Schlagwort-Archive: Schuss

USA: Labrador löst Schuss aus – Jäger muss Bein amputiert werden

+++ Thüringen: Jäger findet Leiche +++ Sachsen: Jäger findet Leiche +++ Schleswig-Holstein: Nabu “nicht grundsätzlich” gegen Wolfsentnahme +++ Bayern: Von Jäger erschossener Hund war Jagdhund +++ Baden-Württemberg: Jungjäger werden Zeugen von Jagdwilderei +++ Schweiz: Referendum gegen EU-Waffenrecht +++ Brandenburg: Wolf streift durch Joachimsthal +++ Liechtenstein: Wolf durch Fotofalle nachgewiesen +++ Niedersachsen: Fünf Wolfsangriff in elf Tagen +++

Bei einer Entenjagd am Eagle Lake im US-Bundesstaat Mississippi hat sich ein folgenschwerer Jagdunfall ereignet: Einem Bericht des Clarion Ledger zufolge hatte sich eine Gruppe von Schützen am 28. Dezember zur Entenjagd an dem See verabredet. Morgens gegen 9.40 Uhr standen die Jäger um das Jagdfahrzeug, ein geländegängiges Quad, herum und schmiedeten einen Jagdplan. Dieser sah vor, zunächst ein Sumpfloch in der Nähe in Gruppen zu bejagen und sich danach wieder zu treffen. Einer der Jäger, Matt Branch, ein ehemaliger American-Football-Spieler, legte seine Flinte auf die Ladefläche des Quads und ging auf der Beifahrerseite des Fahrzeugs zur Kabine, um noch einige Jagdutensilien einzuladen. Als ein weiterer Jagdgefährte, der Labrador-Retriever Tito sah, dass das Fahrzeug beladen wurde, sprang er auf die Ladefläche des Quads. Er suchte nach einem freien Platz, um sich abzulegen. Dabei trat er so unglücklich auf die Flinte, dass er die Sicherung löste und den Abzug betätigte.

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NRW: Schuss auf Taube im Wohngebiet – Jagdschein und WBK weg

+++ Österreich: Weiterer Wolfsriss im Mühlviertel +++ Thüringen: Wolf aus Bayern reißt Mufflon im Ilmkreis +++

Ein Münsteraner Jäger hat im September 2016 eine Taube in seinem Garten geschossen, der Garten liegt in einem dicht besiedelten Wohngebiet. Dies gefiel seinen Nachbarn nicht, es gab eine Anzeige, in der Folge wurden WBK und Jagdschein des Mannes vom Polizeipräsidium Münster widerrufen. Dagegen hat der Jäger geklagt, die Verhandlung fand vergangene Woche am Verwaltungsgericht Münster statt. Während der Jäger behauptete, die Taube habe bei der Schussabgabe an seinem Gartenteich gesessen, es habe mithin ein sicherer Kugelfang bestanden, hatten die Nachbarn ausgesagt, dass der Jäger die Taube von ihrem Dach geschossen hätte. Letztlich spielte das vor Gericht keine Rolle, da der Jäger zur Schussabgabe in dem befriedeten Gebiet so oder so nicht berechtigt gewesen sei. Die Rechtmäßigkeit des Entzugs der waffenrechtlichen Erlaubnisse sei nicht zu bezweifeln, stellte der Richter fest. red.

Beitragsbild: Stadttaube. Autor: Felix Abraham, Quelle: Wikipedia

Berufung abgelehnt – Maisfeld-Schütze muss Haftstrafe antreten

+++ Niedersachsen: A30 nach Wildunfall für Jagdeinsatz voll gesperrt +++ Brandenburg: Tote Wildschweine in See entdeckt – Landkreis Oberhavel gibt ASP-Entwarnung +++ Brandenburg: Wolf bei Wildunfall getötet +++

Der Jungjäger, der im September 2015 mit einem Schuss in ein Maisfeld ein Liebespaar getroffen und dabei einen 32jährigen Mann getötet und dessen 23jährge Freundin schwer verletzt hatte, muss ins Gefängnis. Der Unglücksschütze war vom Amtsgericht Nauen zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden (JAWINA berichtete). Gegen das Urteil hatte der Mann Berufung eingelegt. Das Landgericht Potsdam hat die Berufung jetzt verworfen. red.

Beitragsbild: Maisfeld (Symbolbild). Foto: SE

Schuss ins Knie

Der Unfall eines belgischen Jagdgasts zeigt wieder einmal, dass die eine oder andere Empfehlung oder gar Vorschrift der Berufsgenossenschaft zum Thema Sicherheit auf der Jagd nicht völlig sinnfrei ist: Der Mann wollte am Samstag irgendwo in der waldreichen Gegend um Prüm (RLP) auf einen Hochsitz steigen. Die Waffe hatte er bereits geladen, als er in das Jagdrevier gelangt war. Beim Besteigen des Hochsitzes brach die unterste (!) Stufe. Das reichte in diesem Fall schon. Der Jäger stürzte, aus der Waffe löste sich ein Schuss und traf den Unglücklichen oberhalb des rechten Knies ins Bein. Doch damit nicht genug: Zwar gelang es dem Verletzten, per Mobiltelefon um 5.45 Uhr einen Notruf abzusetzen – aber seinen Stand- bzw. Liegeort konnte er nicht genau angeben. Polizei, Notarzt und Krankenwagen trafen sich daher erst einmal auf einem Rastplatz, der in der Nähe der Unfallstelle lag, um von dort aus die Suche zu organisieren. Das Unfallopfer konnte nur sagen, dass er seinen Wagen auf einem Schotterplatz abgestellt und von da aus etwa einen Kilometer bis zur Kanzel gelaufen war. Polizei und Feuerwehr zogen die örtlichen Jagdpächter zu Rat und machten sich auf die Suche.

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