Schlagwort-Archive: Schrotschuss

Italien: 80-jähriger zielt auf Hasen, trifft zwei Jäger

Im Südtiroler Fersental hat ein 80 Jahre alter Jäger einen Schrotschuss auf einen Hasen abgegeben und seine zwei Jagdgefährten getroffen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch Morgen in der Nähe der Ortschaft Facchini, wie SüdtirolNEWS berichtet. Einer der Getroffenen wurde schwer verletzt. Der Unglücksschütze verständigte selbst die Rettungskräfte. red.

Beitragsbild: Schrotpatronen (Symbolbild). Foto: SE

Niedersachsen: Jogger bei Treibjagd angeschossen

Am Samstag Nachmittag ist ein Jogger auf einem öffentlichen Weg bei Schneverdingen (Landkreis Heidekreis), zwischen Lünzen und Schülern, während einer dort stattfindenden Treibjagd durch einen Schrotschuss am Bein verletzt worden. Das teilt die Polizei mit. Der 51-jährige Jogger lief auf einem öffentlichen Weg, auf dem durch Warnschilder auf die Jagd hingewiesen wurde. Der Mann wurde in einem Krankenhaus in Buchholz behandelt. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Schützen ist eingeleitet worden. PM

Beitragsbild: Schrotpatronen (Symbolbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser HW für den Hinweis!

Österreich: Jagdunfall – das ging ins Ohr

Jagdunfall im Bezirk Baden

Am Sonntag gegen Mittag kam es bei einer Fasanenjagd in einem Maifeld in 2442 Schranawand zu einem Jagdunfall mit einer Schussverletzung. Laut Angaben des Jagdaufsehers gingen mehrere Treiber, darunter ein 62-jähriger aus dem Bezirk Baden in einer Linie durch ein Maisfeld. Nachdem ein Fasan aufgeflattert war, gaben zwei Jäger einen Schuss aus ihren Schrotgewehren ab. Dabei wurde der 62-jährige an der rechten Wange und dem rechten Ohr durch einen Streifschuss verletzt. Der Mann begab sich zur medizinischen Versorgung in das Krankenhaus Eisenstadt. Die näheren Umstände des Unfalls sind derzeit noch nicht bekannt. Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Beitragsbild: Fasanenjagd (Symbolbild). Foto: SE

Brandenburg: Angeblich erschossener Wolf starb bei Verkehrsunfall

Der am Freitag von einem Förster im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz tot aufgefundene Wolf starb bei einem Verkehrsunfall. Die Schussverletzungen, die das Tier aufwies und zunächst für die Todesursache gehalten worden waren, seien älteren Datums, wie das Landesamt für Umwelt (LfU) der Lausitzer Rundschau (LR) mitteilte. Demnach soll die Wölfin mit Schrot beschossen worden sein, sie wies Einschüsse an einem Lauf sowie am Kreuzbein auf. Gestorben sei das Tier jedoch an einer Schädelfraktur und inneren Blutungen, die es bei einem Verkehrsunfall erlitt. Nach dem Unfall war die Wölfin nicht sofort tot, sondern konnte sich noch von der Straße weg zum späteren Fundort schleppen. Die polizeilichen Ermittlungen wegen des illegalen Beschusses dauern jedoch an. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der LR (Screenshot).

Die Red. dankt JAWINA-Leserin HG für den Hinweis!

Beschossener Wolf: LKA Sachsen ermittelt

Im Fall der mit Schrot beschossenen Wölfin, die am 5.7. auf der B156 im Landkreis Bautzen überfahren wurde (JAWINA berichtete), ermittelt jetzt das Landeskriminalamt (LKA). Anlass ist eine Anzeige des Vereins “Wolfsschutz Deutschland”, der bei der Polizei Bautzen Anzeige gegen Unbekannt gestellt hat, wie die Polizei gegenüber der Lausitzer Rundschau (LR) bestätigte. Man lasse nicht zu, dass “Wolfshasser gezielt Tiere abschießen”, erklärte eine Sprecherin des Vereins gegenüber der LR. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Artikels in der LR. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Sachsen: Wolf im Landkreis Bautzen überfahren

Wölfin soll zuvor mit Schrot beschossen worden sein

Am frühen Morgen des 05.07.2017 wurde auf der B156 zwischen Bluno und Sabrodt (Landkreis Bautzen) eine junge Wölfin (Jährlingsfähe) überfahren. Der Unfallort liegt im Territorium des Seenland Rudels. Ob es sich bei dem ca. einjährigen Tier um einen weiblichen Nachwuchs dieses Rudels handelt wird mittels der genetischen Untersuchung abgeklärt.

Weiterlesen

NRW: Schuss ins Knie

Zu einem schweren Jagdunfall ist es gegen 10.00 Uhr am Sonntagmorgen im Mönchengladbacher Stadtteil mit dem schönen Namen Rheindahlen-Kothausen gekommen: Ein 19-jähriger Jäger schoss einem 73 Jahre alten Mitjäger aus Viersen eine Ladung Schrot aus kurzer Distanz ins Knie. Die Jäger hatten eine Strohmiete umstellt und wollten einen darin vermuteten Fuchs zur Strecke bringen. Der 73-jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem Notarztwagen zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus verbracht werden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger gefährlicher Körperverletzung. PM Polizei/SE

Beitragsbild: Fuchs (2. Reihe v.o.) auf Niederwildstrecke. Copyright: SE