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Stil und Äktschn: Die Steel Action HS in der Jagdpraxis

Wie bewährt sich der neue Geradezugrepetierer Steel Action HS in der Jagdpraxis – JAWINA-Leser hunter69 hat die Waffe in der Drückjagdsaison wie auf dem Ansitz gründlich erprobt.

Ende 2016 rumorte es auf einschlägigen Internetseiten mit einer Ankündigung eines neuen Geradezugrepetieres namens Steel Action. Viel war zum Anfang nicht rauszubekommen, doch langsam lüftete sich etwas der Schleier und die ersten Bilder tauchten auf, mit der Ankündigung, dass die Vorstellung auf der IWA 2017 erfolge.

So weit so gut, liebäugelte ich doch gerade mit einem anderen Geradezugrepetierer eines deutschen Herstellers, der für Herzblut, Handwerk und korrekte Preise steht, anstatt mit gut gemachtem Marketing seine Produkte an die teilweise engstirnige Kundschaft zu bringen. Was mich aber an diesem Repetierer störte, war die sehr kleine Sicherung und der gewöhnungsbedürftige Handspanner. Das wurde schon besser und in einem von anderen Herstellern gelöst.

Nun kommt ein Büchsenmacher aus Köln daher und versucht den großen Machern der Branche die Stirn zu bieten. Geht ja wohl gar nicht! Doch genau mein Ding. Die Steel Action wurde auf der IWA vorgestellt (siehe auch hier), ein Kumpel war auf dem Stand und war begeistert. Nun gings ans Recherchieren. Telefon raus und Steel Action angerufen. Alle Fragen wurden kompetent beantwortet, Sonderwünsche na klar – kein Thema, aber diese wurden auch mal hinterfragt und korrigiert. Kaufentscheidung garantiert nicht heute und hier am Telefon, weil ich die Katze nicht im Sack kaufe.  Anstatt betretenem Schweigen kam vom anderen Ende ein kurzes „na klar, nehmen sie die Waffe ruhig in die Hand und schießen sie damit, sie werden begeistert sein.”

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Steel Action HS: Alexander Ostanins grosser Wurf

Geradezugrepetierer Steel Action HS im Praxistest

Es reicht nicht, ein begnadeter Konstrukteur zu sein – man muss auch in der Lage sein, zu erkennen, wonach der Markt verlangt und Kundenwünsche konstruktiv überzeugend umzusetzen. Die große Aufmerksamkeit, die die Steel Action HS seit ihrer Vorstellung auf der IWA 2017 hervorruft (siehe auch hier), verdankt sich definitiv auch der Konsequenz, mit der Konstrukteur Alexander Ostanin die in den üblichen Foren an der Geradezugkonkurrenz geäußerte Kritik in seinem Repetierer umgesetzt hat: Ein Geradezugrepetierer, aber mit bombensicherer, über eine Steuerkurve zwangsgesteuerten Drehkopfverriegelung (von der DEVA in Überdruckversuchen mit Gasdrücken bis 10.000 malträtiert), ohne Kunststoff (das einzige Kunststoffteil, das wir an der Waffe entdeckt haben, ist der Magazineinsatz), dafür aber mit einem richtigen Magazin, eine ins System eingefräste Picatinny-Schiene, die eine Vielzahl preiswerter und stabiler Montagen ermöglicht. Eine Waffe, überdies, die “bis zur letzten Schraube (und vom Schaftholz abgesehen) made in Germany” ist, wie Steel Action auf Nachfrage von JAWINA nochmals bekräftigte. Und das alles für knapp unter 2.000 Euro inklusive zwei Magazinen und Mündungsgewinde. Wir haben die vielversprechende Waffe auf dem Schießstand und in der Jagdpraxis getestet.

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IWA 2017 – Steel Action HS im Video

Der neue Geradezugrepetierer Steel Action HS mit Drehkopfverschluss und Handspannung ruft lebhaftes Interesse bei JAWINA-Lesern hervor. Wir haben uns das neue Gewehr daher zusätzlich zum reich bebilderten JAWINA-Bericht  nochmal im Bewegtbild vorführen lassen. Ziemlich beeindruckend. Der Vorführer ist ein Mitarbeiter des Unternehmens, nicht Konstrukteur und Steel-Action-Inhaber Alexander Ostanin.