Schlagwort-Archive: Stellungnahme

Getötete Bracke: Alternative Fakten von Kontaktbüro und Bundesforst

Am 13.03. veröffentlichten Kontaktbüro Wölfe in Sachsen und der Bundesforstbetrieb Lausitz eine gemeinsame Pressemitteilung (PM) mit dem Titel “Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz vom Wolf getöteter Jagdhund war nicht im jagdlichen Einsatz“. In der mit dem sächsischen Umweltministerium abgestimmten PM verbreiten die genannten staatlichen Institutionen eine – vorsichtig ausgedrückt – fragwürdige Version der Vorgänge, die der Darstellung der Betroffenen widerspricht und diese somit als Lügner dastehen lässt. Warum?

Es stellt sich zum einen die Frage, was mit dieser PM bezweckt werden soll, da sich am grundsätzlichen Hergang, am Kern des Sachverhalts – dass der Hund von einem Wolf gerissen wurde – nichts ändert dadurch, ob der Hund nun im Jagdeinsatz getötet wurde oder nicht. Auch die Bewertung des Falls durch Wolfsbefürworter und -Gegner dürfte dadurch nicht wesentlich beeinflusst werden. Zum anderen: Warum wurde die PM in dieser Form veröffentlicht, obwohl durch sie verschiedene Akteure völlig unnötig öffentlich attackiert und diskreditiert werden?

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Halbautomatische Waffen: Verbände fordern Klarstellung

Kriminalisierung legaler Waffenbesitzer wird nicht hingenommen

Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher Jagdverband (DJV), Deutscher Schützenbund (DSB), Forum Waffenrecht, Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenhändler (VDB) fordern die Politik auf, unverzüglich klarzustellen, dass halbautomatische Jagdwaffen mit wechselbarem Magazin nach wie vor erlaubt sind. Das laufende Verfahren zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes bietet hierzu eine Möglichkeit, die dringend genutzt werden sollte. Im März haben Richter des Bundesverwaltungsgerichts für Unsicherheit bei Jägern, Behörden und Landespolitik gesorgt, indem sie in der Begründung zu zwei Urteilen überraschend feststellten, dass halbautomatische Waffen mit Wechselmagazinen nach dem Bundesjagdgesetz verboten seien. In dem Verfahren ging es allerdings gar nicht um diese Frage, sondern nur darum, ob eine Begrenzung der Magazinkapazität in die Waffenbesitzkarte eingetragen werden darf.

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DJV nimmt Stellung zur Bundesjagdgesetz-Novelle

Fazit der Verbändeanhörung: Verbesserung in wichtigen Punkten notwendig

Anlässlich der gestrigen Verbändeanhörung zur geplanten Novelle des Bundesjagdgesetzes im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat der Deutsche Jagdverband (DJV) eine 9-seitige Stellungnahme abgegeben. Im Grundsatz beurteilt der Dachverband der Jäger den Entwurf positiv, sieht jedoch dringenden Handlungsbedarf in einigen Punkten. “Das Jagdrecht wird in zentralen Punkten bundesweit vereinheitlicht und wesentlich anwenderfreundlicher”, kommentierte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Die drohende Zersplitterung durch teils widersprüchliche Landesgesetze sei damit in einigen Bereichen gestoppt. Der DJV begrüßt die konsequente Umsetzung des wissensbasierten und praxisorientierten Wegs, den das BMEL beschritten hat.

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DJV: Bundesjagdgesetz-Novelle betrifft private Wiederlader nicht

Vorgaben zu wiedergeladener Munition für den Eigenbedarf bleiben bestehen / Verbändeanhörung läuft bis Mitte März”

Die Berichterstattung u.a. auf JAWINA hat den DJV veranlasst, eine Stellungnahme zum Thema “Neues BJagdG und private Wiederlader” zu veröffentlichen. Wir geben diese im folgenden im Wortlaut wieder:

Nach der Bekanntgabe des Entwurfs einer Änderung des Bundesjagdgesetzes ist die Diskussion über einzelne Inhalte der geplanten Neuregelung entbrannt. So sorgen sich private Wiederlader um die Möglichkeit, weiterhin genau auf ihre Waffen und die jagdlichen Bedürfnisse abgestimmte Munition verwenden zu können.

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Von Sperlingshunden und Katzen in Säcken

Eine Entgegnung auf die Stellungnahme des VH-Vorsitzenden Jürgen Schlüter zum Jawina-Bericht über den Rauswurf der deutschen Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB.

Eigentlich ist mir meine Zeit zu schade, um mich mit Hundevereinsfunktionären herumzustreiten. Doch die Stellungnahme, die der Vorsitzende des Vereins Hirschmanns (VH), Jürgen Schlüter, als Reaktion auf den Jawina-Bericht über den Rauswurf der deutschen Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB verfasst hat, kann nicht unwidersprochen bleiben. Nicht weil das weitschweifige, selbstgefällige, dabei sterbenslangweilige und mit persönlichen Angriffen gespickte Pamphlet besondere Aufmerksamkeit verdient hätte – sondern weil es ein selten verlogenes und heuchlerisches Machwerk darstellt.

Das fängt damit an, dass Schlüter seine Stellungnahme nicht etwa an den eigentlichen Adressaten, die Jawina-Redaktion, richtet, sondern an den Landesjagdverband Brandenburg (LJVB), der auf seiner Facebook-Seite auf den Jawina-Beitrag hingewiesen hat. Schlüter bat den LJVB laut Begleitmail, seine Stellungnahme an uns weiterzuleiten. Er könne das selbst nicht tun, denn er sei krank. Da fragt man sich natürlich, was das für eine komische Krankheit ist, die es dem Herrn Schlüter zwar ermöglicht, mit dem LJVB zu kommunizieren (gewissermaßen auf einer Ebene, von Verband zu Verband…), nicht aber mit der Jawina-Redaktion… Arrogantiasis?

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Land Rover reagiert auf Vorwürfe

Land Rover Deutschland hat auf Vorwürfe reagiert, das Unternehmen unterstütze Jagdgegner. In einer Stellungnahme des Unternehmens heißt es dazu: “Land Rover hat sich zu einem globalen, nachhaltigen Umweltschutz verpflichtet, der viele Projekte und Ansätze auf der ganzen Welt umfasst. Wir haben eine lange Tradition in diesem Bereich und werden auch weiterhin aktiv ein umfassendes Programm für den Tier- und Naturschutz sowie die Bekämpfung der Wilderei und der Wildtiererhaltung unterstützen.

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NRW: LJV nimmt zu Forderung nach Jagdverbot Stellung

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen mahnt, in der aktuellen Diskussion um die Novellierung des Landesjagdgesetzes bei den Tatsachen zu bleiben. Anlass sind Forderungen diverser Verbände, die praktisch auf ein Verbot der Jagd in dem Bundesland hinauslaufen. Der LJV NRW fordert “Expertenwissen gegen Ideologie und Pharisäertum, Öffentlichkeit ehrlich informieren, nicht irreführen!” „Mit der aktuell vorgestellten Resolution katapultieren sich die unterzeichnenden Verbände selbst aus dem Kreis der seriösen Gesprächspartner bei der Diskussion um ein neues Jagdrecht in NRW“, sagt Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen.

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