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Bundesrat bringt Gesetzesentwurf zur Verschärfung des Waffenrechts ein

Regelabfrage beim Verfassungsschutz für Legalwaffenbesitzer gefordert

Der Bundesrat plädiert für eine Verschärfung des Waffenrechts. Mit einem am 2. März 2018 beschlossenen Gesetzentwurf möchte er verhindern, dass Extremisten legal an Waffen kommen. Kritiker monieren, dass auch Jäger und Sportschützen auf diese Weise kriminalisiert würden. Der Gesetzesantrag wurde von den Landesregierungen Niedersachsen (Koalition von SPD und CDU) und Hessens (Koalition von CDU und Grünen) eingebracht. Dem Gesetzesentwurf des Bundesrats zufolge sollen Waffenbehörden vor der Erteilung eines Waffenscheins auch Auskünfte von Verfassungsschutzbehörden abfragen. Dies sei insbesondere dann sinnvoll, wenn der Antragsteller bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten ist, aber die Verfassungsschützer eventuell schon Erkenntnisse haben, die gegen seine Zuverlässigkeit sprechen, begründen die Länder ihren Vorstoß. Bislang prüfen die Waffenbehörden lediglich das Bundeszentralregister, das zentrale staatsanwaltschaftliche Verfahrensregister und die Auskünfte der örtlichen Polizeidienststellen. Insbesondere die Ermittlungen gegen die NSU-Terrorzelle hätten gezeigt, so der Bundesrat in einer Pressemitteilung, dass der legale Waffenbesitz von Extremisten ein erhebliches sicherheitspolitisches Problem darstelle. Aktuell haben zudem gewaltbereite „Reichsbürger“ für Aufsehen gesorgt, die über legale Waffenarsenale verfügen.

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Brandenburg: Neuer Jagdausstatter eröffnet im Landkreis Dahme-Spreewald

“Seit ich im Jahr 2011 meine Ausbildung zum Büchsenmacher in Suhl beendet habe, träume ich davon, mich mit einem eigenen Geschäft selbständig zu machen” erzählt Michael Noack. Anfang November 2017 hat er den lang gehegten Traum verwirklicht und in Groß Leuthen auf dem Gelände der Schützengilde 1990 sein Ladengeschäft Schützenpunkt eröffnet. “Mein Ziel ist, ein Rundum-Sortiment für Jäger und Sportschützen zu bieten und meine Kunden durch Kompetenz, Freundlichkeit und Service zu überzeugen”, formuliert Noack seinen Anspruch. Umfangreiche Branchenkenntnisse bringt der Gründer mit, da er seit Abschluss seiner Büchsenmacher-Ausbildung als Angestellter in einem Jagdfachgeschäft gearbeitet hat. “Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht”, erklärt Michael Noack sichtlich zufrieden: Er ist Jäger und Sportschütze, führt einen Pudelpointer und will sich als Ergänzung noch einen Welsh Terrier zulegen, wenn die Ausbildung des Pudelpointers abgeschlossen ist.

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