 35 Kilometer südlich von Berlin. In der Gemeinschaftspraxis arbeiten wie in einer Poliklinik verschiedene Fachärzte und Spezialisten unter einem Dach zum Wohl ihrer vierbeinigen Patienten zusammen. Die Tierarztpraxis ist eine der wenigen in Deutschland, die über eine eigene Abteilung für Strahlenheilkunde verfügt.

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Wissenschaftler der FU Berlin warnen vor Gefahr durch Hundehautwurm auch für Menschen

Zoonose-Erreger Dirofilaria repens verbreitet sich in Nord- und Ostdeutschland

Neben Wissenschaftlern des Bernhard-Nocht-Institutes warnen auch Forscher der Freien Universität Berlin vor einer Verbreitung des für Menschen gefährlichen sogenannten Hundehautwurmes in der Region Berlin-Brandenburg. Veterinärmediziner der Freien Universität haben den Erreger im Kreis Havelland in Hunden nachgewiesen. Der durch Stechmücken übertragene Zoonose-Erreger Dirofilaria repens verbreite sich damit in Gebieten, in denen er bislang nicht aufgetreten sei, erklärte der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna. Dies sei gegenwärtig zu wenigen Humanmedizinern, Tiermedizinern und Hundebesitzern bekannt.

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