Schlagwort-Archive: Spenden

1 Euro pro Jäger

Update: Details zu Zahlungsmodalitäten werden demnächst veröffentlicht

CIC und FACE starten gemeinsame Spendensammelaktion

Unter dem Motto 1 Euro/hunter starten der europäische Dachverband der Jagdorganisationen FACE und der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) eine gemeinsame Spendensammelaktion. Der politische und soziale Druck auf Jagd oder Schießsport steige extrem an, heißt es dazu in einer von den Verbänden veröffentlichten Erklärung. Daraus ergebe sich ein erhöhter Finanzbedarf für effektive Interessenvertretung und Kommunikation, um die Anliegen der Jäger zu verteidigen. Die Präsidenten von CIC, George Aman und FACE, Dr. Michl Ebner seien daher übereingekommen, bei der CIC-Initiative “1 Euro/hunter” zu kooperieren.

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Linke fordert: 70 % des Wildbrets für Bedürftige

Der Kreisverband Rotenburg-Wümme der Partei “Die Linke” ist offenbar bestrebt, Die Partei des Satirikers Martin Sonneborn mit lustigen, aber eher unrealistischen Forderungen noch zu übertreffen. Der Wegfall der umstrittenen Jagdsteuer im Kreis stelle einen “geldwerten Vorteil” für die Jäger dar, argumentieren die Linken, ebenso sei es ein geldwerter Vorteil, dass sie sich das herrenlose Wild “mit einem Blattschuss kostenlos aneignen” dürften. “70 % einer Jagd” sollten daher “als Frischfleisch an die neun Lebensmittelausgabestellen der Tafeln im Landkreis Rotenburg abgegeben werden, um die große Nachfrage zu stillen”, fordern die Politiker. Die “Unterstützung bedürftiger Familien mit Frischfleisch sei “eine soziale Aufgabe die uns alle angeht und mit geringem Aufwand verwirklicht werden kann.” Wem gehört das Wild?, fragt der Kreisverband der Partei auf seiner Internetseite – über diese Frage sollten die traditionell zu unscharfen Eigentumsbegriffen neigenden Genossen noch mal ganz scharf nachdenken. SE

Die Red, dankt den JAWINA-Lesern MB und AHa für die Hinweise!

Beitragsbild: Internetseite des Linken-Kreisverbands Rotenburg-Wümme mit der neuesten humoristischen Forderung der Partei. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Natur- und Tierschutzorganisationen meist intransparent und unwirtschaftlich

Die Stiftung Warentest hat jüngst 46 Organisationen des Tier-,Natur- und Artenschutzes geprüft. Ergebnis: Nur wenige von ihnen arbeiten effizient, bei vielen Spendensammlern sei dagegen Vorsicht geboten: So hätten allein 19 der 46 Organisationen sich auch auf Nachfrage geweigert, Auskunft zur Verwendung ihnen zugeflossener Spenden zu geben. Bei sechs Organisationen fließe mehr als ein Drittel des Spendenaufkommens in Werbung und Verwaltung – unwirtschaftlich, so das harsche Urteil der Berliner Stiftung.

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Der Löwenanteil

Amerikanischer Jagdverband enttarnt dubiose Spendenpraktiken von Tierschutzverbänden

Nur 0,03 Prozent der für den “Schutz” von Löwen eingesammelten Spendengelder gibt die nach eigenen Angaben “größte und effektivste” amerikanische Tierschutzorganisation Humane Society of the United States (HSUS) für Projekte in Afrika aus. Das berichtet der amerikanische Jagdverband Safari Club International Foundation. Die vier Tierschutzorganisationen HSUS, Humane Society International (HSI), International Fund for Animal Welfare (IFAW), and Born Free USA sammelten demnach 151 Milliionen Dollar Spendengelder für den Löwenschutz ein – von denen insgesamt nur ein Penny pro Spendendollar  nach Afrika ging. Ein großer Teil des Geldes werde gar nicht erst an Löwenschutz-Projekte weitergeleitet.

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Großwildjäger zu Besuch

Ein Gespräch über Jagd und Naturschutz in Afrika

“…Es ist leicht, von Hamburg oder München aus den Erhalt gefährlichen Großwilds zu fordern. Die Menschen vor Ort, die von Löwen gefressen oder deren Felder von Elefantenherden zertrampelt werden, denken anders darüber. Da zahlt übrigens keiner Wildschaden, da geht es um die Existenz. Über Tiere gut zu denken und zu reden, hilft den Tieren nicht, Tierfilme im Fernsehen zu gucken auch nicht. Aber wer in Afrika viel Geld dafür zahlt, einen Leoparden zu schießen, der hilft den Tieren…”

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