Schlagwort-Archive: Stöberhund

Schweden: Wolf tötet Gråhund

Am vergangenen Samstag hat ein Wolf wenige Kilometer nördlich von Falun in der schwedischen Provinz einen Gråhund getötet. Der dreieinhalb Jahre alte Elchhund war bei Andersbo geschnallt worden, um Elche zu jagen. Bald hatte der Hund einen Elch gestellt und gab Laut. Möglicherweise wurde durch den Hundelaut der Wolf angelockt. Plötzlich verschwand das Symbol für den Hund auf dem Display des Hundeortungsgerätes, stattdessen wurde nur noch ein Fragezeichen angezeigt, berichtet der Hundebesitzer gegenüber der schwedischen Jadgzeitung JaktJournalen. Er wartete eine Weile und versuchte, den Hund heranzurufen. Nach etwa einer Stunde machte er sich zusammen mit einem Jagdkameraden an den Ort, wo der Kontakt zum Hund abgerissen war. Dort fanden sie den Hund, tot, übersät mit Bisswunden. Zuerst hatten sie gedacht, dass der Elch den Hund getötet habe, dann fanden sie die Bisse: Die Hündin hatte eine Bisswunde im Rücken, drei große Wunden am Bauch und Verletzungen an Hals, Augen und Ohren. Der Polizeidirektor der Gemeinde, Bert Eriksson, untersuchte den Hund und bestätigte, dass er von einem Wolf getötet wurde. red.

Beitragsbild: Elchhund (Archivbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

 

Der Draculabiss: Wer war das?

Nachsuche auf ein Damschmaltier nach einem kleinen Drückerchen: Am Anschuss jede Menge Schweiß, die Fährte lässt sich im Schnee gut verfolgen. Die erfahrene DK-Hündin Hannah will – ganz ungewöhnlich für den hochpassionierten Hund – die Fährte nicht richtig annehmen, folgt Verleitungen. Zeitweise ist der Schütze besser auf der Fährte, als der Hund. Seltsam. Irgendwann arbeitet sie die Fährte dann doch. Als wir zum Stück kommen, ist es mausetot, obwohl es einen nicht (bzw. nicht so schnell) tödlichen Laufschuss hatte. Auf dem Träger zwei Löcher im Abstand von etwa zehn Zentimetern. Es sieht aus, als hätte Graf Dracula höchstpersönlich zugebissen. Wer war das? Ein Wolf? Aber hätte der uns bereitwillig seine Beute überlassen? Hätte er nicht schon das halbe Stück verspeist? Ein Hund? Aber welcher Hund hat so einen Fang, Reißzahnabstand zehn Zentimeter? Das Webtracking bringt die Erleuchtung:

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Klau, schau wem!

Auf einer Stöberjagd in Thüringen wird ein Hund entführt. Doch der trägt ein Ortungshalsband. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann die Besitzerin den Dieb schließlich stellen und kriegt ihren Wachtel zurück. Klingt wie ein Marketing-Stunt, ist aber eine wahre Geschichte.

Am Freitag, den 9.1.2015 um 10 Uhr schnallt die Wachtelhundeführerin Carmen J. ihre zwei Stöberhunde auf einer “Hundeführer-Dankeschön-Jagd” im Staatsforst Thüringen. Es ist ein stürmischer Tag, Windböen zausen die Baumkronen im Ölknitzgrund, einem Waldgebiet in der Nähe von Jena. “Nach dem Schnallen ging es einundzwanzig, zweiundzwanzig und schon verschwanden die Hunde spurlaut in den Akazien”, berichtet Carmen J. im Gespräch mit jawina.de. Die zwei Wachtel, der sechsjährige Eddy und die dreijährige Grace, verfolgen einige Rehe über einen Hügel, bald ist vom Hundelaut nichts mehr zu hören.

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Fox und fertig!

Dschungel ist ein Dreck dagegen: Brombeeren und blickdichter Buchenjungwuchs überwuchern die von Orkan Lothar verwüstete Fläche. Durch das Dickicht, in dem die Rotten hausen, schlagen sich mit Handschuhen, Schutzbrillen und großkalibrigen Revolvern ausgerüstete Hundeführer und eine Schar tapferer Treiber. Schüsse und das zornige Kläffen der Foxterrier bilden die akustische Untermalung. JAWINA war dabei.

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