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Baden-Württemberg: Angeschossener Keiler verletzt Nachsuchenführer schwer

In der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen ein und zwei Uhr früh hat ein Jäger in einem Waldgebiet bei Jungingen (Zollernalbkreis) einen Keiler angeschossen. Der Schütze, der aus dem anspielungsreich benamsten Killertal stammt, hatte zuvor bereits eine weitere Wildsau auf den Getreide- und Maisfeldern, in den Wildschweine massiv zu Schaden gehen, erlegt. Im Gespräch mit JAWINA schilderte einer der an der Nachsuche beteiligten Hundeführer, dass zunächst ein Terrier auf den Keiler gehetzt wurde, ihn hochmachte und die Fluchtstrecke erhöhte.

Bei einer ersten Nachsuche am nächsten Morgen (Montag) wurde der Hundeführer nach drei Fehlschüssen im dichten Unterholz des Junginger Waldes von dem Keiler angenommen und schwer geschlagen. Der Mann erlitt mehrere tiefe Fleischwunden und Prellungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Polizeibericht hieß es zwar, der Jäger sei nicht lebensgefährlich verletzt, doch Augenzeugen zufolge könnte es sich dabei um eine Fehleinschätzung gehandelt haben: Demnach ist der Schütze an dem attackierenden Keiler “hängen geblieben”. Die Blutgefäße in den Oberschenkeln seien stark in Mitleidenschaft gezogen worden, weshalb der Verletzte beinahe verblutet sei. Glücklicherweise gab es in dem Gebiet Mobilfunkempfang. Als der Verletzte den Schützen, der in einigem Abstand gewartet hatte, telefonisch mitteilte, dass es ihm sehr schlecht gehe, rief dieser den Rettungsdienst.

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Baden-Württemberg: Nachsuchengespanne des KJV Tübingen schließen sich zusammen

Die bestätigten Nachsuchengespanne der Kreisjägervereinigung Tübingen im Landesjagdverband Baden-Württemberg haben sich zur Schweißhundestation Schönbuch zusammengeschlossen. Die Tübinger Nachsuchenführer greifen dabei auf einen traditionsreichen Namen zurück: Die Schweißhundestation Schönbuch war 1987 von engagierten forstlichen Schweißhundeführern ins Leben gerufen, lange bevor es bestätigte Nachsuchegespanne gab. Zwischenzeitlich hatte die Nachsuchenstation den Betrieb eingestellt, nach 28 Jahren wurden der Name und die Idee jetzt reaktiviert.

“Der gemeinsame Auftritt bündelt die Erfahrung jahrzehntelanger Nachsuchearbeit zu einer professionellen Kompetenz im Team”, heißt es in der Pressemitteilung zur Neugründung der Schweißhundestation Schönbuch: Das neue Landesjagdgesetz (JWMG) erlaubt revierübergreifende Nachsuchen auch ohne vorherige Abstimmung mit Reviernachbarn. In diesem Spannungsfeld seien die bestätigten Nachsuchegespanne der Garant für absolutes Vertrauen und Stillschweigen. Auf der Internetseite des KJV Tübingen (www.kjv-tuebingen.de) erfahren Sie in Kürze mehr. PM Schweißhundestation Schönbuch/SE

Beitragsbild: Naenleistung & Finderwille: Das Team der Schweißhundestation Schönbuch, Copyright: Schweißhundestation Schönbuch.