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Niedersachsen: Zum Schutz des Wildes: Strom aus – Litze weg!

+++ Österreich: Wiener Landtag prüft Einsatz von Nachtzieltechnik zur Schwarzwildbekämpfung +++

Nicht mehr benötigte elektrische Zäune, die zum Ende der Weidesaison stromlos auf den Weideflächen verbleiben, sind eine Gefahrenquelle für Wildtiere. Oftmals verendet im Winterhalbjahr eine Reihe von Hirschen, weil sich die Tiere in den Elektrolitzen dieser Weidezäune verfangen. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) appelliert daher an Weidebesitzer und -pächter, die Zäune nach dem Weideabtrieb im Herbst entweder abzuräumen oder das ganze Jahr über ausreichend unter Strom stehen zu lassen, um Wild abzuhalten.

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Niedersachsen: Wolf beißt Stromzaun durch und reißt Tiere

Eine “neue Qualität” sei das und “bundesweit einmalig:” Bei Ellerndorf im Landkreis Uelzen hat ein Wolf den Stromzaun einer Weide durchgebissen und drei Ziegen und drei neugeborene Lämmer gerissen. Das berichtet az-online.de. Weder der Herdenschutzhund, noch der als Geheimwaffe gegen Wolfsangriffe gepriesene Esel konnten den Wolf von diesen Nutztierrissen abhalten. Fassungslos äußert sich der betroffene Schäfer gegenüber az-online.de: Er könne es nicht begreifen, sagt der Mann: „Die Lämmer wurden letzte Nacht geboren und durften den Sonnenaufgang nicht mehr erleben.“ Es ist bereits der siebte Rissvorfall, den der Schäfer hinnehmen muss. Er will jetzt seine Weiden mit einem weiteren, über einen Meter hohen Stromzaun zusätzlich sichern. SE

Beitragsbild: Isolierte Kneifzange. Foto: SE