Schlagwort-Archive: Terrier

Baden-Württemberg: Bergwacht rettet Jagdhund

Bei einer vom Forstamt Rastatt am 14. Dezember im Staatswald auf der Gemarkung Gaggenau-Bad Rotenfels  (Landkreis Rastatt) veranstalteten Jagd kam es zu einer spektakulären Rettungsaktion: Ein Jagdhund, ein Parson-Russel Terrier namens „Andy vom Dachsfelsen“, war während der Jagd am Festungssteinbruch bei der Verfolgung von Wild abgerutscht und konnte sich dabei auf einen Felsvorsprung retten. Von dort gab es für den Hund jedoch kein Vor und Zurück mehr, da die Felswand unter ihm 25 Meter steil in die Tiefe abfiel und ihm auch nach oben steile Felsen den Rückweg versperrten.

Da das Kreisforstamt und die Teilnehmer der Jagd keine Möglichkeit hatten, den verängstigten und leidvoll bellenden Hund aus der Felswand zu befreien, wurde die Rettungsleitstelle im Landratsamt um Hilfe gebeten. Kurze Zeit später trafen Helfer der freiwilligen Feuerwehr Gaggenau / Abteilung Bad Rotenfels und Kletterer von der Bergwacht Baden-Baden am Unglücksort ein.

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Nordrhein-Westfalen: Jagdhund stirbt an Aujeszky-Infektion

Am 2.12.2018 starb in Mönchengladbach ein Foxterrier infolge einer Aujeszky-Infektion. Das teilt der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) mit. Der Hund hatte auf einer Drückjagd bei in Brüggen (Kreis Viersen) am 23.11. mit einem Deutsch-Langhaar einen Frischling gehalten, der abgefangen wurde. Bei der Beprobung im Rahmen des ASP-Monitorings wurde eine Aujeszky-Infektion festgestellt. Acht Tage später zeigte der Terrier erste Symptome. Nach starkem Juckreiz stellte sich eine Abnahme der Vitalität und starkes Fieber ein.

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Brandenburg: Terrier nach Wolfsangriff eingeschläfert

+++ Südafrika: Löwen töten Wilderer +++

In Steinberg, einem Ortsteil der Gemeinde Buckautal im Landkreis Potsdam-Mittelmark musste eine Terrierhündin namens Angie nach einem mutmaßlichen Wolfsangriff eingeschläfert werden. Der Vorfall soll sich einem Bericht der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) zufolge auf einem mit einem Stabgitterzaun und im Boden eingelassenen Betonborten gesicherten Privatgrundstück zugetragen haben. Demnach kam die Parson-Russell-Terrier-Hündin ihrer Besitzerin morgens entgegengehumpelt: Die linke Vorderpfote war abgerissen worden. Die Besitzerin des Hundes ist sich sicher, dass ein Wolf die Hündin durch den Zaun gefasst haben soll. Dafür sprächen aufgefundene Fellreste sowie die Bilder einer am Zaun montierten Wildkamera, auf der, so die MAZ, ein Wolfsfoto auf das nächste folge. In der Tierklinik sah man nur die Möglichkeit, den Vorderlauf zu amputieren, doch das Dasein als Krüppel habe man der 13 Jahre alten Hündin ersparen wollen. Der tragische Vorfall habe ihr die Augen geöffnet, bekannte die Hundebesitzerin, und der Amtsdirektor des zuständigen Amts Ziesar erklärte gegenüber der MAZ: “Die Kinder trauen sich im Dunkeln nicht mehr vor die Tür. Der Wolf schränkt unser Leben ein. Wir brauchen Entscheidungen, die den Wolf kurz halten. Sonst wird alles nur noch schlimmer.” SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Artikels in der MAZ (Screenshot).

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

Hannover: Wolf verfolgt Radfahrerin und beißt ihren Terrier

Ein Wolf hat in Meitze (Gemeinde Wedemark) bei Hannover eine Fahrradfahrerin bis in den Ort verfolgt und ihren Terrier leicht am Ohr verletzt. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine. Trotz heftigen Rufens und Winkens habe sich der Wolf nicht vertreiben lassen. Er sei aber trotzdem “nicht aggressiv” gewesen… Der Vorfall ereignete sich gegen 6.30 Uhr früh in der Gemeinde Wedemark, etwa 25 Kilometer von Hannover entfernt. Knapp drei Stunden später wurde der Wolf der Bild-Zeitung zufolge in Bissendorf-Wietze gesehen. Ein Augenzeuge soll gegenüber der Bild gesagt haben: “Kaum zu glauben, dass er so gar keine Angst vor mir hatte.” SE

Beitragsbild: Screenshot von der Bild-Internetseite, Copyright: Bild

Ganz auf sich gestellt

IV. Internationale Erdhundetage Mecklenburg – wir begleiten ein Gespann auf einer Schweißprüfung ohne Richterbegleitung.

“Hier ist der Anschuss”, sagt Anstellerin und Fährtenlegerin Silke, “Und die Fluchtrichtung ist da so lang.” Silke deutet in den sanft ansteigenden lichten Buchenwald. Der Hundeführer legt seinen Teckel ab und untersucht gewissenhaft den Anschuss. Er wirkt prüfungsüblich angespannt, aber ruhig und konzentriert. Gehorsam liegt Glatthaarteckel Aik neben dem bereits abgedockten Schweißriemen am zugewiesenen Platz und versucht zu eräugen, was sein Herr da Interessantes am Waldboden entdeckt hat. Der Hundeführer erhebt sich, nimmt den Schweißriemen auf und sagt leise: “Such verwundt!” Aik bewindet bedächtig und gründlich den Anschuss. Schon legt er sich in den Riemen, das Gespann verschwindet in Fluchtrichtung des Stücks – beziehungsweise der getretenen und getupften Kunstfährte.

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Fox und fertig!

Dschungel ist ein Dreck dagegen: Brombeeren und blickdichter Buchenjungwuchs überwuchern die von Orkan Lothar verwüstete Fläche. Durch das Dickicht, in dem die Rotten hausen, schlagen sich mit Handschuhen, Schutzbrillen und großkalibrigen Revolvern ausgerüstete Hundeführer und eine Schar tapferer Treiber. Schüsse und das zornige Kläffen der Foxterrier bilden die akustische Untermalung. JAWINA war dabei.

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