Schlagwort-Archive: Stalleinbrüche

Niedersachsen: Grüne verteidigen Gemeinnützigkeit für militante Tierschützer

Die niedersächsische Landtagsabgeordnete und tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen Miriam Staudte hat den Vorstoß der Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) zurückgewiesen, militanten Tierschutzorganisationen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, wenn diese illegale Aktionen begehen (JAWINA berichtete). Als Beispiel wurden Stalleinbrüche zwecks Dokumentation angeblicher Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen genannt oder Mordaufrufe nach der Einschläferung eines aggressiven Kampfhunds. Staudte wirft Ministerin Otte-Kinast vor, die “die Debatten um die Proteste gegen das Einschläfern des Staffordshire-Terriers Chico zu instrumentalisieren, um gegen Tierschutzorganisationen generell Stimmung zu machen.”

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Niedersachsen: Landwirtschaftsministerin stellt Gemeinnützigkeit von “Peta und Co” in Frage

Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat sich gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) dafür ausgesprochen, die Gemeinnützigkeit von radikalen Tierschutzorganisationen wie Peta “im Zweifel” zu überprüfen. Otte-Kinast reagierte damit auf die jüngsten Einbrüche in Ställe, um dort angebliche oder tatsächliche Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen zu dokumentieren. “Einbruch ist Einbruch” erklärte Otte-Kinast gegenüber der NOZ, und setzte sich für eine konsequente Strafverfolgung ein. Es verunsichere Landwirte, wenn auf dem Hof herumgeschlichen und heimlich gefilmt werde, so Otte-Kinast laut NOZ. Die Ministerin kritisierte auch den Umgang mit den Aufnahmen durch die Tierschutzorganisationen: Die Tierrechtler würden mitunter Monate verstreichen lassen, bis sie die Aufnahmen veröffentlichten, Aufsichtsbehörden würden nicht informiert. Was sei das für ein Tierschutz, wenn man die Schweine, Rinder oder Hähnchen weiter leiden lasse, fragte Otte-Kinast. Dies sei “Stimmungsmache” und “Eintreiben von Spendengeldern”. Es sei zu fragen, ob “Peta und Co” zu Recht als gemeinnützig eingestuft seien. Im Zweifelsfall müsse die Gemeinnützigkeit aberkannt werden.

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