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Wildniskonferenz in Potsdam

Über 230 Teilnehmer trafen sich heute (9.9.2015) bei der Wildniskonferenz der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg in der Potsdamer Staatskanzlei. Experten und Interessierte aus Politik, Naturschutz, Wissenschaft, Wirtschaft, und Gesellschaft diskutieren über aktuelle Fragen und Herausforderungen für den Wildnisschutz in Deutschland. Jawina war dabei.

Deutschland braucht Wildnis – das ist die Botschaft der Wildniskonferenz unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, eine der größten privaten Eigentümerinnen von Wildnisgebieten in Deutschland, lädt in ihrem 15. Jubiläumsjahr zur Konferenz ein. Aufgrund der hohen Resonanz war die Konferenz mit über 230 Teilnehmern rasch ausgebucht. Das Thema ist auch für Jagd und Jäger relevant, denn mit der Herausnahme der Flächen aus der Nutzung ist es oft auch mit der Jagd vorbei. Oder die Jagd wird von anderen, z.B. von Mitgliedern und geladenen Gästen der Naturschutzverbände ausgeübt, die oft riesige Gebiete aus dem Besitz der Allgemeinheit unentgeltlich übertragen überkommen.

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Straßenverkehrserziehung für Wildtiere

Eine jetzt veröffentlichte Studie der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg zeigt, wie Wildtiere Verkehrswege überqueren und “ökologische Korridore” nutzen. Im Rahmen des Projektes Ökologischer Korridor Südbrandenburg wurde unter anderem das Verhalten von Wildtieren beim Überqueren von Straßen und Schienenwegen untersucht. Es muss nicht immer eine Grünbrücke sein, sei eine Erkenntnis aus dem Bericht, der unter www.wildkorridor.de veröffentlicht ist, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. Das Projekt Ökologischer Korridor Südbrandenburg verbindet die letzten naturnahen Wald- und Gewässerlebensräume im Süden Brandenburgs für wandernde Wildtiere miteinander und schafft eine Verbindung zu den Naturräumen Polens.

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