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Mecklenburg-Vorpommern: VW-Bus bricht in Biberbau ein

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Stefan Aust: Wolf wurde schon bei den Nazis mystifiziert

In Völschow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist ein Fahrzeug der Gemeinde in einen Biberbau eingebrochen. Die Gemeindemitarbeiter hatten das Fahrzeug am Fahrbahnrand an einem Teich geparkt, um dort einige Bäume zu fällen. Plötzlich sackte das rechte Vorderrad weg, die Karosserie setzte auf dem Boden auf und das linke Hinterrad hing in der Luft. Ein Traktor musste zur Bergung des Busses herbeigeholt werden. Das zurückgelassene Loch entpuppte sich als Gang eines Biberbaus, der im Teichufer angelegt worden war. Spitz angenagte Zweige ließen keinen Zweifel am Bauherrn aufkommen, wie der Nordkurier berichtet. Auf mehr als vier Meter Breite soll der Biber den Fahrbahnrand unterhöhlt haben. Die Gemeinde sieht jetzt Gefahr in Verzug, denn wenn der Straßenbelag unterminiert werde oder ein breites, schweres Agrarfahrzeug auf den Randstreifen ausweichen müsse, drohten massive Folgeschäden.

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Peinliche Entgleisung

In einem “Offenen Brief” greift Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller den Journalisten Stefan Aust für eine kritische Reportage zum Thema Wolf scharf und auf empörend persönliche und aggressive Weise an – ein unerträglicher Einschüchterungsversuch.

Es hat 15 Jahre gedauert, bis ein Beitrag in den Mainstream-Medien erscheinen konnte, der sich kritisch mit der Rückkehr des Wolfs nach Deutschland auseinandersetzt: In der Tageszeitung “Die Welt” warnen Stefan Aust und Detlev Konnerth, dass “unser Umgang mit den Wölfen extrem gefährlich ist.” Der Artikel ist lesenswert, auch wenn er nicht viel enthält, was etwa dem aufmerksamen Jawina-Leser neu wäre. Aber was in den Jagdmedien steht, lässt sich halt sehr bequem ignorieren, totschweigen, diskreditieren: Die blöden Jäger wollen die Wölfe ja bloß abknallen, damit sie noch mehr Hirsche und Rehböcke schießen können… Dass jetzt so langsam auch die allgemeinen Medien die verbreitete Wolfs-Euphorie zugunsten einer ausgewogenen Berichterstattung hinter sich lassen, passt dem Nabu offenbar gar nicht. Und wenn Aust in der Welt dann auch noch die lukrative “Wolfsindustrie” auf- und angreift, ist der Lebensnerv der Spendensammler getroffen.

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