Schlagwort-Archive: Schussverletzung

Mecklenburg-Vorpommern: Islandpferd nicht an Schussverletzung verendet

Ein Mitte November auf einer Weide bei Nostorf (Landkreis Ludwigslust-Parchim) entdecktes totes Pferd (JAWINA berichtete) ist entgegen erster Annahmen der Ermittlungsbeamten nicht an einer Schussverletzung verendet. Das teilt die Polizei mit. Nach einem Zwischenergebnis der Obduktion starb das Tier vermutlich an einer Erkrankung. Die an dem Kadaver entdeckte Verletzung, die augenscheinlich einer Schussverletzung ähnelt, wurde vermutlich von Vögeln verursacht. Gleichfalls haben die Ermittlungen ergeben, dass eine durch Zeugenaussagen beschriebene Drückjagd zum fraglichen Zeitpunkt nicht in dem Bereich stattgefunden hat. Die Polizei war zunächst aufgrund der Gesamtumstände vom Verdacht einer Straftat ausgegangen und hat entsprechende Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Nunmehr liegen nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Hinweise auf eine Straftat vor. Die Ermittlungen dauern bis zum endgültigen Ergebnis der Obduktion noch an. PM Pol. Präs. Rostock

Beitragspferd: Islandpferd im Rennmodus. Foto: SE

Österreich: Treiber angeschossen

+++ Bayern: Leitersprosse angesägt – Jäger bei Sturz von Hochsitz “mittelschwer” verletzt +++ Nabu: Kiebitz seit 1992 um 88 Prozent zurückgegangen +++ Schleswig-Holstein: Mindestens zwei Wölfe angesiedelt +++ Birgit von Bambi Rescue meint: Mehr Wild für den Wolf lassen +++ Schweiz: Wölfe breiten sich im Kanton St. Gallen aus +++ Schweiz: Alkoholisierter Jäger soll Waffe auf Mountainbiker gerichtet haben +++ Schleswig-Holstein: Nabu klagt erfolgreich gegen Weiterbau der A20 +++

Am 27. Nov. 2018, gegen 07.20 Uhr, gab ein 60-jähriger Jäger in Weissenbach/Triesting, Bezirk Baden, einen Schuss auf einen Rothirsch ab. Nachdem der angeschossene Hirsch flüchtete, nahm der Schütze eine Bewegung in einem Gebüsch wahr und nahm an, dass es sich dabei um den angeschossenen Hirschen handeln würde. Deshalb gab er einen weiteren Schuss in diese Richtung ab. Tatsächlich traf er aber einen 59-jährigen Treiber, der schwere Verletzungen an der rechten Hand (Zertrümmerung des rechten Ellbogens sowie der rechten Speiche) erlitt. Er wurde in das UKH Meidling eingeliefert.

Ein an dem Jäger durchgeführter Alkotest verlief negativ, er wird an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt. PM

Beitragsbild: Erlegter Rothirsch (Symbolbild). Foto: SE

Jagdunfall bei Dalberg: Obduktionsergebnis liegt vor

Gestern wurde die Leiche der bei dem Jagdunfall in Dalberg getöteten 86-jährigen Frau im rechtsmedizinischen Institut in Mainz untersucht. Todesursächlich war die erlittene Schussverletzung des Opfers, so das eindeutige Ergebnis der Obduktion. Die Ermittlungen werden fortgesetzt. PM Polizei RLP

Beitragsbild: Projektile (Symbolbild). Foto: SE

Mecklenburg-Vorpommern: Totes Pferd auf Weide entdeckt

“Augenscheinlich Schussverletzung” – Polizei prüft Zusammenhang mit Drückjagd

Auf einer Weide der Gemeinde Nostorf (bei Boizenburg, Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist am Sonntag ein totes Pferd entdeckt worden. Augenscheinlich ist das Islandpony an einer Schussverletzung verendet. Bisherigen Erkenntnissen zufolge ereignete sich der Vorfall wahrscheinlich schon mehreren Tagen, blieb jedoch bis zum Sonntagnachmittag unentdeckt. Die anderen 17 Pferde auf der betreffenden Weide blieben unbeschadet. Eine Sektion des Tieres soll nun die genauen Todesumstände klären. Zudem prüft die Polizei, ob der Vorfall in Zusammenhang mit einer Drückjagd stehen könnte, die Zeugenaussagen zufolge vor mehreren Tagen in dem betreffenden Bereich stattgefunden haben soll. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Hinweise zu diesem Vorfall nimmt die Polizei in Boizenburg (Tel. 038847/ 6060) entgegen. PM

Beitragsbild: Islandpferde – Stute mit Fohlen auf der Weide. Foto: SE

Bayern: Verirrte Kugel? Beifahrer stirbt an Schussverletzung

Am Sonntagvormittag, 12.08.2018 zerbarst an einem Kia, der auf der Bundesstraße 16 von Regensburg in Richtung Nittenau fuhr, die Scheibe der Beifahrertüre und der Beifahrer sackte zusammen. Derzeit gehen die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Amberg davon aus, dass der Mann von einem Projektil getroffen wurde. Der Beifahrer ist verstorben.

Gegen 10:10 Uhr befuhr ein 61-jähriger Mann aus Regensburg mit einem 47-jährigen Beifahrer, ebenfalls aus Regensburg, mit seinem Pkw die B 16 von Regensburg aus kommend in Richtung Nittenau. Kurz vor Nittenau zerbarst plötzlich die Scheibe der Beifahrertüre und der Beifahrer sackte zusammen. Der 61-jährige Fahrer fuhr bei der nächsten Gelegenheit an der Anschlussstelle Nittenau ab und kümmerte sich um den Beifahrer. Trotz einer umgehenden Information des Rettungsdienstes verstarb der 47-Jährige an der Anhaltestelle im Ortsteil Bergham.

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Bayern: Jäger schießt sich in den Fuss

Fehler bei der Waffenhandhabung können nicht nur bei der Jägerprüfung unangenehme Folgen haben: Am Mittwochabend kam es bei Stockenweiler (Landkreis Lindau / Bodensee) zu einem schweren Unfall. Nachdem ein Jäger ein Tier erlegt hatte, wollte er mit seinem Gewehr vom Hochsitz absteigen. Beim Abstieg vom Hochsitz löste sich plötzlich ein Schuss und verletzte den Jäger am Mittelfuß schwer. Der 36-Jährige wurde umgehend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Wangen gefahren. PM

Beitragsbild: Spannschieber an einer Jagdwaffe: Waffe gespannt bzw. gesichert? Geladen oder entladen? Waffenhandhabung muss auch im Adrenalintaumel sitzen. Foto: SE

Brandenburg: Angeblich erschossener Wolf starb bei Verkehrsunfall

Der am Freitag von einem Förster im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz tot aufgefundene Wolf starb bei einem Verkehrsunfall. Die Schussverletzungen, die das Tier aufwies und zunächst für die Todesursache gehalten worden waren, seien älteren Datums, wie das Landesamt für Umwelt (LfU) der Lausitzer Rundschau (LR) mitteilte. Demnach soll die Wölfin mit Schrot beschossen worden sein, sie wies Einschüsse an einem Lauf sowie am Kreuzbein auf. Gestorben sei das Tier jedoch an einer Schädelfraktur und inneren Blutungen, die es bei einem Verkehrsunfall erlitt. Nach dem Unfall war die Wölfin nicht sofort tot, sondern konnte sich noch von der Straße weg zum späteren Fundort schleppen. Die polizeilichen Ermittlungen wegen des illegalen Beschusses dauern jedoch an. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der LR (Screenshot).

Die Red. dankt JAWINA-Leserin HG für den Hinweis!

Baden-Württemberg: Jäger stirbt durch Schuss aus eigenem Gewehr

Am Sonntag Morgen ist ein 56 Jahre alter Jäger in einem Wald bei Sontbergen, einem Ortsteil der Gemeinde Gerstetten (Landkreis Heidenheim), durch einen Schuss aus seinem eigenen Gewehr ums Leben gekommen. Der Jäger war zur verabredeten Zeit nicht nach Hause gekommen, woraufhin sich seine Angehörigen auf die Suche begaben und den Leichnam des Mannes fanden. Wie die Südwest-Presse berichtet, konnte die Polizei anhand der Spuren den Unfallhergang rekonstruieren. Eine Straftat oder ein Suizid kann demnach ausgeschlossen werden. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Südwest-Presse. (Screenshot)